4 Gründe: Darum „tritteln“ Katzen

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Hat Ihre Katze auch schon mal auf Ihnen herumgeknetet? Das Tapsen mit den Pfötchen ist einfach zu niedlich! Das sind die Gründe dafür.

Besitzer von Katzen haben es sicher schon mehrmals gesehen und womöglich auch schon am eigenen Körper erfahren: Die Katze trittelt mit ihren Pfoten. Das heißt, sie knetet den Untergrund mit den beiden Vorderpfoten wie einen Teig.

Das Gefühl ist einfach wundervoll! Doch welche Gründe haben die Tiere eigentlich für dieses Verhalten?

1. Verhalten aus Kindertagen

In den meisten Fällen wird das Tritteln als angeborenes Verhaltensmuster erklärt, das aus der frühen Kindheit zurückgeblieben ist.

In den ersten Wochen erfolgt die Ernährung der Babys über die Zitzen der Mutter. Um schneller an Milch und im besten Fall noch ein wenig mehr davon zu bekommen, wollen die kleinen Kätzchen den Milchfluss mit dem Kneten der Vorderpfoten, also dem Tritteln, anregen.

Dieses Verhalten bleibt bei vielen Tieren ein Leben lang erhalten, sodass sie auch im Erwachsenenalter darauf zurückgreifen.

 

Auf dem Schoß eines geliebten Menschen beginnen einige Haustiger zu tritteln (oder “treteln”) und sogar an der Kleidung der jeweiligen Person zu nuckeln. Das passiert allerdings nur dann, wenn sich der Schmusetiger rundum wohlfühlt.

Wenn Ihr eigener Stubentiger also auf dem Schoß beginnt, wie ein Bäcker einen Teig zu kneten, dann können Sie sich sicher sein, dass er im Augenblick mehr als zufrieden mit der Situation ist.

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2. Markierung der Gruppenzugehörigkeit

Ein ganz anderer Grund für die tretenden Bewegungen der Katze ist die Markierung des Untergrunds mit dem eigenen Geruch.

An den Pfoten besitzt eine Katze kleine Drüsen, mit denen sie Pheromone (Geruchspartikel) ausscheiden kann. Während der Stubentiger nun auf einer Decke oder Ihrem Schoß sitzt und beginnt zu tritteln, gibt er seine Pheromone ab, um später die Decke oder Person wiedererkennen zu können. Sie markiert damit die Gruppenzugehörigkeit.

3. Paarungsbereitschaft vermitteln

Wer eine weibliche Katze besitzt, die nicht sterilisiert worden ist, hat vielleicht schon bemerkt, dass diese mehr trittelt. Vor allem in Phasen der Rolligkeit scheint sie dieses Verhalten besonders zu lieben. Experten gehen davon aus, dass sie männlichen Artgenossen damit ihre Paarungsbereitschaft zeigen möchte. 

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4. Das Bett machen

Eine letzte Erklärung zaubert sicherlich einigen ein Schmunzeln ins Gesicht: Einige Erkenntnisse sprechen dafür, dass die Tiere mit dem Tritteln auf ihre eigene Art und Weise ihr Bett machen.

Und tatsächlich: Viele Miezen treten, bevor sie sich auf ein Kissen oder eine Decke legen, ein wenig darauf herum und machen es sich anschließend dort bequem.

Darüber hinaus zeigt sich dieses Verhalten ebenfalls bei trächtigen Katzen, die kurz vor der Geburt stehen. In der Natur würden sich diese auch einen ebenen Ort suchen, um die kleinen Kätzchen in Sicherheit zur Welt bringen zu können. 

Von den einen geliebt, von den anderen gehasst

Das Treten mit den Pfoten kann entweder sehr ausgeprägt sein und sogar das Ausfahren der Krallen beinhalten oder kaum spürbar sein. Sollten Sie beim Treteln selbst Kratzspuren zurückbehalten oder das geliebte Haustier verursacht Löcher in Ihrer Kleidung, dann empfinden Sie das Kneten womöglich als ziemlich unangenehm.

Allerdings ist es so gut wie unmöglich, seinem Haustiger dieses Verhalten abzugewöhnen, sodass man sich wohl oder übel damit abfinden muss.

Allerdings können Sie eine Decke auf ihren Schoß legen und damit Schmerzen und andere negativen Folgen des Trittelns vermeiden, bevor sich das geliebte Tier setzen darf.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Katze kuschelige Stunden! ♥

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