• 8 Tipps gegen Mundgeruch beim Hund •

Hat Ihr Hund Mundgeruch? Mit diesen acht Tipps wird Knuddeln und Toben wieder müffelfrei möglich.

Bild: Mundgeruch beim Hund

Bild: Mundgeruch beim Hund

Ursachen für Mundgeruch beim Hund gibt es viele. Nicht immer sind Zahnbelag und Zahnstein schuld: Es können auch ernsthaftere Krankheiten die Ursache für den schlechten Geruch aus der Maulhöhle von Hunden sein.

Tritt der üble Maulgeruch sehr plötzlich und ohne erkennbare Ursache (etwa nach einem Futterwechsel auf), sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, ggf. weitere Symptome schildern und bisherige Erkrankungen nennen. Der Tierarzt kann so abklären, ob evtl. eine Erkrankung der Organe oder eine Stoffwechselstörung vorliegt. Beides kann zu den miefenden Symptomen führen. 

Liegen keine Erkrankungen vor, ist der Hund also bei bester Gesundheit, sind meistens Zahnbelag und Zahnstein sowie Essensreste im Fang schuld am Mundgeruch von Hunden. Und diese Ursachen lassen sich mit den folgenden Tipps ganz einfach beseitigen.

1. Geben Sie das richtige Hauptfutter

Von welchem Futter sich Ihr Hund hauptsächlich ernährt, hat einen wesentlichen Einfluss auf den Geruch aus seinem Maul. Geben Sie ausschließlich Dosenfutter, hat Ihr Vierbeiner keinerlei Möglichkeit, seine Zähne selbstständig abzureiben und so Zahnbelag und Zahnstein in der Maulhöhle zu bekämpfen. Mundgeruch beim Hund ist bei dieser Fütterungsart sehr häufig. 

Trockenfutter ist durch seine Härte für saubere Zähne deutlich empfehlenswerter. Wenn Ihr Hund es annimmt, sollten Sie deshalb darauf setzen, um Mundgeruch vorzubeugen und etwas für die Gesundheit im Maul zu tun. Einige Hersteller bieten spezielle Futtersorten für gesunde Zähne und gegen Maulgeruch an. Diese wurden im Hinblick auf Form und Inhaltsstoffe speziell dafür konzipiert, Zahnbelag und Zahnstein - also zwei der Ursachen für Mundgeruch - zu bekämpfen. Dieses Futter kann in schweren Fällen von Geruch aus dem Maul sinnvoll sein.

2. Füttern Sie die richtigen Leckerlis

Auch bei der Wahl der Leckereien für zwischendurch sollten Sie an die Zahngesundheit denken. Dass Produkte mit hohem Zuckeranteil von vornherein nicht infrage kommen, sollte klar sein. (Stehen dazu auf der Verpackung keine Angaben, ist dies kein gutes Zeichen. Greifen Sie dann lieber zu einem anderen Produkt. Das hilft der Gesundheit Ihres Hundes und kann Mundgeruch verhindern.)

Doch nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die Form und Härte der Leckereien ist entscheidend. Die Auswahl an Zahnpflegesnacks ist immens. Prüfen Sie, welches Produkt Ihr Hund am liebsten mag. So können Sie die Ursachen für Mundgeruch bei Hunden ganz einfach wegfüttern und Ihrem tierischen Partner noch dazu eine Freude machen.

Im Zweifel gibt der Tierarzt Tipps, welche Leckerei am besten im Maul landen sollte.

3. Geben Sie Futterzusätze

Wer an die Gesundheit bzw. an die Zähne seines Hundes denkt, dem kommen sicher nicht als erstes Seealgen in den Sinn. Doch die natürlich vorkommende Pflanze hat einen enormen Effekt auf die Zähne. Zahnstein und Plaque bilden sich deutlich weniger, die Zähne werden sichtbar sauberer und der Mundgeruch lässt nach. Einfach täglich unter das Futter gemischt ist die Anwendung noch dazu sehr einfach.

Nimmt der Hund eines dieser Spezialmittel an, erledigen Sie die Zahnpflege täglich ganz einfach mit der Fütterung und können dem Mundgeruch aus der Maulhöhle so wirksam entgegenwirken. Ihr Tierarzt kann ggf. weitere Zusätze nennen, welche die Ursache für den schlechten Atem des Hundes beseitigen.

4. Geben Sie regelmäßig Kauartikel

Je länger und intensiver Ihr Hund an etwas kaut, desto effektiver werden Zahnstein und Zahnbelag bekämpft. Geben Sie ihm daher regelmäßig Kauartikel. Damit ist er nicht nur lange glücklich, sondern wird auch bald besser aus der Schnute riechen. Achten Sie allerdings darauf, hochwertige Produkte wie Kauwurzeln oder Geweih zu verfüttern, sonst sind die üblen Gerüche schnell am anderen Ende des Körpers zu bemerken.

5. Putzen Sie Ihrem Hund die Zähne

Am Zähneputzen scheiden sich die Geister. Die einen schwören darauf und berichten von deutlich weniger Mundgeruch beim Hund, die anderen belächeln diese Vermenschlichung des Tieres und lehnen sie kategorisch ab. Fest steht: Lässt sich Ihr Hund die Prozedur schmackhaft machen und gerät dabei nicht unnötig unter Stress, schadet Zähneputzen nicht. Im Gegenteil, des ist dann sogar ein effektives Mittel gegen Zahnstein beim Hund. Deutlich praktischer für Sie und auch wesentlich angenehmer für Ihren Hund ist es jedoch, wenn Sie das Müffelproblem mithilfe der anderen Tipps in den Griff bekommen.

6. Prüfen Sie Spezialmittel genau

Haben andere Tipps keine Wirkung gezeigt, können Sie es auch mit einigen Spezialmitteln versuchen. Verschiedene Hersteller bieten z. B. Mundsprays für den Hund an oder auch Zusätze für das Trinkwasser, die Zahnbelag und Zahnstein vermeiden sollen. Schauen Sie, ob Ihr Hund diese Mittel annimmt und ob sie Wirkung zeigen. Wie immer gilt jedoch auch hier: Fühlt sich Ihr Hund unwohl damit, sollten Sie sofort andere Lösungen suchen.

7. Wählen Sie das richtige Spielzeug

Im Hinblick auf die Zahngesundheit macht es einen enormen Unterschied aus, ob Sie mit einem einfachen Ball aus Kunststoff oder speziellen Zahnpflege-Spielzeugen mit Ihrem Hund herumtollen. Diese sind vom Material und der Form her so beschaffen, dass sie Beläge auf den Hundezähnen bei jedem Zuschnappen bekämpfen.

 
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8. Nutzen Sie wirksame Hausmittel

Einige Hundebesitzer berichten von deutlich weniger Mundgeruch beim Hund, wenn sie ihrem Tier Hausmittel wie gehackte Petersilie oder auch Minze unter das Futter mischen. Nimmt Ihr Hund sein Futter auch mit diesen Kräutern an, könnte das eine kostengünstige und vollkommen natürliche Lösung im Kampf gegen den Maulgeruch sein. An der Zahnsteinbildung ändern diese Hausmittel jedoch nichts. Und auch mögliche Futterreste in der Maulhöhle des Hundes werden dadurch nicht abtransportiert. Setzen Sie daher ggf. zusätzlich auf weitere Tricks dieser Liste. Und behalten Sie immer im Hinterkopf, dass auch Erkrankungen die Ursache für den Mundgeruch sein können.