Diese Blumen sind giftig für Katzen

Endlich recken die ersten Blümchen die Köpfe in die Frühlingsluft. Herrlich, doch diese 5 Blumen können Deiner Katze gefährlich werden.

Für Katzen giftige Blumen
Diese Blumen sind giftig für Katzen. ©kozorog/iStock

Vielerorts kündigen Schneeglöckchen und Krokusse den Frühling an. Die Frühblüher sind zwar wunderschön anzusehen, doch viele von ihnen sind giftig für Katzen. Bei diesen 5 Blumen solltest Du besonders aufpassen!

1. Schneeglöckchen

Schon früh im Jahr sieht man sie zwischen dem getauten Schnee hervorblitzen: kleine, zart-weiße Schneeglöckchen blühen in Gärten und Wäldern.

Was ihnen nicht anzusehen ist, sind die enthaltenen Giftstoffe, mit denen sich das Blümchen vor Fressfeinden schützen möchte: Tazettin, Galanthamin und Lycorin können bei Katzen Durchfall auslösen und dafür sorgen, dass die Katze erbricht. Bei der Aufnahme größerer Mengen können Benommenheit und Kreislaufprobleme hinzukommen.

Besonders junge Katzen können die Gefahr manchmal nicht richtig einschätzen und knabbern in ihrer Neugier an den Blättern. Behalte die kleinen Rabauken also besser im Blick!

2. Hyazinthe

Auch die süßlich duftende Hyazinthe bringt uns in Frühlingsstimmung und landet deshalb oft auf dem Balkon oder dem Fensterbrett.

Unseren Katzen zuliebe sollte sie jedoch lieber außer Reichweite der Stubentiger stehen, denn von der Zwiebel bis zu den Blüten steckt sie voller Giftstoffe. Salicylsäure, Kalziumoxalat und Saponin reizen die Rachen- und Mundschleimhaut der Tiere und führen zu Übelkeit, Magenkrämpfen, Erbrechen und Durchfall.

Hat Deine Katze etwas von der Hyazinthe zwischen die Zähne bekommen, gib ihr reichlich Wasser und suche sicherheitshalber einen Tierarzt auf.

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3. Tulpen

Tulpen wachsen von März bis April auf dem Balkon und im Garten. Noch früher bekommt man sie beim Blumenladen oder im Supermarkt als Schnittblumen.

Die bunten Farbtupfer peppen jede Wohnung auf. Allerdings enthalten sie Tuliposide und Tulipin, die bei Katzen zu Magen- und Darmreizungen führen und Bauchkrämpfe auslösen.

Herabfallende Blütenblätter können fälschlicherweise als interessantes Spielzeug aufgefasst werden und zur Gefahr für Deinen Liebling werden.

Suche für den Strauß einen sicheren Ort oder wähle Blumen, die weniger gefährlich für Deinen Stubentiger sind. Rosen machen sich beispielsweise deutlich besser.

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4. Osterglocken

Je näher Ostern rückt, umso öfter ist die gelbe Narzisse überall zu sehen. Osterglocken gibt es als Gartenpflanze oder auch als Schnittblumen, jedoch sind sie für Katzen alles andere als eine schöne Osterüberraschung.

Ähnlich wie Schneeglöckchen enthalten die Blumen Lycorin und Galanthamin, außerdem noch Kalziumoxalate. Die Giftstoffe lösen bei Katzen Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koliken aus.

Vor allem die Blumenzwiebeln enthalten viele Giftstoffe, aber auch das Wasser von Schnittblumen muss von Katzen ferngehalten werden.

5. Maiglöckchen

Im Frühjahr blüht auch das Maiglöckchen in Wald und Garten, wird zu Sträußen gebunden und überall zum Kauf angeboten. Für Deine Katze ist die Blume eine Gefahr.

Besonders in den Beeren der weißen, glockenförmigen Blüten, aber auch im Rest der Pflanze sind Glykoside enthalten. Frisst Deine Katze etwas von der Blume, können Erbrechen, Durchfall und Schwindel die Folge sein.

Auch Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen und schlimmstenfalls ein Herzstillstand können eintreten. Beobachtest Du eines dieser Symptome bei Deinem Liebling, suche sofort einen Tierarzt auf.

Junge Katzen sollten im Frühling nur unter Aufsicht nach draußen gelassen werden. Ältere Katzen wissen meist, um welche Blumen sie besser einen Bogen machen.

Trotzdem solltest Du Freigänger beobachten, wenn sie wieder zu Hause sind. So kannst Du die genannten Symptome erkennen und im Bedarfsfall schnell reagieren.

Wenn die Katze Lust auf etwas Grün zeigt, ist Katzengras das Richtige für Deinen Liebling. Biete es an, damit Dein kleiner Schatz sich daran glücklichknabbern kann und keinen Bedarf mehr an weiterem „Grünzeug“ hat. ♥