Die 7 größten Fehler bei der Katzenfütterung

Bei der Fütterung Ihrer Katze sollten Sie diese Fehler unbedingt vermeiden. Denn im schlimmsten Fall enden einige von ihnen tödlich.

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Bei der Fütterung Ihres vierbeinigen Lieblings können Sie viel falsch machen, was teils schwerwiegende Folgen haben kann. Nachfolgend finden Sie die sieben größten Fehler, die vielen Katzenbesitzern unabsichtlich unterlaufen.

1. Fütterung in Massen statt in Maßen

Das ist ein äußerst beliebter Fehler, den Katzenbesitzer sich nur schwer abgewöhnen können. Der Stubentiger blickt Frauchen oder Herrchen mitleiderregend an und maunzt auch noch dabei. Selbstverständlich wird dann der Napf gefüllt, mehrmals am Tag ... Doch das führt zu Übergewicht, was wiederum Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme sowie Leber- und Gelenkerkrankungen zur Folge haben kann.

Am besten führen Sie zwei bis drei feste Fütterungszeiten pro Tag ein. Ignorieren Sie ansonsten das Betteln Ihres Lieblings – auch wenn es schwerfällt.

2. Radikaldiät

Ist der Stubentiger zu dick, sollte er abnehmen. Eine Radikaldiät ist jedoch ein schwerer Fehler, denn sie kann bei übergewichtigen Katzen zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Sie müssen zwar die Kalorienaufnahme reduzieren, sollten aber keinesfalls die Fütterung auf eine Mahlzeit am Tag beschränken. Wenn der Vierbeiner nämlich zu schnell zu viel Fett abbaut, kann dies zu Leberversagen führen.

Am besten besprechen Sie die optimale Diät mit Ihrem Tierarzt. Versuchen Sie auch, Ihr Tier zu mehr Bewegung zu animieren. 

3. Hundefutter für die Katze

Wenn auch Hunde im Haushalt leben, überlegen sich viele Tierbesitzer, allen das gleiche Futter zu geben. Zumal das Hundefutter, wenn man die Menge betrachtet, günstiger ist. Auf Dauer ist die Fütterung von Hundefutter an Katzen jedoch schädlich, denn die Futterzusammensetzung ist eine andere. Katzen benötigen mehr Eiweiß als Hunde sowie eine zusätzliche Zufuhr der Nährstoffe Vitamin A, Taurin und Arachidonsäure. 

4. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt

Dies ist eine häufig angewendete „Erziehungsmethode“: Die Katze hat zu fressen, was in den Napf kommt. So lange der Napf nicht leer ist, gibt es kein frisches Futter. Doch diese Methode kann Ihren Vierbeiner ernsthaft krank machen, denn vor allem Nassfutter, das stundenlang offen bei Raumtemperatur herumsteht, ist ein wahres Paradies für Keime und Bakterien.

Vor allem im Sommer ist es auch ein beliebter Brutplatz für Fliegen. Sehr appetitlich sieht das Fressen nach einiger Zeit nicht mehr aus, also wundern Sie sich nicht, wenn der Stubentiger (zu Recht) nicht frisst. Geben Sie ihm frisches Futter.

5. Milch statt Wasser

Viele Katzen lieben Milch und scheinen das ihnen angebotene Wasser zu verschmähen. Milch ist jedoch kein Durstlöscher, sondern ein Nahrungsmittel. Außerdem kann Milch zu Durchfällen führen, denn Katzen können den Milchzucker nicht verstoffwechseln. Eine erwachsene Katze benötigt überhaupt keine Milch – sie sollte lediglich Wasser angeboten bekommen.

Bitte stellen Sie das Wasser nicht direkt neben das Futter, denn dann besteht tatsächlich die Gefahr, dass nichts davon getrunken wird. Der Wassernapf sollte immer getrennt vom Fressnapf stehen. Stellen Sie mehrere Wassernäpfe in der Wohnung verteilt auf oder nutzen Sie einen Trinkbrunnen, das kann die Trinkmenge erhöhen.

6. Wurst für die Katze

Wenn Frauchen oder Herrchen ein Wurstbrot isst, bekommt die Katze oft auch ein Häppchen ab, weil sie so lieb bettelt. Wurst ist jedoch völlig ungeeignet, da sie viel zu viel Salz und weitere Zusatzstoffe enthält. Füttern Sie stattdessen besser rohes, mageres Rindfleisch (frisch vom Metzger!).

7. Rohes Schweinefleisch

Rohes Schweinefleisch ist absolut verboten und hat im Napf Ihrer Katze nichts verloren! Die Fütterung von rohem Schweinefleisch kann zu einer Infektion mit dem Aujeszkyvirus führen, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Deshalb sollten Sie vor allem diesen Fehler in der Katzenernährung nicht auf die leichte Schulter nehmen.