So gewöhnst Du Deinem Hund das Dauerbellen ab

Ist Dein Hund eine Schwatzbacke und bellt ausdauernder als Dir und den Nachbarn lieb ist? Mit diesen Tipps schonst Du Deine und seine Nerven.

Dauerbellen abgewöhnen
Hat das Tier das Gefühl, sich selbst verteidigen zu müssen, gibt es Dauerbellen aus Angst und Unsicherheit. ©Carola Schubbel/Fotolia

Ein Hund hat eine Stimme und soll sie auch benutzen. Einem Hund das Bellen zu verbieten, wäre grundlegend falsch, nicht tiergerecht und auch völliger Unsinn. Bellt ein Hund jedoch aus Langeweile oder gar aus Stress, kann sich daraus ein Dauerbellen entwickeln.

Keine Frage, Dauerbellen bei Hunden ist unangenehm. Nicht nur Du wirst damit beschallt, sondern auch Nachbarn und Passanten. Und vor allem ist es auch stressig für den Hund selbst.

Besonders häufig tritt Dauerbellen dort auf, wo der vierbeinige Freund zu Hause ist. Das hat unterschiedliche Gründe. Und je mehr Du Dir über die Gründe im Klaren bist, desto einfacher wird es, dem Tier das Dauerbellen abzugewöhnen. Und dazu musst Du vor allem Dein eigenes Verhalten ändern.

Vermittele Sicherheit

Hunde sehen ihren Besitzer im Idealfall als Rudelführer an und gehorchen ihm. Ein Rudelführer sollte immer ruhig, souverän und selbstsicher auftreten. Ist das nicht der Fall und treten Unsicherheiten auf, hat das Tier das Gefühl, sich selbst verteidigen zu müssen. Das Dauerbellen geschieht in diesem Fall aus Angst und Unsicherheit.

Beschäftige den Vierbeiner

Fordere Deinen Hund geistig und körperlich. Das klappt mit spannenden Ausflügen genauso gut wie mit gelegentlichen Intelligenzspielen.

Ein gründlich ausgetobter Hund wird viel seltener oder gar nicht mehr dauerhaft kläffen, weil er viel zu müde dafür ist. Auch falls der Vierbeiner aus Langeweile kläffen sollte, zeigt das nur, dass er zu wenig gefördert und gefordert wird.

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Handele schnell

Wer dem vierbeinigen Freund das Dauerbellen abgewöhnen möchte, muss schnell sein. Er sollte sofort merken, wenn sich eine Situation anbahnt, bei der das Tier zum Bellen neigt. Rufe den Hund dann schon vor dem Bellen ab und beschäftige ihn. Verzichte auf Bestrafungen und Schimpfen. Viel wichtiger sind Belohnungen.

Ignoriere das Bellen

Manche Hunde bellen auch, um Deine Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn Du dieses Verhalten nicht wünschst, darfst Du dem Hund daher keine Beachtung schenken, wenn er die Schnute lautstark aufreißt. Wichtig: Dazu zählt auch tadeln. Ignoriere das Bellen stattdessen komplett. Sobald der Hund aufhört, ist eine sofortige Belohnung wichtig.

Bleibe ruhig

Du wirst schnell merken, dass der Vierbeiner nicht das gewünschte Verhalten zeigt, solange Du ihn anbrüllst oder ihm ein lautes „Aus“ entgegenschmetterst. Er wird das eher als Ansporn sehen, weiter zu bellen und sich vielleicht sogar denken, dass Du mitmachst.

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Lehre ihn das Schweigen auf Kommando

Dem Tier durch ein Kommando das Dauerbellen abzugewöhnen, ist leichter, wenn Du Deinem Hund erst einmal das Kommando zum Lautgeben beibringst. Gib also das Kommando, zum Beispiel „Ruf!“ oder „Sprich!“. Wenn der Hund nicht bellt, animiere ihn dazu. Sobald Dein Hund ein paar Mal gebellt hat, belohne ihn mit einem Leckerli.

Nachdem der Hund das Kommando zum Bellen sicher beherrscht, kannst Du mit dem Kommando zum Ruhigsein weitermachen. Lasse ihn also bellen und gib anschließend das Kommando zum Ruhigsein wie zum Beispiel „Aus!“, „Still!“ oder „Schweig!“. Sobald der Hund aufhört zu bellen, gibst Du ihm die Belohnung. Dein Vierpfoter wird sich auch das merken und nach einiger Übungszeit das Kommando mit der Belohnung verknüpfen. ♥


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