Gassigehen: Trocken, warm und sicher

Brrr, ist das ungemütlich da draußen. Doch keine Sorge: Mit unseren Tipps kann Ihnen das Wetter gar nichts!

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So langsam wird es kalt in Deutschland. Insbesondere am Morgen und Abend ist es schon richtig frostig. Natürlich holen wir da unsere Winterstiefel und die dicke Jacke hervor und suchen nach unseren Mützen und Schals. Der Gassigang kann bei Kälte und Nässe dennoch ungemütlich werden. Doch mit unseren Tipps wird der Spaziergang mit Hund im Winter nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer. 

Wie halten Sie sich warm?

Die schlimmste Qual im Herbst und Winter: Eishände! Da Sie die Hundeleine halten müssen und zwischendurch auch mal Häufchen aufsammeln oder Stöckchen werfen, frieren die Finger ruckzuck ein. Handschuhe zählen daher zur Grundausrüstung eines jeden Gassigehers. Als Ergänzung dazu bieten sich an besonders kalten Tagen Handwärmer an. Packen Sie einen davon in die Jackentasche und wärmen Sie die nicht benötigte Hand daran. Wer alle paar Minuten die Hände wechselt, muss nicht unnötig frieren. Handwärmer machen sich übrigens auch gut als Weihnachtsgeschenk für jeden Hundebesitzer.

Wie halten Sie sich trocken?

Meint es Petrus ganz böse mit uns, führt an Gummistiefeln, einem Schirm und einer regenfesten Jacke kein Weg vorbei. Denn sind Sie erst einmal durchnässt, zieht Ihnen die Kälte bis auf die Knochen durch. Trockene Füße und ein ebensolcher Oberkörper sind daher Pflicht bei jedem Gassigang.

Wie hält Ihr Hund sich warm?

Für die Vierbeiner ist die kalte Jahreszeit wie für uns Menschen eine Herausforderung. Zwar schützt den Hund im Normalfall sein dickes Winterfell, und sofern er sich ausreichend bewegt, wird er auch nicht anfangen zu frieren. Fakt ist aber auch, dass es Fälle gibt, in denen ein Hundemantel sinnvoll ist. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel "Mantel ja oder nein?".

Achten Sie darauf, Ihren Hund nach dem Spaziergang richtig trocken zu rubbeln, damit er sich nicht verkühlt. Prüfen Sie auch, ob sich an den Läufen oder dem Bauch Eisklumpen gebildet haben und entfernen Sie diese vorsichtig mit warmem Wasser.

Sehen und gesehen werden

Geht die Sonne schon am Nachmittag unter, ist es beim Spaziergang nach Feierabend oftmals schon dunkel. Und das ist nicht ungefährlich.

Auto- und Fahrradfahrer sowie sonstige Verkehrsteilnehmer sehen im Dunkeln schlechter. Um nicht übersehen zu werden, sollten Sie sich und Ihren Hund so sichtbar wie möglich machen. Eine reflektierende Leine und ein entsprechendes Halsband sind da Gold wert. Reflektoren z. B. in Form von Armbändern oder Körperreflektoren für das Frauchen oder Herrchen sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Nachdem sich das Tageslicht verabschiedet hat, sehen Sie selbst natürlich auch weniger. Um sicherzugehen, dass der Vierbeiner nichts Schädliches vom Boden aufnimmt, sollten Sie immer eine kleine Taschenlampe mit sich führen. Besonders praktisch ist eine Mini-Variante, die an den Schlüsselbund passt. Vergräbt Ihr Hund seinen Kopf im Schnee oder Laub, haben Sie sie immer griffbereit und können prüfen, was das Interesse Ihres schwanzwedelnden Begleiters geweckt hat.

Sie sehen also: Mit der richtigen Ausstattung sind Gassigänge auch im nasskalten Herbst oder frostigen Winter eine Freude. Und: Man braucht nicht viel, um warm und sicher durch den Winter zu kommen.