Massage für den Hund: So geht's

Lieben Sie Ihren Hund? Dann gönnen Sie ihm doch mal eine wohltuende Massage. Wir verraten, worauf Sie dabei achten sollten.

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Hundemassage - eine Anleitung

Der Hund ist Ihr bester Freund? Warum gönnen Sie ihm dann nicht einmal eine Massage? Denn was für den Menschen gut ist, kann ja für Hunde nicht schlecht sein. Er hat es bestimmt verdient, mit einer Massage so richtig verwöhnt zu werden. Hier nun eine Anleitung, wie Sie Ihren Vierbeiner massieren können.

Den Hund richtig massieren: Die Vorbereitung

Um eine Hundemassage durchzuführen, brauchen Sie nur eine Wolldecke. Dann kann es schon losgehen. Die Massage sollte ein Ritual darstellen, damit Ihr vierbeiniger Freund künftig weiß, dass jetzt etwas sehr Schönes und Angenehmes auf ihn zukommt. 

Legen Sie zunächst die Wolldecke auf den Boden und legen Sie Ihren Liebling darauf ab. Setzen Sie sich nun zu ihrem geliebten Vierbeiner, sodass Sie die gleiche Höhe haben wie der Hund. Wenn der Mensch steht und sich über den Kopf des Hundes beugt, wird das oft als Bedrohung angesehen.

Nun können Sie mehrere Körperstellen berühren, streichen Sie ihm über den Hals, bis hinunter zu den Vorderpfoten. Auch der Rücken darf nicht ausgelassen werden. Sie werden schnell feststellen, an welcher Körperstelle die Fellnase besonders gern massiert werden will. Wenn Sie diese Stelle am Anfang massieren, entspannt sich ihr Hündchen schnell und Sie können die anderen Körperteile leichter massieren.

Den Hund richtig massieren: Der Kopf

Bei der Kopfmassage setzen Sie sich vor Ihren Vierbeiner und fassen sanft unter die Schnauze Ihres Hundes. Legen Sie nun Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand auf die Stirn des Hundes und zwar oberhalb der Augen. Ziehen Sie nun sanfte Kreise, die mal größer sein können und mal kleiner. Dasselbe passiert mit dem Druck. Auch die Ohren sollten Sie mit einbeziehen, hier ist der Freund des Menschen besonders empfänglich. Greifen Sie dafür mit je einer Hand ein Ohr und kneten Sie diese sanft, aber mit etwas Druck durch. Streichen Sie nun mit festem Druck von der Nase über den Nasenrücken zu den Augen, bis zum Nacken. Diesen Vorgang wiederholen Sie dann dreimal. 

Den Hund richtig massieren: Die Pfoten

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Um die Vorderpfoten zu massieren, streichen Sie von oben nach unten und üben dabei einen mäßigen Druck aus. Sind Sie unten angekommen, fangen Sie wieder von oben an. Streichen Sie ganz vorsichtig, ja beinahe meditativ. 

Nehmen Sie jetzt eine Pfote in die Hand und spreizen Sie die Unterseite der Ballen. Das geschieht mit dem Daumen, indem Sie mit ihm auf den großen Ballen drücken, die anderen Finger bleiben an der Pfote. Drücken Sie so die Pfote ganz leicht zusammen und lassen Sie dann wieder los. Wenn das Hündchen die Pfote zurückzieht, versuchen Sie es vorsichtig weiter. Für viele Tiere ist diese Berührung anfangs nur ungewohnt. Ihr Vierbeiner merkt schnell, dass es ihm gut tut und wird die Massage dann zulassen. 

Den Hund richtig massieren: Der Rücken

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Um den Nacken zu massieren, ziehen Sie das Fell ganz vorsichtig etwas hoch. Anschließend drücken Sie das Fell wieder an den Körper des Hundes. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis sich der Hund entspannt. 

Genauso verfahren Sie mit dem Rücken, fangen Sie rund 10 cm unter dem Nacken an und arbeiten sich so über das gesamte Fell. Wenden Sie das gleiche Verfahren wie am Nacken an, aber jede Stelle wird nur einmal berührt. Die Wirbelsäule gibt Ihnen den Weg vor. Achten Sie hier besonders darauf, auf die Wirbelsäule selbst keinerlei Druck auszuüben!

Stellen Sie aber sicher, dass Ihr Weggefährte auch wirklich gesund ist und das er sich wohlfühlt. Wenn Sie Zweifel haben, kann Ihnen der Tierarzt Auskunft geben, ob eine Massage für Ihren Liebling geeignet ist.