Massage für den Hund: So geht’s

Liebst Du Deinen Hund? Dann gönne ihm doch eine wohltuende Massage. Dabei könnt Ihr gemeinsam entspannen. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Eine Hundemassage entspannt den Hund und den Halter.
Eine Massage ist für den Hund eine Wohltat – genau wie für uns Menschen. ©BigshotD3/iStock

Hundemassage – eine Anleitung

Der Hund ist Dein bester Freund? Warum gönnst Du ihm dann nicht einmal eine Massage? Denn was für den Menschen gut ist, kann ja für Hunde nicht schlecht sein. Er hat es bestimmt verdient, mit einer Massage so richtig verwöhnt zu werden. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Hund massieren kannst.

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Den Hund richtig massieren: Die Vorbereitung

Für die Hundemassage brauchst Du eigentlich nur eine Decke, Deine Hände und natürlich Deinen Hund. Dann kann es schon losgehen. Die Massage sollte ein Ritual darstellen, damit Dein vierbeiniger Freund künftig weiß, dass jetzt etwas sehr Schönes und Angenehmes auf ihn zukommt. 

Lege zunächst die Decke auf den Boden und lass sich Deinen Hund daraufsetzen. Setze Dich nun zu ihm. Wenn der Mensch steht und sich über den Kopf des Hundes beugt, wird das oft als Bedrohung angesehen.

Nun kannst Du mehrere Körperstellen berühren. Streiche ihm über den Hals, bis hinunter zu den Vorderpfoten. Auch der Rücken darf nicht ausgelassen werden.

Du wirst schnell feststellen, an welcher Körperstelle die Fellnase besonders gern massiert werden will. Wenn Du diese Stellen am Anfang massierst, entspannt sich Dein Hund schnell und Du kannst die anderen Körperteile leichter massieren.

Den Hund richtig massieren: Der Kopf

Bei der Kopfmassage setzt Du Dich vor Deinen Hund und fasst sanft unter die Schnauze. Lege nun Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand auf die Stirn des Hundes und zwar oberhalb der Augen. Ziehe nun sanfte Kreise, die mal größer sein können und mal kleiner. Dasselbe passiert mit dem Druck.

Auch die Ohren solltest Du mit einbeziehen, hier ist der Freund des Menschen besonders empfänglich. Greife dafür mit je einer Hand ein Ohr und knete diese sanft, aber mit etwas Druck durch. Streiche nun mit festem Druck von der Nase über den Nasenrücken zu den Augen, bis zum Nacken. Diesen Vorgang wiederholst Du dreimal.

Den Hund richtig massieren: Die Pfoten

Um die Vorderpfoten zu massieren, streichst Du von oben nach unten und übst dabei einen mäßigen Druck aus. Bist Du unten angekommen, fängst Du wieder von oben an. Streiche ganz vorsichtig, ja beinahe meditativ. 

Nimm jetzt eine Pfote in die Hand und spreize die Unterseite der Ballen. Das geschieht mit dem Daumen, indem Du mit ihm auf den großen Ballen drückst. Die anderen Finger bleiben an der Pfote. Drücke so die Pfote ganz leicht zusammen und lasse dann wieder los.

Wenn der Hund die Pfote zurückzieht, versuche es vorsichtig weiter. Für viele Tiere ist diese Berührung anfangs nur ungewohnt. Dein Vierbeiner merkt schnell, dass es ihm guttut, und wird die Massage zulassen. 

Den Hund richtig massieren: Der Rücken

Um den Nacken zu massieren, ziehst Du das Fell ganz vorsichtig etwas hoch. Anschließend drückst Du es wieder an den Körper des Hundes. Diesen Vorgang wiederholst Du so lange, bis sich der Hund entspannt. 

Genauso verfährst Du mit dem Rücken. Fange rund 10 cm unter dem Nacken an und arbeite Dich so über das gesamte Fell. Wende das gleiche Verfahren wie am Nacken an, aber jede Stelle wird nur einmal berührt. Die Wirbelsäule gibt Dir den Weg vor. Achte hier besonders darauf, auf die Wirbelsäule selbst keinerlei Druck auszuüben!

Stelle sicher, dass Dein Hund auch wirklich gesund ist und dass er sich wohlfühlt. Wenn Du Zweifel hast, frag zur Sicherheit Deinen Tierarzt. ♥


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