Die 5 häufigsten Fehler beim Spielen mit Hunden

Beim Spielen mit Hunden kann man nichts falsch machen, denken Sie? Das ist ein Irrtum. Wir nennen die fünf häufigsten Fehler.

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Grundsätzlich hat jeder Hund von Natur aus einen Spieltrieb, der eine mehr der andere weniger. Und wenn mit dem Vierbeiner gespielt wird, ist das für beide Seiten eine schöne Sache.

Dennoch passieren hierbei auch immer wieder Fehler. Wir verraten die fünf häufigsten.

1. Sie spielenhalbherzig

Wenn Sie lediglich mit Ihrem Hund spielen, weil es Mal wieder an der Zeit ist, merkt dieser das sofort und verliert schnell die Lust. Denn Hunde sind sehr sensibel und spüren, wenn der Mensch Freude an etwas hat oder eben nicht. Daher sollten Sie sich in der Spielzeit nur mit dem Hund beschäftigen und dies nicht nebenbei "erledigen". Dann hat auch der Vierbeiner mehr Freude daran und tobt sich wirklich aus. Und ganz nebenbei stärken Sie so auch noch die Bindung zu Ihren Hund.

2. Sie lassen Spielzeug herumliegen

Wenn Sie die gemeinsame Spielzeit beendet haben, sollten Sie das Spielzeug wieder wegräumen. Denn wenn dieses immer für den Vierbeiner zugänglich ist, verliert es schnell seinen Reiz und der Hund hat kein Interesse mehr daran, damit zu spielen. 

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3. Sie kaufen wahllos Spielzeug ein

Auch bei der Auswahl des Spielzeugs können einige Fehler gemacht werden. Denn dieses sollte vor allem sicher sein und aus keinen kleinen Teilen bestehen, die der Vierbeiner verschlucken könnte, wie zum Beispiel die Augen eines Stofftieres.

Zudem sollte das Spielzeug möglichst robust und stabil sein, damit es nicht schon nach einigen Tagen ausgetauscht werden muss.

Sie werden schnell erkennen, welches Spielzeug ihrem Liebling am ehesten zusagt und welches weniger Interesse weckt. Orientieren Sie sich beim Kauf von neuen Spielsachen daran, damit Sie auch damit wieder seinen Nerv treffen. 

4. Sie spielen zu lange

Wichtig ist auch, dass Sie nicht zu lange mit Ihrem Hund spielen. Auch wenn es so aussieht, als wenn er überhaupt noch nicht aus der Puste wäre - er sollte nicht mit dem Spielen überfordert werden.

Besser ist es, mehrfach kurz zu spielen, als einmal sehr lang. 10 bis 15 Minuten reichen in der Regel aus, um den Hund auszupowern und den Reiz des Spiels zu erhalten.

5. Sie haben zu viele Spielsachen

Beim Hund kann es durch zu viele Spielsachen schnell zu einer Art Reizüberflutung kommen. Und diese kann bewirken, dass er plötzlich überhaupt kein Interesse mehr am gemeinsamen Spielen hat, weil es ihn eher stresst als erfreut. Natürlich sollten aber fünf bis zehn unterschiedliche Spielsachen vorhanden sein, um für Abwechslung sorgen zu können.