Versicherung für die Katze: Was ist sinnvoll?

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Eine Versicherung für die Katze kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden. Mit diesen Tipps finden Sie die richtige Katzenversicherung.

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Versicherung für die Katze: Was ist sinnvoll? © iStock

Gesundheit ist das wichtigste Gut im Leben – das gilt für Katzen genauso wie für uns Menschen. Wird die Katze krank oder hat sie einen Unfall, sind nicht nur die Sorgen um das Tierwohl groß. Teure Behandlungskosten sorgen dann bei vielen Tierbesitzern für Kopfzerbrechen.

Wer hier vorsorgen will, kann das mit einer Tierversicherung für die Katze tun. Was diese Versicherung anbietet, was es bei der Auswahl zu beachten gibt und welcher Tarif für Sie der beste ist – hier erfahren Sie es.

Warum gibt es Versicherungen für Katzen?

Bis zu 20 Jahre, manchmal sogar noch länger, begleiten Katzen ihre menschlichen Freunde durchs Leben. Dass in dieser Zeit nicht nur für Futter und Ausstattung Kosten anfallen, ist eigentlich klar. Früher oder später werden auch Besuche beim Tierarzt zu bezahlen sein.

Lesen Sie dazu auch: Das kostet eine Katze wirklich.

Zwingend notwendig ist eine Tierversicherung für die Katze nicht, doch sie schützt im Notfall vor unerwarteten Rechnungen, die Sie in Zahlungsschwierigkeiten bringen könnten. Die Entscheidung gegen eine nötige Behandlung treffen zu müssen, weil das Geld dafür nicht reicht, ist für Tierhalter entsetzlich.

Eine Katzenversicherung kostet zwar Geld, schützt aber vor dieser wirklich grausamen Zwickmühle, in die man durch plötzlich notwendige medizinische Eingriffe geraten kann.

 

Welche Versicherungen für Katzen gibt es?

Wenn von der Katzenversicherung die Rede ist, dann handelt es sich genau betrachtet um eine Krankenversicherung für Katzen. Zwar gibt es auch Katzenhaftpflichtversicherungen, die hier aber nicht gemeint und zudem überflüssig sind: Schäden, die eine Katze verursacht, sind nämlich in aller Regel von der Privathaftpflicht abgedeckt.

Die Tierarztrechnung für Behandlung und Medikamente müssen Sie hingegen aus eigener Tasche zahlen – es sei denn, Sie haben eine Katzenkrankenversicherung abgeschlossen.

Es gibt zwei verschiedene Varianten der Katzenversicherung:

  1. Klassische Tierkrankenversicherung für Katzen
  2. Operationsversicherung für Katzen

Sie beiden Katzenkrankenversicherungen unterscheiden sich in den Leistungen, die erbracht werden, und auch bei den Kosten deutlich.

Im Detail kommt es außerdem auch darauf an, welchen Tarif Sie wählen. Hier bestehen innerhalb der Unterteilung von OP- und Krankenversicherung ebenfalls Unterschiede bei den Leistungen und Kosten.

Die Leistungen der Tierversicherung

Welche Leistungen die Katzenversicherung übernimmt, hängt davon ab, welche Art von Versicherung abgeschlossen wurde. Dies unterscheidet sich bei einer Katzenkrankenversicherung erheblich von dem, was eine OP-Versicherung zahlt.

Welche Kosten übernimmt die Katzenkrankenversicherung?

Die Katzenkrankenversicherung ist im Prinzip die Tierversion dessen, was wir für uns selbst als klassische Krankenversicherung kennen: Die Versicherung umfasst Leistungen wie die Kostenübernahme bei Operationen, die dazu nötigen Medikamente und Nachbehandlungen, und auch viele andere beim Tierarzt entstehende Kosten werden übernommen.

Je nach Einzelfall kann sich eine solche Versicherung lohnen: Chronische oder gefährliche Katzenkrankheiten, die länger behandelt werden müssen, können richtig teuer werden.

Je nach Tarif sind reguläre Medikamente und Behandlungen enthalten, die nicht im Zusammenhang mit einer Operation stehen. Auch Impfungen, Wurmkuren oder Vorsorgeuntersuchungen sind von manchen Tarifen abgedeckt. Hier lohnt es sich, die einzelnen Leistungen der Versicherer genau zu vergleichen und durchzukalkulieren.

Welche Kosten übernimmt die Katzen-OP-Versicherung?

Eine Operationsversicherung für die Katze bietet weniger Leistungen: Sie ist vor allem dafür gedacht, die finanzielle Belastung bei einer Operation möglichst gering zu halten. Es ist egal, ob Krankheiten oder ein Unfall die Operation nötig machen: Eine solche Behandlung kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.

Wer sich für diesen Notfall absichern will, kann dies mit der „kleineren“ Version der Katzenkrankenversicherung tun. Die meisten Anbieter decken mit ihren Leistungen auch Medikamenten- und Nachbehandlungskosten ab.

Was kostet eine Katzenversicherung?

Wie teuer die Katzenkrankenversicherung wird, hängt von Anbieter und Tarif sowie den enthaltenen Leistungen ab. Meist wird ein monatlicher Betrag für die Versicherung fällig. Operationsversicherungen sind generell günstiger als die Katzenkrankenversicherung, die dafür aber auch deutlich mehr Leistungen anbietet.

Die Preisspanne reicht von günstigen Operationsversicherungen, die mitunter schon ab 10 Euro pro Monat zu bekommen sind, bis hin zum All-inclusive-Paket mit hohen Versicherungssummen, das auch schon einmal 50 Euro und mehr monatlich kosten kann.

Es lohnt sich, die Leistungen genau zu vergleichen, auszurechnen, welche Kosten möglicherweise im Laufe der nächsten Jahre entstehen werden und in welchem Verhältnis sie zu den Kosten der Krankenversicherung stehen. Versuchen Sie dabei alle Möglichkeiten einzubeziehen:

  • Mit welchen Krankheiten ist im Alter zu rechnen?
  • Könnten Sie die Kosten für Operationen auch ohne Versicherung tragen?
  • Welche Behandlungen würden Sie für sinnvoll halten? Welche grundsätzlich ausschließen?

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Welche Kosten übernimmt die Katzenkrankenversicherung?

Die Katzenkrankenversicherung ist im Prinzip die Tierversion dessen, was wir für uns selbst als klassische Krankenversicherung kennen: Die Versicherung umfasst Leistungen wie die Kostenübernahme bei Operationen, die dazu nötigen Medikamente und Nachbehandlungen, und auch viele andere beim Tierarzt entstehende Kosten werden übernommen.

Je nach Einzelfall kann sich eine solche Versicherung lohnen: Chronische oder gefährliche Katzenkrankheiten, die länger behandelt werden müssen, können richtig teuer werden.

Je nach Tarif sind reguläre Medikamente und Behandlungen enthalten, die nicht im Zusammenhang mit einer Operation stehen. Auch Impfungen, Wurmkuren oder Vorsorgeuntersuchungen sind von manchen Tarifen abgedeckt. Hier lohnt es sich, die einzelnen Leistungen der Versicherer genau zu vergleichen und durchzukalkulieren.

Welche Kosten übernimmt die Katzen-OP-Versicherung?

Eine Operationsversicherung für die Katze bietet weniger Leistungen: Sie ist vor allem dafür gedacht, die finanzielle Belastung bei einer Operation möglichst gering zu halten. Es ist egal, ob Krankheiten oder ein Unfall die Operation nötig machen: Eine solche Behandlung kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.

Wer sich für diesen Notfall absichern will, kann dies mit der „kleineren“ Version der Katzenkrankenversicherung tun. Die meisten Anbieter decken mit ihren Leistungen auch Medikamenten- und Nachbehandlungskosten ab.

Was kostet eine Katzenversicherung?

Wie teuer die Katzenkrankenversicherung wird, hängt von Anbieter und Tarif sowie den enthaltenen Leistungen ab. Meist wird ein monatlicher Betrag für die Versicherung fällig. Operationsversicherungen sind generell günstiger als die Katzenkrankenversicherung, die dafür aber auch deutlich mehr Leistungen anbietet.

Die Preisspanne reicht von günstigen Operationsversicherungen, die mitunter schon ab 10 Euro pro Monat zu bekommen sind, bis hin zum All-inclusive-Paket mit hohen Versicherungssummen, das auch schon einmal 50 Euro und mehr monatlich kosten kann.

Es lohnt sich, die Leistungen genau zu vergleichen, auszurechnen, welche Kosten möglicherweise im Laufe der nächsten Jahre entstehen werden und in welchem Verhältnis sie zu den Kosten der Krankenversicherung stehen. Versuchen Sie dabei alle Möglichkeiten einzubeziehen:

  • Mit welchen Krankheiten ist im Alter zu rechnen?
  • Könnten Sie die Kosten für Operationen auch ohne Versicherung tragen?
  • Welche Behandlungen würden Sie für sinnvoll halten? Welche grundsätzlich ausschließen?

5 Tipps: Die richtige Katzenversicherung finden

Die beste Tierversicherung für Ihre Katze zu finden ist mit den richtigen Tipps gar nicht so schwer.

Damit Sie die passende Krankenversicherung für Ihre Katze abschließen, sollten Sie diese fünf Hinweise beachten:

1. Informieren Sie sich gründlich

Lesen Sie die Angebote möglichst vieler Anbieter aufmerksam durch. Nutzen Sie für einen unabhängigen Vergleich der Preise Vergleichsportale im Internet. Verschaffen Sie sich so einen Überblick über die aktuell verfügbaren Möglichkeiten.

2. Vergleichen Sie die einzelnen Tarife und Leistungen

Die meisten Versicherungen haben mehr als nur einen Tarif im Angebot. Machen Sie sich die Mühe und lesen Sie das Kleingedruckte. Hier erfahren Sie mehr über die Unterschiede in der Deckungshöhe, bei Selbstbeteiligungen und über mögliche Zusatzleistungen.

Veränderungen – etwa bei Leistungsfreiheit – gibt es außerdem bei einigen Tarifen. Hier werden also in späteren Jahren mehr Behandlungskosten pro Jahr übernommen als zu Beginn der Versicherung. Diese Tarife können besonders für Jungtiere vorteilhaft sein, bei denen erst in späteren Jahren Behandlungen oder gar Operationen fällig werden.

Lesen Sie dazu auch: Das sollten Sie über alte Katzen wissen.

Nutzen Sie zum Tarifvergleich die Online-Seiten der Versicherer und von Vergleichsportalen. Manche Seiten bieten auch Vergleichsrechner, die die verschiedenen Tarife gegenüberstellen und so den Vergleich auf einen Blick erleichtern.

3. Passt die Versicherung zu Ihrem individuellen Fall?

Beziehen Sie Alter, Vorerkrankungen, rassebedingte Besonderheiten und Lebensgewohnheiten Ihrer Katze mit ein und versuchen Sie abzuschätzen, ob und welche Kosten für den Tierarzt wahrscheinlich sind.

Freigänger haben ein größeres Risiko, einen Unfall zu erleiden, alte Katzen werden häufiger krank als junge und so manche Rassekatze hat ein erhöhtes Risiko, an bestimmten Krankheiten zu erkranken.

Auch interessant: Diese 5 Dinge machen Wohnungskatzen krank.

Manche dieser Umstände wirken sich übrigens auch auf die Beitragskosten für die Versicherung aus. So sind Rassekatzen häufig nicht nur in der Anschaffung, sondern auch bei der Tierkrankenversicherung teurer. Sie zahlen dann als Halter für die gleichen Tarife einige Euro mehr für die Katzenkrankenversicherung als Halter von Hauskatzen.

Dasselbe gilt für Freigänger und Senioren-Katzen. Wohnungskatzen sind meist günstiger zu versichern, können aber durchaus auch typische Krankheiten entwickeln.

4. Versichern Sie Ihre Katze so früh wie möglich

Wenn Sie sich nach dem Vergleichen für eine Katzenversicherung entscheiden, sollten Sie das lieber früher als später tun. Je älter das Tier ist und wenn es vielleicht schon mit Vorerkrankungen zu tun hatte, desto teurer wird der Versicherungsbeitrag. Viele Versicherungen haben zudem Altersgrenzen. Hier werden Katzen in höherem Alter gar nicht mehr aufgenommen.

Wichtig: Stellt die Versicherung Fragen zu vorhandenen Vorerkrankungen, müssen Sie unbedingt wahrheitsgemäß antworten. Kommt heraus, dass sie bei den Antworten auf die Fragen nicht ehrlich waren, droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

5. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Züchter um Rat

Beim Tierarzt oder bei einem seriösen Züchter bekommen Sie persönliche Erfahrungsberichte aus erster Hand. Zusammen mit den Informationen von Vergleichsportalen und Versicherungsanbietern können Sie so eine Entscheidung treffen, welcher Tarif für Ihre Katzen, deren Gesundheit und für Ihren Geldbeutel der beste ist.

Welche Alternative zur Katzenversicherung gibt es?

Es gibt eine Alternative, falls Sie sich gegen eine Krankenversicherung für Ihren Liebling entscheiden und Ihre Kosten im Blick behalten müssen.

Legen Sie monatlich einen entsprechenden Betrag für zukünftige Tierarztkosten zurück – möglichst vom ersten Tag an, wenn die Katze in Ihr Zuhause einzieht. Das schützt Sie zwar nicht vor plötzlichen Gesundheitsproblemen und Zahlungen, kann aber mit etwas Glück bis zum Ernstfall schon ein kleines Finanzpolster aufbauen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Katze alles Gute und vor allem Gesundheit! ♥

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Letzte Aktualisierung am 24.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen