Die häufigsten Fehler beim Baden von Hunden

War die Pfütze, das Schlammloch oder der Misthaufen zu verlockend, führt an einem Bad für Ihren Hund kein Weg vorbei. Diese Fehler sollten Sie dabei keinesfalls machen.

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Regelmäßiges Baden ist bei einem Hund nicht notwendig. Manchmal lässt sich das Baden jedoch nicht vermeiden, denn nach einem ausgiebigen Gassi-Gang z. B. bei Regen ist der Hund oft mit Schlamm verschmutzt und muss eben doch mal in die Badewanne bzw. unter die Dusche. Das gilt erst recht, wenn er sich in Dingen gewälzt hat, die für menschliche Nasen alles andere als gut riechen.

Diese Fehler sollten Sie nicht machen, damit Ihr Vierbeiner nicht unter Stress gesetzt wird.

1. Sie benutzen Shampoo für Menschen

Sehr häufig werden Seifen und Shampoos für Menschen hergenommen, doch das ist falsch. Es sind etliche Pflegeprodukte auf dem Markt, die das Hundefell nicht angreifen und die natürliche Schutzschicht nicht zerstören.

Spezielle Hunde-Shampoos sind in jeder Tierhandlung zu kaufen und der Tierarzt kann Ihnen bestimmte Produkte empfehlen. Die Inhaltsstoffe und der pH-Wert sind genau auf das Tier abgestimmt. Es gibt eine sehr große Auswahl, Sie werden nicht lange suchen müssen, bis Sie die richtigen Produkte für das Baden Ihres Hundes gefunden haben. Wenn Sie allerdings feststellen, dass Ihr kleiner Liebling Rötungen und Juckreiz bekommt, ist das Pflegeprodukt ungeeignet und muss sofort gewechselt werden. 

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2. Sie erzeugen unnötigen Stress

Vor dem Baden hat Ihr Hund meistens Angst und zeigt sich sehr unwillig, in die Wanne zu steigen. Gestalten Sie also das Bad so angenehm und stressfrei wie möglich. Oft wird der Vierbeiner einfach in die Wanne gestellt, doch hier findet er auf dem glatten Wannenboden keinen Halt. Besser ist es, wenn Sie vorher eine rutschfeste Gummimatte auf den Wannenboden legen, darauf kann Ihr Liebling sicher stehen und rutscht nicht weg. Für kleine Hunde reicht übrigens auch eine Gummimatte für Babys.

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3. Das Wasser hat die falsche Temperatur

Die Temperatur des Wassers ist sehr wichtig, es darf nicht zu kalt und auf keinen Fall zu heiß sein. Der Dusch-Strahl sollte außerdem nicht zu stark eingestellt werden, sonst erschreckt sich der Wauz oder hat sogar Schmerzen. Duschen Sie zunächst den Rücken und die Seiten des Hundes ab.

Geben Sie das Shampoo nicht direkt auf das Fell, sondern schäumen Sie es erst einmal in Ihrer Hand auf. Seifen Sie dann damit den Körper, die Beine und Pfoten und die Rute ein. Zuletzt kommt der Kopf dran. Gehen Sie dabei besonders vorsichtig vor. Das Shampoo darf natürlich nicht in die Augen des Hundes kommen.

Passen Sie auf, sobald der Kopf nass ist: Der Schüttel-Reflex des Hundes tritt oft dann ein, wenn der Kopf nass wird.

4. Abbrausen des Hundes

Augen und Ohren sollten schonend behandelt werden, das wird häufig falsch gemacht. Denn an diesen Stellen ist der Hund besonders empfindlich. Lassen Sie die Augen und auch die Ohren deshalb beim Abbrausen aus. Dort mit Wasser abgespült zu werden, ist für Hunde äußerst unangenehm.

Gehen Sie auch insgesamt beim Ausspülen des Hundeshampoos behutsam vor. Fangen Sie immer erst mit dem Rücken des Tieres an. Achten Sie darauf, dass keine Reste zurückbleiben. Hunde haben einen natürlichen Säure-Schutz, der auf keinen Fall zerstört werden darf. Rückstände des Shampoos können außerdem Juckreiz oder andere Hautirritationen auslösen.

Nasse Hunde
  • Gamand, Sophie (Autor)

5. Sie trocknen den Hund falsch ab

Wenn der Hund fertig ist und aus der Wanne entlassen wird, passieren immer noch Fehler. Es empfiehlt sich, noch vor dem Herausheben erst einmal mit der Hand das Wasser aus dem Fell zu streifen und den Vierbeiner anschließend mit einem sauberen Handtuch liebevoll trocken zu rubbeln.

Wenn Sie dabei mit Ihrem Liebling sprechen, hilft ihm das evtl. dabei, auch noch den Rest der Prozedur zu überstehen. Heben Sie den Hund dann aus der Wanne und legen Sie am besten flink ein großes Handtuch über ihn. Denn spätestens jetzt wird er sich beherzt schütteln. Rubbeln Sie ihn dann mit einem frischen Handtuch bestmöglich trocken.

Viele Menschen lassen den Vierbeiner direkt nach dem Bad wieder ins Freie. Vermeiden Sie das, denn auch Hunde können sich erkälten. Im Sommer kann Ihr Liebling sicher sein Fell in der Sonne trocknen lassen, im Winter kann sich der saubere Freund ein Plätzchen an der Heizung suchen. Sie können für Ihren Gefährten auch einen Föhn benutzen, aber viele Hunde mögen das laute Geräusch gar nicht. Prüfen Sie mit Geduld und Liebe, wie er darauf reagiert und achten Sie unbedingt darauf, dass Sie dem Hund nicht mit zu heißer Luft Schmerzen zufügen. ♥


Letzte Aktualisierung am 28.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen