Diese drei Dinge sind für Welpen absolut tabu

Ein Welpe kann mit seinen süßen Kulleraugen auch den bestimmtesten Menschen erweichen. Diese Dinge solltest Du dennoch niemals erlauben.

Was dürfen Welpen noch nicht machen?
Welpen neigen dazu, allerlei Dinge und Gegenstände aufzulesen oder daran zu kauen. ©PhotographyByDonnaG/iStock

Einen Welpen zu kaufen und diesen jungen Hund neu im Haus zu begrüßen, ist eine wunderbare Sache. Welpen sind gelehrig, lebensfroh und eine Freude, wenn man sie beobachtet.

Doch bei all dem fröhlichen Umhergetapse sollte man nicht vergessen, dass die kleinen Wesen auch Regeln und eine konsequente Erziehung benötigen. Nur so ist ein harmonisches Zusammenleben möglich. Und nur so bleibt der Hund auch wirklich gesund. Dabei können Dir allerdings auch leicht Fehler unterlaufen, von denen hier einige beispielhaft genannt werden sollen.

1. Unkontrolliertes Spielen mit anderen Hunden

Im Kontakt mit anderen Hunden entwickelt Dein Hund ein gesundes Sozialverhalten. Spätere Hundebegegnungen können so stressfrei und ohne Konflikte ablaufen.

Allerdings stellt sich dieser positive Effekt nur dann ein, wenn Dein Welpe von vernünftig sozialisierten Hunden lernen kann. Gerät er in eine Gruppe wild tobender, erwachsener Hunde, kann das schnell negative Folgen haben. Nehmen die erwachsenen Hunde keine Rücksicht auf Deinen Welpen, kann ihn die Begegnung schnell und vor allem dauerhaft traumatisieren. Im besonders schlimmen Fall nutzt ein schlecht sozialisierter Hund die Schwäche Deines Welpen aus und buttert ihn besonders stark unter.

Um zu vermeiden, dass Dein Hund solche Erfahrungen macht und sich ggf. negatives Verhalten anderer Hunde abschaut, solltest Du immer ein waches Auge auf Hundebegegnungen haben. Im Zweifel gehst Du dazwischen und beendest das Spiel bzw. schützt Deinen Hund.

Manche Dinge sollten Welpen noch nicht tun
Ui, da guckt aber jemand grimmig! ©PhotographyByDonnaG/iStock

2. Anzweifeln der Rangordnung

Genauso wie Menschen in der Pubertät suchen auch Hundewelpen ihre Grenzen. Von Jugendlichen wünscht man sich allerdings, dass diese zu selbstständigen und unabhängigen Charakteren heranwachsen. Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das Du Dir von einem Welpen erhoffst.

Trotzdem versuchen Hunde im jungen Alter, je nach individueller Persönlichkeit mehr oder weniger intensiv und häufig, die Rolle des Rudelführers zu übernehmen. Das kann so aussehen, dass Dein Welpe

  • nicht auf Dich hört,
  • Dich anknurrt, wenn Du in die Nähe seines gefüllten Futternapfes kommst oder
  • Plätze für sich reserviert, die eigentlich Dir vorbehalten sind.

Hier musst Du rasch und deutlich (aber niemals mit Gewalt!) eingreifen, damit der Hund nicht den Respekt vor Dir verliert. Nutze im Zweifelsfall die Unterstützung einer professionellen Hundeschule, denn körperliche Gewalt ist dabei natürlich genauso tabu wie lautes Schreien.

3. Zu viel Sport 

Was zu viel ist und was nicht, daran scheiden sich die Geister. Fakt ist jedoch, dass Welpen oft nahezu unermüdlich sind und ihre Grenzen kaum einschätzen können. Viele Züchter, insbesondere großer, langsam wachsender Rassen, warnen daher vor einer Überlastung junger Hunde.

Das gilt vor allem für belastende Aktivitäten wie

  • häufiges Treppensteigen,
  • Mitlaufen am Fahrrad oder Pferd oder
  • andere sehr intensive Sportarten.

Es besteht der Verdacht, dass dadurch die Gelenke, Sehnen und Bänder geschädigt werden, denn die sind noch im Wachstum. Zwar ist dies nicht sicher nachgewiesen, jedoch auch nicht sicher widerlegt.

Lies dazu auch: So beugst Du Gelenkproblemen vor.

Was genau das richtige Maß für Deinen Welpen ist, lässt sich nicht pauschal entscheiden. Es kann jedoch hilfreich sein, den Züchter dahingehend zu befragen – denn dieser hat bereits viel Erfahrung mit der Rasse. Auf jeden Fall solltest Du Deinen Hund bei und nach Anstrengungen genau beobachten und Belastungen möglichst langsam steigern. So hältst Du die Gefahr möglichst gering. 

Höre am besten auf Dein Gefühl und nutze den gesunden Menschenverstand. Du lernst Deinen Welpen recht schnell recht gut kennen und wirst sein Verhalten sowie seine Reaktionen gut einschätzen können. Entscheide dann situativ, um Deinem jungen Vierbeiner einen guten Start ins Junghundeleben zu ermöglichen. ♥


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