6 Tipps: Was tun, wenn die Katze schlingt?

Beim Fressen kann es mancher Katze nicht schnell genug gehen. Doch Schlingen ist alles andere als gesund. Wir geben sechs Tipps, wie Sie Ihr Tier zu mehr Ruhe bei Tisch bringen können. 

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Dass eine Katze schlingt, kann viele Ursachen haben. Viele Tiere, die schon einmal hungern mussten, neigen dazu, ihre Nahrung geradezu einzusaugen. Und auch in Haushalten mit mehreren Katzen kann es zu besonders eiligen Fressern kommen. Doch nicht ausreichend oder gar nicht gekautes Futter wird schlechter verdaut und führt bei einigen Tieren sogar zu Erbrechen. Ihrer Katze zuliebe sollten Sie diese Tipps unbedingt beherzigen.

1. Weniger ist mehr

Schlingt Ihre Katze die gesamte Tagesration auf einmal nahezu ungekaut in sich hinein, kann der kleine Katzenorganismus damit nur schwer umgehen. Füttern Sie daher mehrmals täglich kleinere Portionen, sodass Miezis Magen mehrere kleine Aufgaben täglich bekommt.

2. Größer ist besser

Besonders Nassfutter ist teilweise so breiig, dass Ihrer Katze das Schlingen besonders leicht gemacht wird. Soll es unbedingt Nassfutter sein, achten Sie darauf, dass es eine festere Konsistenz oder sogar größere Stücke enthält, sodass Ihre Katze zum Kauen gezwungen ist. Beobachten Sie Ihr Tier dabei anfangs jedoch genau! Denn lässt sich Ihre Samtpfote auch von den größeren Brocken nicht vom Schlingen abhalten, kann sie sich daran verschlucken. Tut sie dies, ändern Sie die Stategie und nutzen Tipp Nr. 3 oder 4.

3. Fressen aus dem Anti-Schling-Napf

Wer auf Nummer sicher gehen will, legt sich bzw. seiner Katze einen Anti-Schling-Napf zu. Dieser sorgt durch seine spezielle Form dafür, dass die Samtpfote nur mit etwas Aufwand an ihr Futter kommt. So hat die Katze nicht nur bei jeder Mahlzeit eine Aufgabe, sondern auch keine Chance mehr, die Nahrung in sich hinein zu schlingen.

4. Fressen aus dem Labyrinth

Wenn Sie die Zeit haben, füttern Sie Ihre Katze anstatt aus einem Anti-Schling-Napf auf noch raffiniertere Weise: Mit Futterbäumen oder Intelligenzspielzeugen können Sie Ihrer Katze den Großteil ihrer Tagesration zukommen lassen. Hierfür muss sie Köpfchen beweisen und sich jeden Happen erarbeiten. Haben Sie nicht genug Zeit, die Tagesration so über den Tag verteilt zu verfüttern, geben Sie den Rest in kleinen Portionen aus dem Anti-Schling-Napf.

5. Napf in luftiger Höhe

Stellen Sie den Futternapf Ihrer kleinen Fressmaschine etwas weiter oben auf als üblich. Etwa auf Höhe ihrer Schnute steht er perfekt. Durch die höhere Kopfhaltung fällt das Schlingen schwerer. Gleichzeitig rutscht das Futter besser die Speiseröhre herunter in den Magen. Ein dritter positiver Aspekt: Ihre Katze schluckt so weniger Luft, was wiederum gut für die Verdauung ist.

6. Wer schlingt, frisst allein

Leben mehrere Katzen in Ihrem Haushalt, lohnt es sich, die Tiere bei der Fütterung zu trennen. Fressen die Vierbeiner gleichzeitig nahe beieinander, kann der Futterneid der Tiere das Schlingen begünstigen. Schließlich müssen die Samtpfoten fürchten, dass der schnellere Fresser bei ihnen stibitzen kommt. Aber auch die Gegenseite, also kleine Gauner, die nur schlingen, um noch beim Nachbarn zuzugreifen, werden so gestoppt.