Diese Hunderassen sollten Spezialfutter bekommen

Bei einigen Rassen sollten Sie beim Futter besonders wählerisch sein. Wir verraten, bei welchen und warum.

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Jeder Hund ist anders. Und die Individualität von Hunden kann besonders bei bestimmten Rassen wichtig für die Wahl des Futters sein. Die folgenden Rassen brauchen beim Futter besonders viel Umsicht.

Machen Sie sich deshalb am besten schon vor der Anschaffung eines Hundes Gedanken über das optimale Futter, das dieser Hund später am besten vertragen wird bzw. das zu einem langen, gesunden Hundeleben beiträgt.

1. Die Bulldogge

Bulldoggen gehören zu den Rassen, die dazu neigen, sehr leicht Hautprobleme zu entwickeln. Dazu gehören Entzündungen und andere Hautirritationen. Achten Sie deshalb bei der Auswahl des Futters besonders darauf, dass dieses Futter Ihre Bulldogge vor solchen Hautproblemen schützt, denn die Pflege allein reicht bei dieser Rasse oft nicht aus. Im Fachhandel gibt es verschiedene speziell für diese Rasse entwickelte Futtermittel. Ihr Tierarzt berät Sie dabei sicher gern.

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2. Der Golden Retriever

Auch wenn bei der Zucht heute schon sehr darauf geachtet wird, Hüftprobleme bei den Welpen zu vermeiden, kann es doch hin und wieder passieren, dass dieses alte Leiden der Golden Retriever noch einmal zutage tritt. Auch für diese Fälle gibt es gute Zusätze (wie z. B. Grünlippmuschel oder Teufelskralle), die dem Futter beigemengt werden können. Auch sind in speziell für diese Rasse angebotenen Futtermitteln oft Inhaltsstoffe beigemischt, die die Gelenke unterstützen.

3. Der Dackel

Die kurzen Beine und der lange Rücken sind bei vielen Dackeln ein Grund für spätere Rückenprobleme. Der beste Schutz davor ist es, immer darauf zu achten, dass Ihr Dackel nicht übergewichtig wird. Das geeignete Hundefutter für diese Rasse ist deshalb kalorienreduziert. Wenn Sie darauf achten, vermindern Sie das Risiko für Ihren Hund, irgendwann Rückenprobleme zu bekommen.

4. Der Cockerspaniel

Wenn Sie sich als Hund einen Cockerspaniel aussuchen, müssen Sie wissen, dass er zu den Rassen gehört, die im Alter oft Augenkrankheiten entwickeln. Ein darauf abgestimmtes Futter kann dabei helfen, das zu verhindern. Lassen Sie sich am besten vom Tierarzt beraten, damit Ihr Cockerspaniel durch eine gute Prophylaxe lange gesunde Augen behält.

5. Der Beagle

Der Beagle ist ein Hund, der besonders gut als Familienhund geeignet ist. Er gehört allerdings zu den Rassen, die leicht zu dick werden. Deshalb ist es sinnvoll, für diesen Hund von vornherein ein Futter auszuwählen, das kalorienreduziert ist oder speziell für diese Rasse entwickelt wurde. So behält der Beagle seine gute Figur.

6. Der Chihuahua

Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt. Eine spezielle Diät braucht diese Hunderasse zwar nicht, aber dennoch sollten Sie vorsichtig bei der Fütterung sein. Wie bei allen besonders kleinen Rassen kann es auch beim Chihuahua schnell passieren, dass Sie des Guten zu viel tun. Lassen Sie sich deshalb bei einer Futterberatung genau erklären, wie viel Hundefutter diese Hunderasse braucht. Dann werden Sie lange Freude an Ihrem Chihuahua haben.

7. Der Deutsche Schäferhund

Wenn Sie sich bei der Wahl Ihres Hundes für einen Deutschen Schäferhund entscheiden, sollten Sie für diese Rasse ein Hundefutter auswählen, das darauf konzipiert ist, die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, denn diese Hunderasse neigt häufig zu Magen- und Darmerkrankungen. Ebenso ist hier die Hüfte oft ein Thema. Beachten Sie diese beiden Punkte unbedingt bei der Auswahl des idealen Futters.