So gewöhnen Sie Ihrem Hund das Dauerbellen ab

Ist Ihr Hund eine echte Schwatzbacke? Wenn er deutlich mehr „zu sagen“ hat als Sie, helfen unsere Tipps.

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Hat das Tier das Gefühl, sich selbst verteidigen zu müssen, gibt es Dauerbellen aus Angst und Unsicherheit. © Fotolia – Carola Schubbel

Keine Frage, Dauerbellen bei Hunden ist ärgerlich. Nicht nur Sie werden damit belästigt, sondern auch Nachbarn und Passanten. Besonders häufig tritt Dauerbellen dort auf, wo der vierbeinige Freund zuhause ist. Das hat unterschiedliche Gründe. Und je mehr Sie sich über die Gründe im Klaren sind, desto einfacher wird es, dem Tier das Dauerbellen abzugewöhnen. Dazu müssen Sie vor allem Ihr eigenes Verhalten ändern.

Vermitteln Sie Sicherheit

Hunde sehen ihren Besitzer im Idealfall als Rudelführer an und gehorchen ihm. Ein Rudelführer sollte immer ruhig, souverän und selbstsicher auftreten. Ist das nicht der Fall und treten Unsicherheiten auf, hat das Tier das Gefühl, sich selbst verteidigen zu müssen. Das Dauerbellen geschieht in diesem Fall aus Angst und Unsicherheit.

Diese 10 Dinge hasst übrigens jeder Hund.

Beschäftigen Sie den Vierbeiner

Fordern Sie Ihren Hund geistig und körperlich. Ein gründlich ausgetobter Hund wird viel seltener oder gar nicht mehr dauerhaft kläffen, weil er viel zu müde dafür ist. Auch falls der Vierbeiner aus Langeweile kläffen sollte, zeigt das nur, dass er zu wenig gefördert und gefordert wird.

Handeln Sie schnell

Wer dem vierbeinigen Freund das Dauerbellen abgewöhnen möchte, muss schnell sein. Er sollte sofort merken, wenn sich eine Situation anbahnt, bei der das Tier zum Bellen neigt. Rufen Sie den Hund dann schon vor dem Bellen ab und beschäftigen Sie ihn. Verzichten Sie auf Bestrafungen und Schimpfen. Viel wichtiger sind Belohnungen. Gutes Hundetraining kommt auch komplett ohne Strafen aus.

Ignorieren Sie das Bellen

Manche Hunde bellen auch, um Ihre Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn Sie dieses Verhalten nicht wünschen, sollten Sie dem Tier daher keine Beachtung schenken. Und dazu zählt auch tadeln. Ignorieren Sie das Bellen stattdessen komplett. Sobald der Hund aufhört, ist eine sofortige Belohnung wichtig.

Bleiben Sie ruhig

Sie werden schnell merken, dass der Vierbeiner nicht das gewünschte Verhalten zeigt, solange Sie ihn anbrüllen oder ihm ein lautes „Aus“ entgegenschmettern. Er wird das eher als Ansporn sehen, weiter zu bellen und sich denken, dass Sie mitmachen.

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Lehren Sie ihn das Schweigen auf Kommando

Dem Tier durch ein Kommando das Dauerbellen abzugewöhnen, ist leichter, wenn Sie Ihrem Hund erst einmal das Kommando zum Lautgeben beibringen. Geben Sie also das Kommando, zum Beispiel „Ruf!“ oder „Sprich!“. Wenn der Hund nicht bellt, animieren Sie ihn dazu. Sobald Ihr Hund ein paar Mal gebellt hat, belohnen Sie ihn mit einem Leckerli.

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Nachdem der Hund das Kommando zum Bellen sicher beherrscht, können Sie mit dem Kommando zum Ruhigsein weiter machen. Lassen Sie ihn also bellen und geben anschließend das Kommando zum Ruhigsein wie zum Beispiel „Aus!“, „Still!“ oder „Schweig!“. Sobald der Hund aufhört zu bellen, geben Sie ihm sofort die Belohnung. Ihr Liebling wird sich auch das merken und nach einiger Übungszeit das Kommando mit der Belohnung verknüpfen.

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