Sicher Rad fahren mit Hund: 7 Tipps

Schwing Dich aufs Rad! Eine Tour mit Rad und Hund ist herrlich! Mit unseren Tipps bist Du mit Hund und Rad sicher und bequem unterwegs.

Radfahren mit Hund
Wenn Dein Hund noch völlig unerfahren im Laufen neben dem Rad ist, gewöhne ihn langsam daran. ©vvvita/iStock

1. Mache Dein Rad frühlingsfit

Fahrrad fahren mit Hund ist eine tolle Möglichkeit, die Fitness von Hund und Halter zu trainieren. Gleichzeitig bietet die Radtour viel Freude auf beiden Seiten.

Bevor Du mit Deinem Hund startest, solltest Du die Sicherheit im Auge behalten. Prüfe deshalb Vor- und Rücklicht, die Bremsen sowie den Luftdruck der Räder.

Da ein Hund zu einem unvorhersehbaren Risiko werden kann (und auch viele Menschen manchmal einfach nicht mitdenken …), solltest Du einen Helm tragen und für Notfälle ein Erste-Hilfe-Set für Dich und Deinen Schwänzchenwedler dabei haben.

2. Baue langsam Kondition auf

Neben dem Rad herzulaufen, ist für Hunde eine tolle Möglichkeit, sich auszupowern. Halter sollten die Anstrengung, die dahinter steckt, aber nicht unterschätzen. Gehe auf Nummer sicher und lasse die Gesundheit des Vierbeiners vorher bei Deinem Tierarzt prüfen. Gibt der Arzt grünes Licht, kannst Du je nach Fitness des Hundes loslegen. Denke jedoch daran, dass zu Jahresbeginn Hunde oft genauso fit oder unfit sind wie ihre Halter. 

Du kannst Deine und die Kondition Deines Hundes durch gemeinsames Joggen aufbauen oder mit kleineren Touren beginnen. Steigere die Länge der Strecke dann langsam. Dein Tempo sollte sich dabei immer nach Deinem Hund richten und ihn nicht überfordern.

Gerade bei älteren Vierbeinern und großen Rassen musst Du auf die empfindlichen Gelenke Rücksicht nehmen. Kleine Rassen oder junge Hunde unter 18 Monaten transportierst Du besser in einem sicheren Körbchen mit Gitter oder einem Fahrradanhänger für Hunde.

Extratipp aus der Redaktion: Der Hundekorb „Doggy“ mit KLICKfix-System ist nicht nur sicher und gut durchdacht, sondern kinderleicht wieder abzunehmen, sollten Du mal ohne Hund unterwegs sein. Hunde bis acht Kilo finden darin einen sicheren und bequemen Platz. Klare Empfehlung von uns!

3. Statte Deinen Hund aus

Bist Du auf Straßen und Wegen in der Stadt unterwegs, sollte Dein Vierbeiner immer angeleint sein. Ein Brustgeschirr schont den Hals Deines Lieblings vor ruckartigen Zugbewegungen.

Auch die Leine solltest Du mit Bedacht wählen: Ist sie zu lang, kann sie in die Speichen kommen oder der Hund entfernt sich zu weit vom Fahrrad. Außerdem sind Leinen von Vorteil, die Du nicht zusätzlich in der Hand halten musst. 

Am sichersten unterwegs bist Du mit Deinem Hund mit sogenannten „Springern“. Diese Halterung wird am Fahrradrahmen befestigt und gibt dem Hund die richtige Position vor. So kann das Tier weder vor- oder hinter dem Fahrrad laufen, noch zu dicht an die Räder gelangen.

Bei Dämmerung oder Dunkelheit solltest Du außerdem darauf achten, dass Dein Hund immer gut zu sehen ist. Tipps dazu findest Du hier: Bringe Deinen Hund zum Strahlen.

4. Gewöhne Deinen Hund langsam an das neue Vergnügen

Wenn Dein Vierbeiner noch völlig unerfahren im Laufen neben dem Rad ist, gewöhne ihn langsam daran.

Probiere als Erstes aus, ob Dein Liebling entspannt auf den Drahtesel reagiert und das Fahrrad weder anbellt, noch Angst zeigt. Ist Dein Hund an den Anblick gewöhnt, gehst Du erst einmal gemeinsam mit ihm neben dem Fahrrad her. Nimm dafür das Fahrrad auf Deine linke Seite, den Hund auf die rechte. Dein Hund muss lernen, immer bei Fuß zu gehen und auf Signalwörter für Anhalten, Tempo- und Richtungswechsel zu reagieren.

Wenn Du hier genug Geduld beweist und Deinen Hund viel lobst, wird sich dies später auszahlen.

Läuft alles problemlos, kannst Du Dich in den Sattel wagen. Trainiere vorerst an ruhigen Orten fern vom Verkehr. Je sicherer Ihr beide seid, umso länger können die Strecken werden.

Radfahren mit Hund im Korb
Reicht die Kondition oder Beinlänge nicht für längere Touren aus, ist ein Hundekorb eine gute Lösung. ©lilu13/iStock
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5. Konzentriere Dich

Gemeinsames Fahrradfahren in der Stadt erfordert Konzentration. Während Du kräftig in die Pedale trittst, musst Du gleichzeitig auch auf Deinen Vierbeiner achten. Zusätzlich darfst Du dabei die Straße und den Verkehr nicht aus den Augen verlieren.

Auch Dein Hund sollte immer nach vorn blicken und achtsam laufen. Bemerkst Du, dass der Verkehr an zu stark befahrenen Straßen (oder Wegen mit vielen Fußgängern) Dich und Dein Tier zu sehr stresst, steige lieber ab. 

6. Lege reichlich Pausen ein

Fahrradtouren durch den Wald oder über Feldwege sind im Frühling wunderschön. Im Sommer kann es für Hunde allerdings schnell zu warm werden.

Das Laufen neben dem Fahrrad kann je nach Geschwindigkeit sehr anstrengend werden und belastet das Kreislaufsystem der Tiere. Denke also unbedingt an regelmäßige Pausen. Dein Hund wird die Zeit nutzen, um die Gegend zu erkunden und sich zu erleichtern.

Wenn kein Fluss oder See zum Trinken und Baden auf der Strecke liegt, solltest Du unbedingt Wasser dabei haben. Biete es Deinem Hund an. Ein faltbarer Napf nimmt auf Tour nicht unnötig Platz im Rucksack oder Körbchen weg.

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7. Schenke den Pfoten besondere Aufmerksamkeit

Für Pfoten und Gelenke sind Wald- und Feldwege besser geeignet als Asphalt. Sie sind zum einen weicher und heizen in der Sonne nicht so schnell auf. Auch Scherben findet man hier seltener. Allerdings können auch kleine Steine die Ballen Deines Hundes verletzen. Kontrolliere die Pfoten Deines Hundes deshalb am besten nach jeder Fahrt.

Leichte Abschürfungen kannst Du mit einer speziellen Ballensalbe pflegen. Wenn Du oft auf Wegen fahren musst, welche die Pfoten Deines Vierbeiners stark beanspruchen, schützen Hundeschuhe vor Verletzungen.

Wir wünschen Dir und Deinem Hund allzeit eine gute Fahrt!

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