4 Tipps: So machst Du wirklich schöne Hundefotos

Ein wirklich schönes Bild von Deinem Hund, das wär’s! Aber wie bekommt man es hin? Wir haben gleich 4 Tipps für das perfekte Hundefoto.

Hunde fotografieren: So gelingen schöne Hundefotos
Die tollsten Orte für schöne Hundefotos finden sich eindeutig draußen. ©Chalabala/iStock

Einen Hund so zu fotografieren, dass er mit wachem Blick direkt in die Kamera schaut und dabei keine Grimassen zieht, ist schon schwer genug. Das allein macht aber noch kein tolles Hundefoto aus. Der geliebte Vierbeiner sollte sich nicht ruckartig bewegen, denn sonst verwischt und verwackelt das Bild.

Auf eine gute Kamera kommt es natürlich genauso an wie auf die richtige Technik. Die Tierfotografie ist einer der anspruchsvollsten Bereiche der Fotografie – dennoch sind schöne Fotos Deines Vierbeiners nicht unmöglich. Wir verraten Dir die Tipps und Tricks der Profi-Tierfotografen!

Tipp Nr. 1: Leckerlis für wache Blicke

Einen direkten, aufmerksamen Blick und ungeteilte Aufmerksamkeit des Hundes sind exakt dem Menschen sicher, der das Leckerli in der Hand hält. Zum Fotografieren wird der Vierbeiner zunächst hingesetzt, dann bekommt er den Befehl: „Bleib!“

Lies dazu auch: So trainierst Du „Sitz + bleib“ mit Deinem Hund

Seine Konzentration ist jetzt auf dem Höhepunkt, deswegen sollte es mit dem Foto schnell gehen. Am besten macht man dies zu zweit, denn für den Hund kann es anstrengend sein, den Besitzer mit dem Leckerli in der Hand zu fokussieren. Die Versuchung, aufzuspringen und ihm zu folgen, wenn er hinter die Kamera verschwinden will, ist groß! Mit einem Smartphone kannst Du etwas leichter und schneller auslösen. Vielleicht ist das eine gute Alternative.

Tipp Nr. 2: Bewegungsfotos? Je mehr, desto besser!

Auf den Webseiten von Profi-Fotografen und in den sozialen Netzwerken gibt es tolle Fotos von Hunden in Bewegung. Solche Fotos vom eigenen Hund wären toll – ihn in Bewegung zu fotografieren, ist aber gar nicht so leicht.

Dennoch gibt es einige Tipps: Auch hierzu lässt man den Vierbeiner in einer schönen Umgebung erst „Sitz“ machen und dann bleiben. Dann bewegst Du Dich mehrere Meter vom Hund weg.

Für solche Fotos ist eine absolut gerade Strecke oder eine mit einer minimalen Biegung gut. Fokussiere den Vierbeiner jetzt mit der Kamera. Zücke dann ein Leckerli und rufe ihn. Bis er wieder Dir ist, vergehen mehrere Sekunden, in denen Du so viel wie möglich fotografieren solltest. Wenn die Kamera einen Mehrfach-Auslöser besitzt, aktiviere diesen.

Nicht entmutigen lassen: Die meisten Fotos werden verschwommen und unscharf sein. Auf anderen sieht Dein Hund vielleicht etwas seltsam aus. Aber es wird ziemlich sicher auch dieses eine scharfe, perfekte Foto geben, das aussieht, als käme es aus dem Studio. Gut gemacht!

Tipp Nr. 3: Früh morgens und spät abends fotografieren

Die tollsten Orte für schöne Hundefotos sind eindeutig draußen. Dort bist Du aber sehr von den natürlichen Lichtverhältnissen abhängig. Eine unter professionellen Fotografen sehr beliebte Zeit ist daher die letzte Stunde vor Sonnenuntergang. Sie wird auch die „blaue Stunde“ genannt, da das Abendlicht jetzt besonders stimmungsvoll wirkt.

Auch morgens bei oder kurz nach Sonnenaufgang entstehen oft sehr stimmungsvolle Bilder. Hartes Mittagslicht dagegen oder trübes Grau lassen das Foto eher platt wirken.

Tipp Nr. 4: Accessoires für mehr Farbe

Wilde Wolken im Hintergrund, fürs Fotoshooting frisch gebürstetes Fell … aber irgendetwas fehlt. Die Accessoires! Ein kleiner Farbklecks in Form eines bunten Halsbandes oder eines Balls für den Vierbeiner bringt die fehlende Farbe ins Spiel.

Viele Hunde haben ein tolles Fell mit schönem Muster, diese Farben sind jedoch alle natürlich und heben sich auf einem Foto oft noch nicht genug vom ebenfalls natürlichen Hintergrund ab. Mit mehr Kontrasten wirkt das Bild insgesamt lebendiger und interessanter.

Wir wünschen viel Erfolg beim Fotografieren und ganz viel Spaß bei der Jagd nach dem perfekten Schnappschuss! ♥