Darum sollte jeder Chef Hunde im Büro erlauben

Sie wollen Ihren Hund mit ins Büro nehmen? Dann zeigen Sie Ihrem Chef doch mal diesen Artikel. Er wird staunen, denn er profitiert gleich fünffach.

© iStock

© iStock

Den vierbeinigen Liebling mit ins Büro nehmen – für viele Hundebesitzer ist das ein Traum. Doch wie kann der Chef überzeugt werden, den Hund auf der Arbeit zu erlauben? Erfahren Sie hier, welche Vorteile ein Bürohund am Arbeitsplatz bringt.

Erhalt der psychischen Gesundheit

Ein Hund auf Arbeit wirkt sich positiv auf die geistige Gesundheit der Mitarbeiter aus. Studien zeigen, dass die Arbeitnehmer seltener Depressionen und Burnout entwickeln, wenn ein Vierbeiner mit im Büro sitzt. Das liegt daran, dass das Zusammensein mit Hunden den Ausstoß des Hormons Oxytocin bewirkt, dass beim Menschen die Ausschüttung von Dopamin aktiviert. Dieses erhöht das Wohlbefinden und die soziale Kompetenz.

Gassi gehen für die körperliche Fitness

Ein Hundebesitzer muss bei jedem Wind und Wetter gemeinsam mit dem Hund spazieren gehen. Das verbessert die körperliche Gesundheit, insbesondere das Herz-Kreislaufsystem profitiert von der vielen Bewegung.

Doch auch hier hat das Hormon Oxytocin eine entscheidende Wirkung. Es ist ein wahres Wundermittel und sorgt unter anderem für die Senkung des Blutdrucks und die Verminderung von Ängsten. Seine beruhigende Wirkung beeinflusst zudem psychosomatische Erkrankungen positiv, so das Kopf- und Rückenschmerzen zurückgehen.

Die Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen treu

Motivierte und engagierte Mitarbeiter sind der Kern jedes Unternehmens. Diese arbeiten am liebsten dort, wo Arbeitsinhalt, Betriebsklima und Bezahlung optimal ist. Stimmen diese Faktoren, bleibt ein Mitarbeiter langfristig im Unternehmen und die Stelle muss nicht teuer neu besetzt werden. Wenn Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sind, ist der Arbeitgeber für Hundebesitzer besonders attraktiv. Sie werden im Normalfall dem Unternehmen treu bleiben, in das sie ihren Vierbeiner mitbringen dürfen und deshalb sogar höhere Gehälter und Löhne ausschlagen.

Bessere Stimmung am Arbeitsplatz

Sind Hunde am Arbeitsort erlaubt, verbessert sich automatisch auch die Stimmung unter den Mitarbeitern. Sie sind fröhlicher, entspannter und leistungsbereiter. Sollte einem Mitarbeiter bei einer schwierigen Aufgabe der Kopf qualmen, kann er sich eine kurze Auszeit nehmen, um mit dem Vierbeiner zu spielen. Nach wenigen Minuten ist der Kopf wieder frisch, und der Mitarbeiter kann sich mit neuem Elan und neuen Ideen der Aufgabe widmen.

Attraktiver Arbeitgeber für neue Mitarbeiter

Hochqualifizierte Personen sind rar gesät und der Kampf um diese Talente ist hart im Gang. Unternehmen, die Bürohunde erlauben, wirken attraktiv auf potentielle Arbeitnehmer. Das Unternehmen kann sich von Mitbewerbern abheben und zeigen, dass es an den Interessen seiner Mitarbeiter interessiert ist. Viele, gerade junge Leute wünschen sich einen Vierbeiner, zweifeln jedoch, ob sie Job und Tier unter einen Hut bekommen. Zeigt ein Unternehmen nun, dass es hundefreundlich ist, hat es gute Chancen im "War for Talents".