5 familienfreundliche Hunderassen

Bei der Anschaffung eines Familienhundes steht man vor der Qual der Wahl: Welcher Hund kann Ihre Familie am besten ergänzen? Wir geben wertvolle Tipps.

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Hunde vermitteln der ganzen Familie Spaß an gemeinsamer Bewegung, Verantwortungsgefühl und entwickeln sich zu einem verlässlichen Partner für alle. Doch welche Rasse soll es sein?

Bevor Sie sich entscheiden, ist es wichtig sich vor Augen zu führen, was Sie dem neuen Familienmitglied bieten können. Wie wohnen Sie? Sind die Kinder schon älter und können bei der Pflege mithelfen? Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Ist immer jemand bei Ihnen zu Hause oder sind alle viel unterwegs? So können Sie gemeinsam Entscheidungen zu Größe und Wesen des Hundes treffen.

Empfehlenswert sind Hunde, die sich nicht so leicht vom quirligen Alltag mit Kindern aus der Ruhe bringen lassen. Rassen mit einem höheren Aggressionspotential kommen für Familien grundsätzlich nicht infrage. 

1. Golden Retriever

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Der Golden Retriever ist wegen seines freundlichen, verspielten Charakters der bekannteste Familienhund. Er erreicht eine Schulterhöhe von 50 bis 60 cm und hat auch als erwachsener Hund noch viel Spaß an Bewegung und Spiel, was ihn langfristig zu einem tollen Spielpartner für Kinder macht. Da er intelligent und lernfähig ist, ist eine gute Erziehung auch für Anfänger möglich. Durch sein ausgeglichenes, ruhiges Wesen lässt er sich von Trubel nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Sind Sie mit ihm in der Natur unterwegs, werden Sie seine große Zuneigung zu Wasser schnell zu spüren bekommen: Da wird auch jede noch so kleine Pfütze ausgiebig gefeiert. Rechnen Sie beim längeren Fell des Golden Retrievers mit einer aufwendigeren Pflege.

 

2.    Labrador

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Sehr ähnliche Charakterzüge wie der Golden Retriever hat der Labrador. Auch er ist intelligent, lernfähig und braucht ausreichend Beschäftigung bei Spiel und Sport. Sein aufgeschlossener und neugieriger Charakter lässt ihn gegenüber Fremden manchmal fast schon distanzlos wirken. Er gilt als geduldig, nervenstark und deshalb auch als kinderlieb. Auch der Labrador ist ein absoluter Wasserfan, wegen des kürzeren Fells aber auch schnell wieder trocken. Sein Schultermaß erreicht etwa 54 bis 57 cm. 

 

 

3. Berner Sennenhund

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Sucht man einen Hund mit weniger Bewegungsdrang, könnte der Berner Sennenhund eine gute Wahl darstellen. Er wird im Erwachsenenalter zunehmend ruhiger und weniger verspielt und hat dabei eine sehr ausgeglichene Ausstrahlung. Trotzdem hat er kein Problem, wenn es um ihn herum turbulenter wird, denn er ist ein sehr geduldiger und selbstbewusster Hund. Im Gegensatz zum Golden Retriever und Labrador ist er Fremden gegenüber nicht so zutraulich und hat einen leicht ausgebildeten Wachtrieb, was durch Bellen, aber keinesfalls aggressives Verhalten zum Ausdruck kommt. Mit einer Schulterhöhe von 58 bis 70 cm bringt der Berner Sennenhund einiges an Gewicht mit. Beim Gassigehen muss deshalb immer ein Erwachsener dabei sein. Leider muss auch erwähnt werden, dass Berner Sennenhunde oft Gelenkprobleme bekommen und deshalb nicht fürs tägliche Treppensteigen geeignet sind. Außerdem ist ihre Lebenserwartung mit etwa 7,5 Jahren im Vergleich zu anderen Rassen eher niedrig.

4. Pudel

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Auch wenn der Pudel als Familienhund bisher nicht sehr verbreitet ist, ist er doch ein idealer Partner für Groß und Klein. Kleinpudel erreichen eine maximale Schulterhöhe von 45 cm und sind daher für die ganze Familie geeignet. Pudel gelten als fröhliche und freundliche Hunde, die sich ihrem Umfeld schnell anpassen. Sie bewegen sich gern und brauchen deshalb ausreichend Auslauf und Beschäftigung. Außerdem sind sie intelligent und überdurchschnittlich lernfähig und in ihrer Erziehung deshalb unkompliziert. Das lockige Fell beansprucht zwar eine ausgiebigere Pflege, um nicht zu verfilzen, dafür haaren diese Vierbeiner aber kaum und sind deshalb auch für Allergiker geeignet.

 

5. Beagle

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Wer einen energiegeladenen, aufgeweckten Hund sucht, der gern viele Menschen oder auch andere Hunde um sich herum hat, ist beim Beagle richtig. Er ist freundlich, offen und wenig aggressiv, hat aber auch seinen eigenen Kopf. Außerdem hat er einen ausgeprägten Jagdtrieb, der eine sehr gute Erziehung erfordert. Trotz einer Größe von 33 bis 40 cm ist er ein robuster Hund, der durch seine kurzen Haare wenig Fellpflege benötigt. Besonders auf die Fütterung und ausreichend Bewegung sollten Sie beim Beagle jedoch achten, da sie sehr verfressen sind und andernfalls zu Fettleibigkeit neigen.

 

Bitte beachten Sie: Auch wenn jede Rasse bestimmte Wesenszüge genetisch in sich trägt, so ist doch jeder Hund ein eigenes Individuum und Ihre Erziehung wird einen großen Einfluss auf ihn haben. Klare Regeln sind besonders in Familien wichtig, denn schlecht erzogene Hunde können für Kinder zur Gefahr werden. 

Hilfreich ist es immer, wenn sowohl Hunde als auch Kinder klare Rückzugsorte haben: auf der einen Seite das Kinderzimmer und für den Hund der Korb oder die Hundehütte. Auch kleine Kinder sollten lernen, den Hund beim Fressen in Ruhe zu lassen. Hunde hingegen müssen wissen, dass sie Kinder niemals anknurren oder nach ihnen schnappen dürfen. 

Lassen Sie Hunde und Kleinkinder nie allein, um Ihre Regeln durchsetzen zu können.