5 Tipps für Ihren Freigänger im Winter

So gestalten Sie Ihrem Liebling und sich selbst die kühle Jahreszeit deutlich angenehmer. Und das am besten schon bevor der erste Schnee gefallen ist.

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Trotz eines schützenden Winterpelzes zeigen sich die meisten Katzen nicht begeistert, wenn der Winter das Land mit Schnee und Eis bedeckt. Doch Ihr kleiner Abenteurer möchte auch an kälteren Tagen nicht auf seine Touren draußen verzichten? Wir zeigen Ihnen, was Sie für Ihren Vierbeiner tun können.

1. Der praktische Türservice

Bei einem plötzlichen Kälteeinbruch oder stürmischem Wetterumschwung ermöglicht eine Katzenklappe Ihrem Freigänger eine schnelle Rückkehr ins kuschelige Heim. Ihre Katze kann so entscheiden, wann es ihr draußen zu kalt und ungemütlich wird. Das erleichtert den täglichen Freigang Ihres Weltenbummlers auch für Sie, denn Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass Ihr maunzender Liebling frierend vor der Tür darauf wartet, hereingelassen zu werden.

Bei Katzenklappen können Sie einstellen, ob Ihr Freigänger durch die Tür nur raus, nur rein oder in beide Richtungen gehen kann. Vor allem für berufstätige Menschen ist diese Vorrichtung sehr gut geeignet. Gewöhnen Sie Ihre Mieze liebevoll an die Benutzung der Katzenklappe, denn einige Tiere kommen nicht von allein darauf, dass die neue Öffnung in der Tür für sie gemacht ist.

 

Mit einer Katzenklappe wird es Ihnen und Ihrem Freigänger nicht wie diesen beiden in "Simon’s Cat" ergehen:

 
 

2. Die klingelnde Anmeldung

Wenn Sie nicht unnötig warten und auch keine Katzenklappe möchten, empfehlen wir die drahtlose Katzenklingel. Die ist die ideale Lösung für Sie, wenn Sie es nicht verpassen möchten, wenn Ihr kleiner Freigänger nach Hause kommt und ins Warme zu Ihnen zurück möchte – auch in der Nacht. Der Bewegungsmelder registriert die Rückkehr Ihrer Katze und gibt Ihnen per Licht- und Tonsignal Bescheid. Sie können auch mehrere Klingeln anbringen und wissen so immer genau, wo Ihr kleiner Liebling auf Sie wartet, um wieder zu Ihnen aufs Sofa zu huschen.

Die unauffällige Alternative ist eine akustische Trittmatte, die beim Betreten einen Signalton im Haus ertönen lässt. Platzieren Sie diese unter Ihrem Fußabstreifer. Sobald Ihre Mieze sich auf die Matte setzt, wissen Sie, dass Ihre Samtpfote sicher heimgekehrt ist, und Sie können sie zu sich hereinlassen. Bei der Trittmatte ist allerdings zu beachten, dass sie an einer trockenen Stelle platziert werden muss.

3. Das schützende Gartenhäuschen

Ihr tierischer Abenteurer ist mal wieder unterwegs, aber braucht eine kleine Verschnaufpause oder wird von einem Schauer überrascht? Das Katzenhaus bietet dann den passenden Zwischenhalt für Ihren kleinen Freund. Auch wenn es Ihren Freigänger im Winter nur für eine kurze Kontrolle seines Reviers vor die Tür zieht, sollten Sie Ihrer Katze einen geschützten, wärmeisolierten Unterschlupf zur Verfügung stellen.

Je nachdem, welche Größe und Ausstattung Sie für Ihr Katzenhaus wählen, können dort auch zwei Rabauken einen Zufluchtsort finden und zeitgleich einen spannenden Beobachtungsposten für sich entdecken. Vor allem für Haushalte ohne Katzenklappe ist dies bestens geeignet, so dass Sie sich keine Sorgen um Ihren streunenden Tiger machen müssen.

4. Das warme Plätzchen

Die Winterzeit ist Kuschelzeit. Katzen freuen sich jetzt über viele Streicheleinheiten von Ihnen und benötigen vor allem nach einem ausgiebigen Spaziergang in der Kälte eine Extraportion Wärme. Bieten Sie Ihrem Vierbeiner danach eine selbstheizende Kuscheldecke an, die die Wärme Ihrer Samtpfote reflektiert, sodass ihr Plätzchen so gemütlich wird wie die Heizungsliege. Dafür brauchen Sie weder Batterien noch Strom.

Alternativ gibt es flauschige, angenehm beheizte und weiche Kuschelkissen für Ihren fröstelnden Freigänger. Auf diese Weise werden kalte Katzenpfoten wieder warm und Ihre Mieze wird entspannt einschlafen oder dösen. Ihr schnurrender Liebling wird sich ganz sicher darin wohl fühlen.

5. Die Extraportion Gesundheit

Ihr Freigänger führt ein aktives und turbulentes Leben auf seinen Streifzügen durch die Natur. Deshalb ist es wichtig, die natürlichen Schutzmechanismen seines Immunsystems aufrechtzuerhalten und zu stärken. Vor allem in den Wintermonaten sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Katze gute Abwehrkräfte besitzt – so kann Ihr Stubentiger jedem Bakterium trotzen. Wichtig ist in erster Linie eine gesunde und ausgewogene Ernährung, damit Ihre Mieze alle elementaren Nährstoffe zu sich nimmt. Sorgen Sie dann noch mit Multivitaminpasten und anderen Nahrungsergänzungsmittel für Unterstützung, strotzt Ihr Vierbeiner nur so vor Vitalität und streunert fit und fröhlich durch Kälte.

Extratipp: Wenn Sie unsicher sind, welche Mittel die optimale Unterstützung für das Immunsystem Ihrer Katze sind, hilft Ihnen ihr Tierarzt weiter und wird Empfehlungen für Ihren vierbeinigen Liebling parat haben.

Extratipp:

Ihre Katze ist im Winter ein Stubenhocker?

Falls Ihr Freigänger bei eisigen Temperaturen sehr viel häufiger im kuscheligen Heim bleibt als im Sommer, könnte sich Ihr kleiner Liebling schnell langweilen. Damit Ihre Katze nicht frustriert ist, halten Sie sie z. B. mit Intelligenz-Spielen oder attraktivem Katzenspielzeug auf Trab – so haben Sie gemeinsam Spaß im Wohnzimmer.