Die häufigsten Fehler beim Baden von Hunden

War die Pfütze, das Schlammloch oder der Misthaufen zu verlockend, führt an einem Bad für Ihren Hund kein Weg vorbei. Diese Fehler sollten Sie dabei keinesfalls machen.

© Fotolia.de -  adogslifephoto

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Regelmäßiges Baden ist bei einem Hund nicht notwendig. Manchmal lässt sich das Baden jedoch nicht vermeiden, denn nach einem ausgiebigen Gassi-Gang bei Regen ist der Hund oft verschmutzt und muss eben doch mal in die Badewanne. Diese Fehler sollten Sie nicht machen, damit Ihr Vierbeiner nicht unter Stress gesetzt wird.

1. Sie benutzen Shampoo für Menschen

Sehr häufig werden Seifen und Shampoos für Menschen hergenommen, doch das ist falsch. Es sind etliche Pflegeprodukte auf dem Markt, die das Hundefell nicht angreifen und die natürliche Schutzschicht nicht zerstören. Spezielle Hunde-Shampoos sind in jeder Tierhandlung zu kaufen und der Tierarzt kann Ihnen bestimmte Produkte empfehlen. Die Inhaltsstoffe und der PH-Wert ist genau auf das Tier abgestimmt. Es gibt eine sehr große Auswahl, Sie werden nicht lange suchen müssen, bis Sie die richtigen Produkte für das Baden Ihres Hundes gefunden haben. Wenn Sie allerdings feststellen, dass Ihr kleiner Liebling Rötungen und Juckreiz bekommt, ist das Pflegeprodukt ungeeignet und es muss sofort gewechselt werden. 

2. Sie erzeugen unnötigen Stress

Vor dem Baden hat Ihr Hund meistens Angst und zeigt sich sehr unwillig in die Wanne zu steigen. Gestalten Sie also das Bad angenehm und stressfrei. Oft wird der Vierbeiner einfach in die Wanne gestellt, doch hier findet er auf dem glatten Wannenboden keinen Halt. Besser ist es, wenn Sie vorher eine rutschfeste Gummimatte auf den Wannenboden legen, hier kann sich Ihr Liebling festkrallen und rutscht nicht weg. Für kleine Hunde reicht übrigens eine Gummimatte für Babys. 

3. Das Wasser hat die falsche Temperatur

Die Temperatur des Wassers ist sehr wichtig, es darf nicht zu kalt und auf keinen Fall zu heiß sein. Der Dusch-Strahl sollte nicht zu stark eingestellt werden, denn sonst erschreckt sich das Tier. Duschen Sie zunächst den Rücken und die Seiten des Hundes ab. Sie sollten das Shampoo nicht direkt auf das Fell geben, sondern es erst einmal in Ihrer Hand aufschäumen. Zuletzt kommt der Kopf dran, das Shampoo darf natürlich nicht in die Augen des Hundes kommen. Der Schüttel-Reflex des Hundes tritt eigentlich erst dann ein, wenn der Kopf nass wird. 

4. Abbrausen des Hundes

Augen und Ohren sollten schonend behandelt werden, das wird häufig falsch gemacht. Denn an diesen Stellen ist der Hund besonders empfindlich. Sie müssen also beim Abbrausen Vorsicht walten lassen, fangen Sie immer erst mit dem Rücken des Tieres an. Verwenden Sie ein spezielles Hundeshampoo, es ist ein Fehler, einfach ein Shampoo für Menschen zu nehmen. Denn die Vierbeiner haben einen ganz anderen Geschmack, wie die Menschen. Der Duft der Ihnen gefällt, muss dem wuscheligen Gefährten noch lange nicht gefallen. Das Shampoo ist auf jeden Fall gut auszuwaschen, Hunde haben einen natürlichen Säure-Schutz, der auf keinen Fall zerstört werden darf.

5. Sie trocknen den Hund falsch ab

Wenn der Hund fertig ist und aus der Wanne entlassen wird, passieren immer noch Fehler. Manchmal befinden sich sogar noch Shampoo-Reste im Fell, die aber vollständig entfernt werden müssen. Es empfiehlt sich auch, erst einmal mit der Hand das Wasser aus dem Fell zu streifen und den Vierbeiner anschließend mit einem sauberen Handtuch trocken zu rubbeln. Wenn Sie mit Ihrem Liebling sprechen oder spielen, macht das sogar richtig Spaß. Viele Menschen lassen den Vierbeiner direkt nach dem Bad wieder ins Freie. Vermeiden Sie das, denn auch Hunde können sich erkälten. Im Sommer kann Ihr Liebling sicher sein Fell in der Sonne trocknen lassen, im Winter kann sich der saubere Freund ein Plätzchen an der Heizung suchen. Sie können für Ihren Gefährten auch einen Föhn benutzen, aber viele Hunde mögen das laute Geräusch gar nicht.