Die 7 größten Fehler in der Silvesternacht

Es ist wieder so weit: Der Jahreswechsel steht bevor. Was für uns Menschen ein Grund zum Feiern ist, kann für Vierbeiner zur Horrornacht werden. Um Ihrem Hund die Nacht so angenehm wie möglich zu machen, sollten Sie diese Fehler vermeiden.

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1. Gassigehen um Mitternacht

Vielleicht sind Sie um 0 Uhr draußen, um Raketen oder Böller zu zünden. Ihr Hund sollte jedoch nicht dabei sein. Denn dies wäre der absolute Horrortrip für ihn. Die lauten Geräusche, das helle Licht und die vielen (z. T. betrunkenen) Menschen könnten Ihrem Liebling zu schaffen machen und ihn komplett verängstigen. Zudem könnten ihn Querschläger erschrecken oder gar verletzen! So entwickelt sich bei manchem Hund eine tiefsitzende Angst vor Silvester! (Tipps gegen die Angst haben wir hier gesammelt.) Lassen Sie den Vierbeiner deshalb zum Jahreswechsel im Haus.

2. Gassigehen ohne Leine

Schon in den Tagen vor und auch nach Silvester wird oftmals geknallt. In diesen Tagen sollten Sie ihren Hund unbedingt an der Leine lassen. Die Gefahr, dass irgendwo ein Böller explodiert und Ihr Liebling vor Schreck davonrennt, ist einfach zu groß.

3. Hund allein zu Haus

Haben Sie einen ängstlichen Vierbeiner, geht eines absolut nicht: Silvester bei Freunden zu feiern und den Hund mit seiner Angst zurückzulassen. Sie wollen doch sicher nicht, dass sich Ihr Schwänzchenwedler von Ihnen im Stich gelassen fühlt und diese für ihn entsetzliche Nacht allein durchstehen muss. Einer Feier steht dennoch nichts im Wege: Nehmen Sie den Hund wenn möglich mit oder laden Sie die Freunde einfach zu sich ein.

4. Mitleid

Viele Hunde haben Angst an Silvester. Diese sollten Sie als Hundehalter unbedingt ernst nehmen. Anstatt das Tier jedoch zu bemitleiden oder in Watte zu packen, sollten Sie sich so normal wie möglich verhalten. Denn wenn Sie alles genau so machen, wie Sie es immer tun, geben Sie Ihrem Hund am ehesten ein Gefühl von Sicherheit.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie einen Welpen haben, denn die Angst vor lauten Geräuschen ist in vielen Fällen anerzogen. Machen Sie mit dem kleinen Liebling ein Spiel, sobald vor Silvester die ersten Böller knallen, und freuen Sie sich überschwänglich, wenn er mit Eifer dabei ist. So wird er künftig die Knallerei als positives Signal verstehen und den Lärm ganz gelassen wahrnehmen.

5. Zu viel Alkohol

Für uns ist Silvester ein Grund zu feiern, aber Sie sollten in Gegenwart Ihres flauschigen Lieblings nicht zu tief ins Glas schauen. Hunde empfinden alkoholisierte Menschen als nicht vertrauenswürdig. Wenn Herrchen oder Frauchen torkelt und lallt, fühlt sich der Vierbeiner schnell verunsichert.

6. Tischfeuerwerk und Knallbonbons

Hat Ihr Hund mit den lauten Geräuschen an Silvester ein Problem, sollten Sie als Hundehalter auf Zimmerfeuerwerk und Knallbonbons verzichten. Dieses würde Ihren Liebling nur unnötig unter Stress setzen und verängstigen und dies noch dazu in der Wohnung, also seinem einzigen sicheren Ort.

7. Grelles Licht auch daheim

Wenn um Mitternacht die Knallerei beginnt, empfindet Ihr Hund nicht nur den Lärm als unangenehm, sondern auch die Flut an Lichtreizen. Ihr Vierbeiner sollte daher die Möglichkeit haben, in einem abgedunkelten Raum, am besten an seinem Lieblingsplatz, ins neue Jahr zu rutschen. Ziehen Sie dort die Gardinen zu oder lassen Sie die Rolläden herunter, damit Ihr Tier zur Ruhe kommen kann.

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!