Geretteter Hund bedankt sich auf ganz besondere Weise

"Miley" lebte auf einer Müllkippe und war dem Tode näher als dem Leben. Als sie gerettet wird, gibt sie die Liebe sofort weiter.

So wurde Miley gefunden. Tierschützer konnten sie retten!

So wurde Miley gefunden. Tierschützer konnten sie retten!

Es war im Dezember 2013, als sich Tierschützer der US-amerikanischen Organisation "Hope for Paws" zu einer Müllkippe aufmachten. 

Sie hatten von einer Hündin gehört, die auf diesem Müllsammelplatz leben sollte. Und tatsächlich: Als die Tierschützer auf dem Platz eintrafen, bot sich ihnen ein unfassbar trauriges Bild. Zwischen dem ganzen Müll hatte sich die Hündin ein Plätzchen gesucht. Auf einer schmutzigen Decke lag sie apathisch und völlig entkräftet, kaum in der Lage, die überraschenden Besucher wahrzunehmen.

Das Äußere der Hündin war erschreckend: Voller Schorf, großflächig ohne Fell und an vielen Stellen wundgekratzt oder -geleckt lag die völlig unterernährte Hündin da - ohne Hoffnung im Blick und ohne Aussicht auf ein Ende ihres trostlosen Lebens.

Als sich die Tierschützer ihr näherten, schient sie unsicher, hatte jedoch nicht die Kraft, sich zu entfernen. Vorsichtig gaben ihr die Menschen einige Happen zu essen, hielten ihr die Hand hin und konnten ihr schließlich eine Leine anlegen. 

Nur zögerlich ging die geschundene Seele mit den Rettern mit und verließ nur ungern den Platz, der offensichtlich über Monate die einzige Sicherheit im Leben der armen Hündin war. Doch mit ihrer einfühlsamen Art konnten die Tierschützer die Hündin doch noch zum Mitgehen überreden und fuhren sie direkt in eine Tierklinik.

Selbst die Ärztin war beim Anblick der Hündin schockiert

Der Ärztin, die sich um die Hündin kümmerte, sah man an, wie sehr ihr das Tier leid tat. "Miley", wie die Tierschützer die Hündin schließlich nannten, hatte Räude, bakterielle Infekte, war von Parasiten befallen und dramatisch unterernährt. Sofort begannen die Ärzte mit der Behandlung, verabreichten Medikamente, behandelten die wunden Stellen und verpassten ihr ein medizinisches Bad.

Völlig erschöpft genoss Miley danach die erste Nacht in Sicherheit und liebevoller Umgebung.

Doch damit ist die Geschichte von Miley noch nicht beendet. Denn die tapfere Hündin, deren Fell nach und nach wieder dichter wurde, deren Wunden langsam heilten und in deren Augen die Lebensfreude zurückgekehrt war, hatte eine ganz besondere Idee, sich für die Hilfe der Menschen zu bedanken.

Als Miley einige Wochen später mit "Frankie", einem von den Tierschützern geretteten Chihuahua, zusammengesetzt wurde, zögerte die Hündin keine Sekunde: Sie nahm den kleinen und völlig verängstigten Kerl unter ihre Fittiche, gab ihm Sicherheit und machte ihm Mut.

Die Liebe, die Miley selbst erst seit ein paar Wochen kannte, gab sie bedingungslos an den kleinen Rüden weiter und zeigte ihm so, dass es sich lohnt, das Leben positiv zu sehen - ganz gleich, was die Vergangenheit bisher gebracht haben mag.