Verängstigter Hund bei Dreharbeiten gequält

Bei den Dreharbeiten zum FIlm "Bailey - Ein Freund fürs Leben" war den Machern des Films das Wohl eines Hundes offenbar vollkommen egal.

Es sind unfassbare, traurige und auch erschütternde Bilder: Beim Dreh des Films "Bailey - Ein Freund fürs Leben" ist ein Deutscher Schäferhund gequält worden.

Wie ein Video zeigt, das auf der Website TMZ veröffentlicht wurde, wird der völlig verängstigte Schäferhund am Rande eines Beckens mit tosendem Wasser gewaltsam festgehalten und am Weglaufen gehindert. Mehrfach wird versucht, das Tier ins Wasser zu befördern, durch das der Hund offenbar auf die andere Seite zu einer Hundetrainerin schwimmen sollte. 

Doch das Wasser ist so unruhig, dass sich das Tier trotz des Rufens seiner Trainerin kein Herz fassen kann.

"Man muss ihn nur hineinwerfen"

Neben der offensichtlichen Angst des Tieres ist besonders die Stimme für Tierliebhaber unerträglich, die im Video zu hören ist. Sie offenbart, wie amüsant der Filmende das Leid des Tieres offenbar findet. "Er wird sich schon beruhigen, wenn er erst einmal im Wasser ist", hört man den Mann sagen, "man muss ihn nur hineinwerfen." Später lacht er über das Tier, das in panischer Angst dagegen ankämpft, in den starken Wasserstrom zu müssen.

Schließlich landet FIlmhund "Hercules" doch im Wasser (wie ist aufgrund eines Schnittes nicht zu sehen) und kämpft verzweifelt gegen die Kraft des Wassers an, bis er schließlich - offenbar entkräftet - untergeht und gerettet werden muss.

Sehen Sie hier das schockierende Video der Dreharbeiten:

Nachdem das Video öffentlich wurde, sagte die Produktionsfirma Amblin Entertainment die Premiere des Films mit Dennis Quaid sowie die Pressetermine dazu ab.

Der Regisseur, der Schwede Lasse Hallström, schrieb auf Twitter, er habe den Vorfall nicht selbst miterlebt und sei "bestürzt" über die Bilder. Er sei selbst ein großer Hundefreund, dem der Tierschutz auch bei Dreharbeiten sehr wichtig sei.

Der Kinostart ist in den USA für Ende Januar geplant, in Deutschland soll er ab dem 23. Februar laufen. Die Tierrechtsorganisation PETA hat sich für den Boykott des Filmes ausgesprochen.