Verängstigter Hund bei Dreharbeiten gequält

Das Schicksal dieses kleinen Rüden ist unsagbar traurig. Doch eine Frau sorgte dafür, dass er heute ein glücklicher, geliebter Hund ist.

Gequälter Hund wird

Als der kleine Rüde „Splinter“ (engl.: Splitter) krank wurde, ging sein Besitzer nicht mit ihm zum Tierarzt. Er kümmerte sich auch nicht darum, ob der kleine Kerl Schmerzen hatte oder sein Leben in Gefahr war. Um seine vielen anderen Tiere vor einer Ansteckung zu schützen, sperrte er Splinter in die Speisekammer, wo dieser die nächsten Wochen und Monate völlig allein und in Dunkelheit verbrachte.

Die Krankheit, die der Besitzer für Räude hielt, machte Splinter das Leben jeden Tag ein wenig schwerer: Er verlor sein Fell und nach und nach auch sein Augenlicht. Das kleine Hündchen muss in dieser endlos erscheinenden Zeit jede Hoffnung verloren haben.

Endlich kam Splinter frei

Doch dann öffnete sich eines Tages die Tür seines Gefängnisses: Tierschützer waren gekommen, um Splinter zu retten. Das arme Würmchen hatte in letzter Sekunde doch noch Glück gehabt: Sein Besitzer war wegen Animal Hordings angezeigt worden. Sämtliche Tiere wurden ihm abgenommen.

Und nun begann für Splinter ein neues Leben: Endlich waren dort Menschen, die es gut mit ihm meinten. Sie nahmen ihn mit und in ihre Obhut und ließen ihm endlich die so wichtige medizinische Versorgung zukommen. Doch es stand schlecht um den kleinen Rüden.

Sein Fell hatte Splinter bis auf die Tasthaare vollkommen verloren. Auch sein Augenlicht war unwiederbringlich erloschen. Zusätzlich sorgte eine Ohreninfektion dafür, dass Splinter vorübergehend taub war. Es müssen Monate voller Angst und Unsicherheit für den kleinen Hund in der Kammer gewesen sein. Das Cushing-Syndrom hatte zudem dafür gesorgt, dass Splinters Körper rund und aufgequollen erschien. Die schlimmste Entdeckung machten die Ärzte jedoch erst später: An der Milz des Rüden hatte sich ein drei Kilo schwerer Tumor entwickelt.

Die Überlebenschancen für Splinter standen somit denkbar schlecht. Ein neues Zuhause für den Rüden zu finden, schien fast aussichtslos. Dennoch wollten sich die Tierschützer nicht geschlagen geben. Um die enormen Behandlungskosten für das kleine Kerlchen tragen zu können, riefen sie zu Spenden auf und sammelten insgesamt 17.000 US-Dollar ein.

Mit diesem Geld, vor allem aber mit ganz viel Liebe kümmerten sie sich um das kleine Würmchen und zeigten ihm endlich, wie schön die Welt da draußen ist, außerhalb der Kammer, in der er viel zu lange leiden musste.

Und Splinter bewies, dass er diese Welt kennenlernen wollte: Er ließ alle medizinischen Maßnahmen tapfer über sich ergehen und kämpfte sich zurück in diese Welt.

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