Was träumen Hunde? Das hängt von der Rasse ab!

Können Hunde träumen? Und wenn ja: wovon? Wissenschaftler fanden jetzt etwas sehr Niedliches heraus: Jede Rasse träumt etwas anderes.

Davon träumen Hunde
Hunde träumen sehr viel, wenn sie im Tiefschlaf sind. ©damedeeso/iStock

Wenn es ums Schlafen geht, sind Hunde den Menschen sehr ähnlich. So wie wir bewegen sie sich im Schlaf und führen teilweise Bewegungen aus dem Alltag aus. Anstatt wie wir zu reden, im Topf zu rühren oder wie im Gespräch zu gestikulieren, knurren, bellen und brummen sie in sich hinein. Aber warum tun sie das überhaupt? Können Hunde träumen so wie wir? Und wenn ja, wovon?

Wie Studien ergeben haben, träumen Hunde tatsächlich genau wie wir. Wenn sie Geräusche von sich geben, mit den Muskeln oder Augenlidern zucken und sich bewegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sich gerade in einer Tiefschlafphase befinden.

Diesen Zustand nennt man „REM-Phase“ oder auch „Traumphase“. Diese Phase beim Schlafen gibt es beim Hund wie beim Menschen. Die REM-Phase zeichnet sich bei Menschen und auch Hunden durch ausgesprochen intensive Träume aus. Wenn Menschen in bestimmten Schlafphasen reden, passiert dies besonders häufig in dieser Phase. Und nicht anders ist es auch bei unseren felligen Mitbewohnern. Auch sie haben verschiedene Schlafphasen, in denen sie mehr oder weniger Träume erleben.

Der Hund träumt und bellt im Schlaf

Die Bewegungen und Geräusche der Hunde beim Schlafen zeigen, dass auch sie das Land der Träume kennen. Doch wovon träumen Hunde wirklich? Spielen sich im Hirn des Hundes Dinge wie eine Jagd nach der Katze vom Nachbarn ab? Oder träumt der Hund davon, wie er damals mit anderen Welpen zusammen frei über die Wiese tollte und das Leben als Vierbeiner genoss?

Tierpsychologen gehen nach diversen Studien davon aus, dass Hunde vergleichbar zu uns Menschen von alltäglichen Dingen wie beispielsweise auch Katzen träumen. Das sind Situationen, die ihnen passiert sind oder den Hunden passieren könnten, wenn sie wach sind. Das erklärt, warum Hunde im Schlaf bellen, Laufbewegungen machen (dann sind sie wohl gerade der Katze des Nachbarn auf den Fersen) oder mit den Vorderpfoten graben.

Der Hund zuckt im Schlaf? Vielleicht träumt er.
Wovon diese drei Wuschelnasen wohl gerade träumen? Wir vermuten: von Eichhörnchen. ©damedeeso/iStock

Was der Hund träumt, hängt von seiner Rasse ab

Überraschend dabei ist, dass nicht jeder Hund das Gleiche träumt. Nicht alle haben also Katzen auf dem Kieker. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es rassespezifische Unterschiede in den Träumen von Hunden gibt. So malt sich ein Jagdhund in seinen Träumen eher die wilde Verfolgung eines Kaninchens aus, während ein Beagle eher ans Fressen denkt, ein Neufundländer ans Schwimmen oder ein kleiner Welpe ans Trinken bei der Mutter.

Ob ein Hund träumt oder nicht, lässt sich auch dann sehr leicht feststellen, wenn er nicht bellt oder mit den Beinen rudert: Ungefähr nach 20 Minuten Schlaf setzt bei Hunden die erste Traumphase ein. Die Atmung des Hundes ist dann flacher und unregelmäßiger.

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Bitte nicht wecken!

Aus dem Traum reißen sollte man seinen Hund auf keinen Fall. Zwar sind einige Tiere sofort wieder im Hier und Jetzt angekommen, es gibt jedoch auch Hunde (und vor allem Welpen), die nicht so schnell schalten und dann zu unerwarteten Reaktionen neigen könnten.

Wenn Du jedoch einen Hund wie im folgenden Video hast, der das dortige Verhalten schon öfter gezeigt hat (er jagt ganz offensichtlich gerade nicht nur eine Katze, sondern alle Katzen dieser Welt), solltest Du Dich ihm vorsichtig nähern. Halte ihn behutsam fest und wecke ihn dann sanft (z. B. durch Streicheln). So vermeidest Du Verletzungen und unnötige Stressmomente bei Deinem Tier. ♥

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