Die 7 größten Hunderassen der Welt

Wer glaubt, mit seinem Rottweiler oder einer Bordeauxdogge einen wirklich großen Hund an der Seite zu haben, täuscht sich. Diese Hunderassen sind die größten der Welt!

Die größten Hunde der Welt: Die Deutsche Dogge ist weit vorn mit dabei. Wer ist auf Platz 1? © iStock

Welche Hunderasse ist die größte der Welt?

Sie sind echte Kolosse. Doch die meisten von ihnen lassen es eher ruhig angehen. Und wer will es ihnen verdenken? Mit einer Schulterhöhe von bis über 100 Zentimeter sind diese Hunde größer als manches Shetlandpony. So viel Hund muss erst einmal bewegt werden. Wir verraten Ihnen, welche Rassen die größten der Welt sind.

7. Landseer

Die größten Hunde der Welt: der Landseer. © iStock

Der Landseer stammt ursprünglich vom Neufundländer ab und hat seinen Namen vom englischen Maler Edwin Landseer, der in seinen Gemälden besonders gern schwarz-weiße Vertreter dieser Rasse verewigte. Heute ist der Landseer unabhängig vom Neufundländer als eigene Rasse anerkannt und unterscheidet sich inzwischen auch optisch deutlich von ihm. Durch die reichlich vorhandene Unterwolle sind Landseer leidenschaftliche Schwimmer bei jedem Wetter, sodass sie häufig als Seerettungshunde eingesetzt werden. Rüden dieser imposanten Rasse werden bis zu 80 Zentimeter groß, Hündinnen bis zu 72.

6. Leonberger

Die größten Hunde der Welt: der Leonberger. © iStock

Der Leonberger bringt das beste von gleich drei verschiedenen Rassen mit. Schließlich ist diese Rasse durch die Kreuzung von Bernhardiner, Pyrenäenberghund sowie Neufundländer entstanden. Entsprechend groß sind Hunde dieser Rasse: Rüden bringen es auf bis zu 80 Zentimeter Schulterhöhe, Hündinnen auf bis zu 75. Der Leonberger ist meist gelassen, lärmunempfindlich und ausgeglichen sowie lern- und arbeitswillig. Dies macht ihn zu einem angenehmen Begleiter und einem idealen Familienhund.

5. Anatolischer Hirtenhund

Die größten Hunde der Welt: der Anatolische Hirtenhund. © iStock

Was ein Anatolischer Hirtenhund ist, ist nicht überall klar definiert. Die einen zählen den Kangal und den Akbaş dazu, andere trennen hier strikt. Alle drei Vertreter sind sich jedoch im Wesen sehr ähnlich: Sie sind extrem wachsam, mutig und misstrauisch. Zudem sind sie dafür gezüchtet worden, als Herdenschutzhund selbstständig Entscheidungen zu fällen. Das kann in der Haltung schnell zum Problem werden. Der Anatolische Hirtenhund braucht daher eine früh beginnende, konsequente Erziehung von hundeerfahrenen Haltern. Geschieht dies nicht, wird die Haltung der bis 85 Zentimeter (Hündinnen bis 79 Zentimeter) großen Tiere zur Qual für Hund und Halter.

4. Pyrenäen-Berghund

Die größten Hunde der Welt: der Pyrenäen-Berghund. © Denis789/Flickr/CC BY 2.0

Beim Pyrenäen-Berghund haben wir es mit einer Rasse französischen Ursprungs zu tun. Sein eigentlicher Name ist daher auch Chien de Montagne des Pyrénées oder Patou. Die Rüden dieser imposanten Rasse erreichen Schulterhöhen von bis zu 82 Zentimetern, die Hündinnen werden bis zu 77 Zentimeter groß. Seine Talente liegen in den Aufgaben eines Wach-, Herdenschutz- oder auch Hütehundes. Pyrenäen-Berghunde sind dementsprechend sehr wachsam, mutig und auch intelligent. Hat der Hund nichts zu bewachen oder zu behüten, muss daher für ausreichend andere Beschäftigung gesorgt werden.

3. Irischer Wolfshund

Die größten Hunde der Welt: der Irische Wolfshund. © iStock

Warum gehört der Irische Wolfshund zu den größten Hunden der Welt? Nun, wohl schon allein deshalb, weil beim Rassestandard keine Maximal-, sondern eine Minimalgröße angegeben wird. Hündinnen dieser Rasse müssen mindestens 71 Zentimeter groß sein, Rüden sogar mindestens 79 Zentimeter. Da einzelne Exemplare dieser sanftmütigen Rasse jedoch deutlich über 100 Zentimeter groß werden, gilt der Irische Wolfshund oft als der größte Hund der Welt. Sein Glück findet dieser drahtige Riese vor allem im Rennen, was man bei der Haltung unbedingt beachten sollte.

2. Deutsche Dogge

Die größten Hunde der Welt: die Deutsche Dogge. © iStock

Deutsche Doggen sind wahrlich das, was man als sanfte Riesen bezeichnet. Sie sind mit einer Schulterhöhe von mindestens 80 Zentimetern bei den Rüden und mindestens 72 Zentimetern bei den Hündinnen von stattlicher Größe, aber gleichzeitig so freundlich, aufgeschlossen und vor allem mit Mensch und Hund verträglich, dass sie nicht nur zu den größten, sondern auch zu den angenehmsten Begleitern zählen. Und durch die vielen mit dem Rassestandard konformen Fellzeichnungen geben sie für manches Kind vielleicht sogar das bessere Pony ab.

1. Bernhardiner

Die größten Hunde der Welt: der Bernhardiner. © iStock

Der Bernhardiner ist nicht weniger als der Schweizer Nationalhund. Die Hunde, die Ihren Ursprung bei den Mönchen des Hospizes auf dem Alpenpass “Großer St. Bernhard” haben, wurden lange Zeit als Lawinensuchhunde eingesetzt. Die Entwicklung der Rasse hat sie über die Jahre jedoch für diese Aufgabe zu schwer werden lassen, sodass sie heute vornehmlich als Begleithunde eingesetzt werden. Bernhardiner sind zwar groß und bringen reichlich Masse mit, dennoch sind sie sehr sensibel und vor allem sanftmütig. Der rassetypische Dickkopf ist zwar nicht zu verleugnen, dennoch ist der Bernhardiner ein idealer Familienhund, der sich für sein menschliches Rudel im Ernstfall mutig ins Zeug legt. Hündinnen werden bis zu 80 Zentimeter groß, Rüden sogar bis zu wahrlich imposanten 90 Zentimetern.