8 Dinge, die wir gern vor dem ersten Hund gewusst hätten

Hunde sind süß und zum Anbeten. Aber mal ehrlich: Wären wir wirklich Hundehalter geworden, wenn wir diese acht Dinge vor dem ersten Hund gewusst hätten?

8 Dinge, die wir gern vor dem ersten Hund gewusst hätten
Wenn wir all dies vor dem ersten Hund gewusst hätten … würden wir es wieder ganz genauso tun! ♥ ©blanscape/iStock

Hunde sind ja ganz süß und so. Treuherzige Augen, riesige Schlappohren, wedelnder Schwanz. Alles gut und schön. Aber hätten wir immer noch einen gewollt, wenn wir diese acht Dinge vor dem ersten Hund gewusst hätten? (Kurz und knapp schon mal vorweg: Absolut! ♥)

Wir schauen mit einem Augenzwinkern und leichten Übertreibungen hier und da auf das, was einen im Alltag mit Hund so alles erwartet.

1. Hunde haben immer Hunger 

Ginge es nach den Hunden, würden sie einfach weiterfressen. Solange, bis sie kugelrund sind und höchstens noch einen Berg herunterrollen können. Damit das nicht passiert, müssen wir Zweibeiner streng darauf aufpassen, was unsere Vierbeiner da so alles vor die Schnauze bekommen.

Wir müssen Hundefutter rationieren, den Zugang zur Küche mit Kindergittern verrammeln und Schranktüren mit Vorhängeschlössern fester verschließen als Fort Knox. Und wenn wir dann endlich unser lang ersehntes Abendessen genießen möchten, haben wir einen treuherzigen, sabbernden, flauschigen Hundekopf im Schoß, der etwas von UNSEREM Essen abhaben will. 

Was man vor dem ersten Hund nicht weiß
Könnte man so einer Knutschkugel böse sein? Hm, vielleicht, aber niemals lange! ©blanscape/iStock

2. Hunde zwingen uns zum Arbeiten 

Hund Nimmersatt führt uns gleich zu Punkt zwei: Was tun Hunde am liebsten? Fressen. Und wen brauchen sie dazu? Uns. Oder zumindest unseren Geldbeutel, denn Hundefutter ist teuer. Je wählerischer die Geschmacksknospen des werten Hundes sind, umso teurer wird es. Also müssen wir arbeiten gehen, denn Geld wächst nun mal nicht auf Bäumen. Und wenn wir dann abgearbeitet und übermüdet abends nach Hause kommen, werden wir mit einer kalten Schulter und hocherhobenen Schnauze ignoriert, weil wir es gewagt haben, Prinz und Prinzessin Hund alleine zu lassen.

P. S.: Aber das Napffüllen trotzdem nicht vergessen, Zweibeiner!  

Was man vor dem ersten Hund nicht weiß
Die Augen … hach, die Augen! ©blanscape/iStock

3. Hunde beobachten Dich immer 

Draußen ist es dunkel und nebelig. Irgendwo tickt eine Uhr. Im Film schreit Opfer Nummer vier, ehe es einen gnadenlosen Serienmördertod stirbt. Zwei große, braune Augen beobachten uns. (Puh, es ist bloß der Hund …)

Draußen fährt ein Auto vorbei. Im Haus klappert etwas. Zwei große, braune Augen beobachten uns. (Puh, es ist immer noch der Hund …)

Wir gruseln uns, schalten den Fernseher aus und beschließen, ins Bett zu gehen. Zähne werden geputzt und Zahnseide herausgeholt. Zwei große, braune Augen beobachten uns. (Hach ja, der Hund …)

Wir schlüpfen unter die Decke und schalten das Licht aus. Vier große, braune Augen beobachten uns. MOMENT MAL, WAS?

4. Du hast keine Privatsphäre mehr. Nirgendwo.

Hunde kennen das Konzept Privatsphäre nicht. Genauso wenig wie verschlossene Türen. Du möchtest gern im Badezimmer in Ruhe Deine zehn Minuten für Dinge haben, die man im Badezimmer nun mal tut? Kannst Du vergessen, denn

  1. liegt Bello entweder bereits lang und breit vor der Toilette, weil er Deinen Magen besser kennt als Du,
  2. steht er jaulend und mit gebrochenem Herzen vor der Tür oder
  3. macht er einfach kurzen Prozess und die Badezimmertür mit einem filmreifen Tritt auf die Türklinke auf.

5. Hunde schämen sich nicht  

Scham ist auch etwas, was Hunden gänzlich fremd ist. Die reiche Schwiegermutter, die sowieso nicht so gut mit Dir klarkommt, weil Du weder eine reiche Adelstochter noch ein reicher Bankierssohn bist und nur in einer Online-Redaktion für Hundegeschichten arbeitest, ist zu Besuch.

Du gibst Dir größte Mühe, den leckersten Kuchen und den feinsten Kaffee zu servieren. Was macht Dein Hund? Kotzt der Schwiegermutter vor die Füße. Schwiegermutter schreit, Hund guckt, schnuppert und isst das Erbrochene seelenruhig wieder auf. (Ordnung muss schließlich sein.) Schwiegermutter fällt in Ohnmacht.

Okay, vielleicht ist das fehlende Schamgefühl bei Hunden doch nicht so schlecht.

Bricht Dein Hund auch ohne Schwiegermutter, haben wir hier Tipps für Dich und Hilfe für Deinen Hund: Hund erbricht – Anzeichen, Ursachen, Behandlung

Vorm ersten Hund haben wir das nicht gewust
Müde vom Quatschmachen, hm? ©blanscape/iStock

6. Ball werfen bedeutet meistens: Ball selbst wieder holen.

Wenn Du Dir einen Hund anschaffen möchtest, weil Du Dich schon freust, nun jeden Tag an der frischen Luft zu sein, lass Dir eines gesagt sein: Vielleicht siehst Du Dich ja bereits mit wehenden Haaren auf der Hundewiese, in der Hand locker einen Kaffee, in der anderen Hand einen dieser schicken, teuren Designer-Hundebälle. Du wirfst den Ball in eleganter Lässigkeit und mit großem Schwung. Er fliegt weit und Dein wohlerzogener Hund rast begeistert und mit wehendem Fell los. Artig wie er ist, kommt der Meister im Apportieren sofort zurück und lässt den Ball in Deine Hand fallen, während Du immer noch lässig an Deinem Kaffee nippst. Oh, wie neidisch die anderen Hundebesitzer alle gucken werden.

Denkst Du! Denn statt zum Ball rennt Hund zur Hundedame drei Ballwürfe weiter. Du und Dein Ball: vergessen und ignoriert. Also stapfst Du los, quer durch Matsch und Dreck, wühlst Dich durch dichtes Unterholz, verschüttest Deinen Kaffee, ruinierst Deine Schuhe, kratzt Dich an Zweigen und findest den teuren Designer-Ball nie wieder. Aber immerhin bist Du an der frischen Luft.

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7. Hunde sind Diebe

Gut, fairerweise muss gesagt werden, dass viele Hunderassen wie die Retriever (also z. B. der Labrador oder auch der Golden Retriever) extra darauf abgerichtet worden sind, Dinge für uns zu holen. Meistens aus dem Wald, Feld oder Tümpel, als unsere Vorfahren noch Enten und anderes Kleinwild gejagt haben.

Weil die meisten von uns das nicht mehr tun, gibt es aber auch keine Enten mehr zum Klauen. Also haben sich Golden Retriever und ihre Artverwandten zusammen verschworen und beklauen jetzt einfach uns. Socken, Schuhe, Unterwäsche, Decken, Kissen, Klopapier – einfach alles, was zwischen die findige Schnauze passt.

Und wenn wir die Hunde auf frischer Tat ertappen, haben sie nicht etwa den Anstand, ihre Beute ganz still und heimlich abzulegen, als wäre nichts passiert. Stattdessen zwinkern sie uns zu und traben stolz von dannen, unsere Socken fest im Griff.  

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8. Hunde werden das Wichtigste der Welt

Aber das größte Problem mit diesen verflixten Hunden ist: Sind sie erst mal da, sollen sie für immer bleiben. Egal, ob sie verfressen und teuer sind, uns keine ruhige Minute mehr gönnen und stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist … Haben wir einen Vierbeiner erst mal in unserer Familie aufgenommen, wird er für uns mit das Wichtigste auf der Welt.

Schicksalsergeben schleppen wir stets neues Hundefutter und neue Socken heran, lassen uns beobachten und bestehlen und suchen im tiefsten Wald nach Bellos Ball. Vielleicht sind wir manchmal etwas genervt, aber wenn der Wuschelkopf dann fröhlich und mit wackelnden Ohren anhüpft, weil man seinen Lieblingsball wiedergefunden hat, sind Kratzer, ungleiche Sockenpaare, ständig offene Badezimmertüren und leere Geldbeutel piepegal. Ist der Hund glücklich, sind wir es auch. ♥


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