Sechs Tipps für die perfekte Pfotenpflege

Besonders im Herbst und Winter ist Pfotenpflege wichtig. Aufmerksamkeit brauchen die Hundefüße aber das ganze Jahr über. Darauf kommt es an.

Tipps für die Pfotenpflege beim Hund
Auch die Pfoten brauchen Pflege. Vor allem (aber nicht nur) im Winter ist das wichtig. ©Wavetop/iStock
• Pfotenpflege ist wichtig für Deinen Hund.
• Vor allem im Herbst und Winter ist sie entscheidend.
• Neben den Krallen brauchen auch die Ballen Pflege.

Zählt Dein Hund zu den langhaarigen Rassen? Dann kämmst Du ihm wahrscheinlich täglich das Fell. Sicher guckst Du auch wöchentlich in seine Ohren, um die äußeren Gehörgänge zu kontrollieren. Aber wusstest Du, dass auch die Hundepfoten regelmäßige Pflege brauchen?

Wir verraten, worauf es bei der Pflege der Pfoten wirklich ankommt. 

1. Pfoten von Verschmutzungen befreien

Setzt im Herbst das Schmuddelwetter ein, nimmst Du es nach dem Spaziergang mit der Pfotenpflege Deines Hundes sicher genau. Schließlich willst Du das Parkett oder den Teppich vor Verunreinigungen schützen.

Übertreibe aber nicht, denn Seife und andere alkalische Reinigungsmittel würden die natürliche Hautbarriere angreifen. Spüle die Pfoten mit lauwarmem Wasser ab und tupfe sie anschließend mit einem Handtuch trocken. Das Abtrocknen ist wichtig, damit sich im Bereich zwischen den Zehen keine Feuchtigkeit hält. Sie könnte schmerzhafte Ekzeme auslösen. 

2. Rissige Ballen ganzjährig pflegen

Einige Hunderassen wie beispielsweise der Deutsche Boxer neigen zu rissigen Ballen. Dies ist meist ihrer hohen Aktivität geschuldet. Kein Stein kann sie beim Rennen aufhalten. Jeder Stock muss mit den Vorderpfoten bespielt werden.

Creme die Pfoten vorbeugend ein, am besten mit einer Fettcreme. Du kannst auch spezielle Pfotencremes im Handel kaufen. Einfaches Melkfett ist allerdings günstiger.

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3. Zu lange Krallen schneiden

Läuft Dein Hund vorwiegend auf weichem Untergrund, wachsen seine Krallen stärker, als sie sich abschleifen. Dann musst Du bei der Pfotenpflege zur Krallenschere greifen und die Krallen schneiden.

Gehe dabei vorsichtig vor! Im oberen Teil der Krallen verlaufen Blutgefäße. Diese darfst Du beim Schneiden nicht verletzen. Helle Krallen durchleuchtest Du am besten mit der Taschenlampe, um die Blutgefäße zu erkennen. Bei dunklen Krallen schneidest Du lieber zu wenig ab, als die Blutgefäße zu verletzen.

Bist Du unsicher, lass die Krallenpflege vom Tierarzt übernehmen. Alternativ dazu kannst Du es Dir von ihm oder ihr auch einmal zeigen lassen. So kannst Du es künftig auch allein, ohne zu kurz zu schneiden.

4. Fell zwischen den Ballen abschneiden

Insbesondere im Winter macht langes Fell zwischen den Ballen dem Hund beim Laufen Probleme. Schnee haftet an und verklumpt. Kontrolliere die Felllänge bei der Pfotenpflege und schneide zu lange Haare zwischen den Ballen vorsichtig ab.

Verwende dazu eine Schere mit abgerundeter Spitze, wie sie beispielsweise im Verbandskasten vorhanden ist. So kannst Du den Hund nicht verletzen, wenn er die Pfoten bei der Pfotenpflege nicht stillhält. 

5. Verletzte Krallen feilen oder vom Tierarzt versorgen lassen

Manchmal reißen Deinem Hund beim Spielen mit harten Gegenständen oder beim Laufen über unwegsamen Untergrund eine oder mehrere Krallen ein beziehungsweise ab. Oft ist auch eine Kralle „nur“ gespalten.

Lies dazu auch: Gespaltene Kralle? Diese Tipps helfen

Nutze die Gelegenheit, um die Pfoten genau zu inspizieren. Leichte Risse feilst Du mit einer Nagelfeile glatt. So kann sich Dein Hund nicht die Haut aufreißen, wenn er sich an anderen Körperteilen kratzt.

Stärkere Verletzungen, insbesondere eine ganz abgerissene Kralle, sollte der Tierarzt begutachten und eventuell behandeln.

6. Pfotenpflege ist im Winter besonders wichtig

Im Winter solltest Du die Pfoten Deines Hundes besonders sorgfältig pflegen. Eis, Schnee und Streusalz machen der empfindlichen Haut an den Pfoten zu schaffen. Creme die Pfoten vor jedem Spaziergang mit einer Fettcreme ein. Verwende keine Feuchtigkeitscreme! Sie würde die Haut schädigen. Spüle Streusalzreste nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser ab.

Bei Pfotenverletzungen oder empfindlichen Pfoten profitieren Hunde von Hundeschuhen. Sie müssen allerdings gut sitzen, damit sie nicht verloren werden. Tipps dazu findest Du hier: So findest Du die richtigen Hundeschuhe. ♥

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