Wie oft sollte man die Katze füttern?

„Wie oft muss ich die Katze füttern?“, werden Sie sich fragen, wenn sich eine süße Fellnase in Ihr Herz geschnurrt hat. Hier gibt’s die Antwort.

Wie oft sollte man die Katze füttern?
Gib! Nun gib schon! Lohos! ©iStock

Auch wenn Katzen sonst gern machen, was sie wollen – auf eines ist auch bei Ihnen Verlass: der Hunger! Aber nicht immer, wenn der Vierpfoter meint, kurz vor dem Hungertod zu stehen, ist das auch so. Gar nicht so selten hatte er oder sie sogar erst vor wenigen Minuten etwas zu Fressen. Wie oft also soll man seiner Katze etwas geben? Das kommt darauf an …

Wie oft brauchen Freigänger-Katzen Futter?
Hey, ich bin zurück. Was gibt’s zu Essen? ©iStock

Wie oft sollte man Freigänger füttern?

Ist Ihre Samtpfote eine kleine Draufgängerin, die es liebt, draußen herumzustreunen, die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben? Kontrolliert Ihr Kater pflichtbewusst regelmäßig sein Revier, das bis zu einem Radius von 500 Metern betragen kann, bei besonders unternehmungslustigen Katern sogar bis zu einem Kilometer?

Dann ist die Ernährung besonders wichtig. Denn dann benötigen Kater und Katze besonders hochwertiges, proteinreiches Futter. Auch wenn Ihre Katze nur eine Runde im Garten macht, sollten Sie auf hochwertiges Katzenfutter achten, denn im Freien sind Katzen Krankheitserregern und widrigem Wetter ausgesetzt. Dennoch reichen zwei bis drei Portionen Nassfutter pro Tag, auch wenn die Futtermenge etwas üppiger ausfallen darf.

Bei Katzen, die draußen unterwegs sind, ist es besonders wichtig, täglich feste Zeiten für die Fütterung einzuhalten. Die Freigänger werden sich an die Zeiten gewöhnen und ihre innere Uhr wird den Katzen sagen, wann es Zeit ist, nach Hause zu gehen.

Die Gefahr, dass sich Ihre Katze an den Näpfen der Nachbarskatzen oder gar am Napf der Hunde vergreift, sinkt, wenn sie weiß, dass zu Hause täglich zu einer bestimmten Zeit ein voller Napf mit Nassfutter wartet. Sie werden Ihren Freigänger jeden Tag zur Fütterungszeit sehen und sich davon überzeugen können, dass es ihm gut geht. Ein Napf mit Trockenfutter darf zusätzlich immer bereitstehen.

Katze füttern: Wie oft am Tag ist es richtig?
Wohnungskatzen bekommen im Idealfall mehrmals am Tag Futter. ©iStock

Wie oft sollte man Wohnungskatzen füttern?

Wohnungskatze ist nicht gleich Wohnungskatze und es ist schwer, eine generelle Fütterungsempfehlung bei der Katzenernährung zu geben.

Ist Ihre Katze ein gemütlicher Sofalöwe? Vor allem langhaarige Rassen wie beispielsweise die Perserkatze sind eher ruhig und haben nicht den Drang nach draußen. Sie ziehen es häufig vor, an einem gemütlichen Ort zu kuscheln. Am liebsten natürlich mit (oder auf) ihren Menschen.

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Andere Katzen sind wilde Stubentiger, die genauso unternehmungslustig wie Freigänger sind. Sie müssen nur in der Wohnung bleiben, weil der Verkehr in der Umgebung so stark ist oder sie durch ihr kurzes Fell oder eine Krankheit besonders empfindlich sind. Wenn eine solche Katze gern und viel herumtobt, hat auch sie täglich einen höheren Energiebedarf und sollte entsprechend mehr fressen.

Grundsätzlich sind Katzen Gourmets, die lieber kleine Portionen Katzenfutter mit Genuss wegschlemmen. Sie mögen ihr Nassfutter stets frisch. Sie sollten daher die Futtermenge auf drei bis fünf Mahlzeiten pro Tag verteilen. Für Wohnungskatzen gibt es spezielles Trockenfutter. Dies können Sie als Ergänzung für die Katze oder Katzen bereitstellen. Der Vorteil von Trockenfutter ist, dass es nicht so schnell verdirbt.

Wohnungskatzen, die es lieber gemütlich mögen, neigen allerdings zu Übergewicht. Eine wuschelige und pummelige Samtpfote mag unheimlich süß aussehen, doch der Gesundheit der Katze tun Sie damit keinen Gefallen. Wenn Sie die Rippen Ihrer vierbeinigen Freundin nicht mehr fühlen können, sollten Sie die Futtermenge reduzieren oder auf spezielles Futter umstellen.

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Wie oft brauchen Kitten am Tag Futter?
Der kleine Magen des Kitten kann noch nicht so viel aufnehmen. Mehrere Mahlzeiten täglich sind daher wichtig. ©iStock

Wie oft brauchen Kitten Futter?

Große Aufregung steht ins Haus, wenn ein neues Kitten in Ihren Haushalt einzieht. Der kleine Schatz wird spielen, toben und Ihnen jede Menge Freude bereiten.

Das Kätzchen hat aber seine besonderen Ansprüche, auch an das Katzenfutter. Die kleinen Katzen haben noch kleine Mägen und können daher nur sehr kleine Portionen futtern. Sie sollten das Nassfutter daher auf jeden Fall im ersten Lebensjahr auf fünf Portionen verteilen. Trockenfutter für Kitten können Sie als kleine Snacks reichen.

Viel Spaß bringt es, der kleinen Katze Tricks beizubringen. Die Leckerlis, die Sie Ihrem vierbeinigen Liebling als Belohnung geben, sollten Sie dann jedoch bei der Futtermenge berücksichtigen. Das ist wichtig, denn häufig sind diese Produkte sehr nährstoffreich. Die kleinen Katzen sind allerdings so aktiv, dass die Menge des Katzenfutters pro Tag nicht zu klein sein sollte. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Tierarzt dazu beraten. Er kann ihnen genau sagen, wie viel Futter für ihre Katze ideal ist.

Wie oft sollte man eine alte Katze füttern?
Rumliegen, schlafen, fressen. Alte Katzen lassen es sich gern gutgehen. ©iStock

Wie oft füttert man alte Katzen?

Sie haben schon viele Jahre gemeinsam mit Ihrer Samtpfote verbracht und sind zusammen älter geworden? Und Sie merken Ihrer Katze an, dass sie alt wird?

Viele Hersteller von Trockenfutter oder Nassfutter für Seniorenkatzen empfehlen ihr Futter ab einem Alter von acht Jahren. Doch in der heutigen Zeit sind Katzen in diesem Alter längst noch keine Senioren. Katzen können inzwischen bis zu 20 Jahre alt und älter werden.

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Als entscheidend, ob eine Katze alt ist oder nicht, wird mittlerweile ihr Gesundheitszustand angesehen. Hat Ihre Katze Über- oder Untergewicht? Sind die Zähne noch in Ordnung? Wird sie langsam taub oder blind? Das sind Anzeichen, dass Ihre Schnurrnase alt wird.

Das Katzenfutter für Senioren sollte sich am Gesundheitszustand der Katze orientieren. Sie sollten es in fünf Portionen pro Tag füttern.

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Wie oft sollte man trächtige und säugende Katzen am Tag füttern?
Trächtige oder säugende Katzen brauchen mehr Futter pro Tag. „Essen für zwei“ wäre jedoch übertrieben. ©iStock

Wie oft sollte man trächtige oder säugende Katzen füttern?

Ist die Katze schwanger? Was für uns Menschen und für schwangere Frauen gilt, gilt auch für Katzen: Sie benötigen mehr Nahrung, doch das „Essen für zwei“ ist übertrieben.

Als Richtwert für trächtige Fellnasen gilt die eineinhalbfache Futtermenge an Katzenfutter. Dieses Futter sollten Sie der werdenden Katzenmutter in vier bis fünf Portionen Nassfutter über den Tag verteilt servieren. Zusätzlich sollte Ihre Katze die Möglichkeit haben, Trockenfutter nach Bedarf zu fressen. Diese Menge an Katzenfutter sollte Ihrer Katze auch zur Verfügung stehen, wenn die süßen Fellknäule geboren sind und sie die Kleinen säugt. Auch hier hat Ihr Tierarzt ggf. weitere Tipps.

Ad-Libitum-Fütterung bei der Katze
Friss wann und wie viel du willst: Nicht bei allen Katzen funktioniert das gut. ©iStock

Was ist die Ad-libitum-Fütterung?

Bei der Ad-libitum-Fütterung erhalten Katzen oder auch Hunde den ganzen Tag über die Möglichkeit, Futter zu fressen. Die Näpfe sind stets gefüllt, nicht nur zu bestimmten Zeiten.

Da das Futter den Katzen den ganzen Tag zur Verfügung stehen soll, eignet sich dafür Trockenfutter besonders, denn Nassfutter bleibt nicht lange frisch und wird von den anspruchsvollen Genießerinnen rasch verschmäht. Hunde sind etwas weniger empfindlich, was man auch daran beobachten kann, dass sie beim Gassigehen alles Mögliche fressen wollen. Die Vorfahren der Hunde, die Wölfe, mussten mit ihrem Rudel Schritt halten und fraßen deshalb alles, was ihnen am Wegesrand fressenswert erschien. Doch gerade deshalb sollten Hundebesitzer bei der Ad-libitum-Fütterung darauf achten, dass das Nassfutter noch frisch ist und bleibt.

Katzen nach der Ad-libitum-Fütterung zu füttern ist einfacher. Ihre Samtpfote wird Katzenfutter, das nicht mehr genießbar ist, in der Regel nicht anrühren. Auch und gerade, wenn Sie sich für die Ad-libitum-Fütterung entscheiden, sollten Sie genau auf die Futtermenge achten, die Sie Ihrer Katze zur Verfügung stellen. Das ist wichtig, denn allzu leicht nimmt sie sonst zu viel Energie zu sich und setzt ungesunde Speckpolster an.

Diese Ernährungsform ist deshalb bedenklich, denn nur sehr wenige Katzen können sich und ihre Futteraufnahme kontrollieren. So kann es leicht geschehen, dass die Ration des Tages bereits am Nachmittag leer ist und dann am Abend ein laut maunzender Vierpfoter empört einen Nachschlag fordert. ♥

Katze füttern: Wie oft am Tag sollte es sein?
Der vorwurfsvolle Blick ist berechtigt: Der Napf könnte schon längst auf dem Boden stehen. 😉 ©iStock
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Letzte Aktualisierung am 25.01.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen