Achtung! Diese Pflanzen sind giftig für Deinen Hund

Einige Pflanzen in Haus und Garten sind zwar schön anzusehen, können Deinem Hund jedoch sehr gefährlich werden. Diese Tipps solltest Du kennen!

Giftige Pflanzen für Hunde
Achtung! Auch von Blumensträußen geht Gefahr aus, denn im Wasser sammeln sich die Gifte der Blumen. ©Liliya Kulianionak/iStock

Im Garten

Tulpen: Außen hui, innen pfui. Die Inhaltsstoffe Tulpin und die Tuliposide A und B der Frühlingsblume reizen die Schleimhäute Deines Hundes. Magen-Darm-Verstimmungen sind die Folge. 

Rhododendron: Im schlimmsten Fall führen die hochgiftigen Blätter und Blüten der bunten Pflanze zu einer Kolik. Aber auch Erbrechen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden sind möglich.

Osterglocken: Dieser Frühblüher löst Schleimhautreizungen aus. Erhöhte Speichelabsonderung und Bauchkrämpfe sind die Folge. Pass besonders auf die Zwiebel auf, in der die Giftstoffe konzentriert sind. 

Maiglöckchen: Beim Verzehr dieser Blume bekommt Dein Hund Krämpfe, Kreislaufbeschwerden und Herzrhythmusstörungen durch die gefährlichen Glykoside. Bei großer Aufnahme können die Gifte auch einen Herzstillstand hervorrufen. 

Hyazinthen: Die Kalziumoxolate in Blüte, Blättern und Knolle reizen die Maul- und Rachenschleimhäute Deines Hundes und führen zu Verdauungsstörungen mit Krämpfen.

Thuja: Die ätherischen Öle des Lebensbaums lösen Krämpfe, Übelkeit, Brechreiz, Blähungen und Durchfall aus. Eine Vergiftung solltest Du unbedingt behandeln lannsen, da sonst Leber und Niederschäden drohen. 

Buchsbaum: Sei auch mit dieser Pflanze vorsichtig, denn die Aufnahme kann Vergiftungen mit Erbrechen, Durchfall und Krämpfen verursachen. 

Alpenveilchen: Achtung, vor allem von der knollenartigen Verdickung geht Gefahr aus. Erbrechen, Durchfall, Koliken und Krämpfe führen in schweren Fällen zu Kreislaufstörungen, Atemlähmung und schließlich zum Tod. 

Efeu: Blätter, Stängel und Früchte der Rankpflanze enthalten giftigen Saft, der die Schleimhäute reizt und übermäßige Erregung mit Durchfall, Erbrechen und Krämpfen auslöst.

Im Zimmer

Fensterblatt: Kalziumoxalate und Oxalsäure sorgen für vermehrten Speichelfluss mit Schluckbeschwerden. Sie führen außerdem zu Erbrechen und Durchfall. 

Birkenfeige: Der weiße Milchsaft der Ficus-Art löst bei Deinem Hund Schleimhautreizungen, Durchfall und Erbrechen aus. 

Engelstrompete: Sie gehört zu den giftigsten Vertretern. Das meiste Gift befindet sich in Wurzeln und Samen der Pflanze. Die Erscheinungen können von Herzrhythmusstörungen über Atemnot bis hin zu Kreislaufstillstand reichen. 

Falls Dein Hund trotz Deiner Vorsicht Teile einer dieser Pflanzen gefressen haben sollte, bewahre Ruhe. Wichtig ist, ihn gut zu beobachten und auf Symptome zu achten. Suche im Zweifel unbedingt lieber einmal zu oft einen Tierarzt auf als einmal zu selten.

Extratipp: Auch von Blumensträußen geht Gefahr aus, denn im Wasser sammeln sich die Gifte der Blumen.

Pass immer gut auf Deinen Hund auf! Wir wünschen Euch beiden alles Liebe! ♥


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