Diesen Fußboden sollten Hundebesitzer haben

Teppich, Parkett, Laminat oder Kork? Wir verraten, welcher Fußbodenbelag sich wirklich eignet und wovon Dein Hund besser die Pfoten lässt.

Welcher Fußboden eignet sich für Hunde?
Vorsicht: Zu glatte Böden sind für Hunde oft ungeeignet. ©FikMik/iStock

Welcher Bodenbelag ist eigentlich die beste Wahl, wenn man einen Hund besitzt? Nicht nur geht es um Komfort, sondern auch um die Robustheit: So sind Teppichböden beispielsweise schnell verschmutzt und daher nicht immer eine gute Wahl. 

Denn: Ganz egal, ob es draußen regnet, die Sonne scheint oder es stürmt – mit dem Hund muss man immer raus und danach auch wieder zurück ins Haus. Es ist somit häufig unvermeidlich, dass das Tier mit seinen nassen Pfoten vorausläuft und somit viel Schmutz mit hineinbringt.

Daher ist es sinnvoll, sich als Hundehalter für einen Fußboden zu entscheiden, welcher möglichst pflegeleicht, strapazierfähig und einfach zu reinigen ist.

Kuschelige Teppiche mögen im Flur zwar einladend wirken, sind aber alles andere als praktisch. Viel besser ist es, wenn man auf glatte Strukturen setzt, wie zum Beispiel auf Laminat, Kork, Vinyl oder auch Parkett.

Vorsicht: Zu glatte Böden sind für Hunde ungeeignet

Wichtig: Eine zu glatte Oberfläche kann für einen Hund eher störend oder sogar gefährlich werden kann. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um ein sehr stürmisches oder um ein älteres Tier handelt. Hier kann es passieren, dass der Hund mit seinen Pfoten wegrutscht und sich dabei verletzt. Grundsätzlich sind deshalb Böden zu bevorzugen, deren Oberflächenstruktur etwas aufgerauter und nicht zu glatt ist. 

Natürlich heißt das nicht, dass man auf pflegeleichte Untergründe wie beispielsweise Kork, Laminat oder auch Parkett verzichten muss. Viele Varianten davon eignen sich auch für Besitzer von Hunden. Am besten erkundigt man sich vorab beim Hersteller, welche Produkte geeignet sind.

Parkett, Laminat und Vinyl – was eignet sich für Hundebesitzer?

Parkett

Lackiertes oder auch geschliffenes Parkett eignet sich nicht wirklich für Hunde. Ist der Parkettboden dagegen geölt, stellt dies meist kein Problem für das Tier dar, da die Oberfläche den Pfoten genügend Halt bietet und dennoch resistent gegen Feuchtigkeit ist. Zudem lässt sich geöltes Parkett besonders einfach reinigen.

Etwas Pflege ist hin und wieder dennoch erforderlich, denn der Boden sollte regelmäßig neu geölt werden. Behalte das im Hinterkopf, bevor Du geölten Parkettfußboden in Deiner Wohnung verlegst. 

Laminat

Bei Laminat als Fußboden gilt, dass die Oberfläche möglichst strukturiert sein sollte. Dieser Bodenbelag zählt heutzutage zu den beliebtesten überhaupt, daher haben Hundehalter eine riesige Auswahl an verschiedenen Farben und Strukturen.

Weil Laminat speziell versiegelt ist, ist es nicht nur antibakteriell, sondern auch wasserfest. Auch wenn Laminat einmal stärker verschmutzt ist, lässt sich dies in der Regel schnell mit passenden Reinigungsmitteln entfernen. 

Vinyl

Eine weitere Möglichkeit ist Vinyl als Fußboden, wenn man einen Hund besitzt. Hier muss es nicht zwingend ein klassischer, gummiartiger PVC-Fußboden sein – viele Produkte sind heutzutage optisch kaum noch von Laminat zu unterscheiden und zeigen sich in sehr hochwertiger Qualität. Auch dieser Fußboden ist ideal für Hundebesitzer, da er langlebig, leicht zu pflegen und mühelos zu reinigen ist.

Kork

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist Kork: Korkböden werden schon seit vielen Jahrzehnten gern in Wohnräumen verwendet – vor allem, da sie leicht zu reinigen und zeitlos sind. Auch für Hundebesitzer ist der Boden, der deutlich weniger glatt als Laminat ist, ideal: Kleine Schrammen und Flecken verzeiht er problemlos. ♥