Welche Hundeversicherungen braucht Ihr Hund?

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Hundeversicherungen: Sinnvoll oder nicht? © iStock Hundeversicherungen: Sinnvoll oder nicht? © iStock

Welche Hundeversicherungen sind wichtig? Hundehaftpflicht? Hundekrankenversicherung? Hunde-OP-Versicherung? Diese Policen brauchen Sie wirklich.

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Hundeversicherungen: Sinnvoll oder nicht? © iStock Hundeversicherungen: Sinnvoll oder nicht? © iStock

Ob und welche Versicherung(en) Sie für Ihren vierbeinigen Mitbewohner brauchen, haben wir einmal genau angesehen und die Ergebnisse für Sie aufgeschrieben. Springen Sie hier zur Versicherung, die Sie interessiert:

  1. Hundehaftpflichtversicherung
  2. Hunde-Krankenversicherung
  3. Hunde-OP-Versicherung

1. Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundehaftpflichtversicherung ist jedem Hundehalter zu empfehlen, denn Ihre Privathaftpflicht übernimmt keine Haftung für Ihren Vierbeiner. Richtet Ihr Liebling also einen größeren Schaden an, kann dies ohne Versicherung teuer für Sie werden.

Die Hundehaftpflicht gehört daher zu den wichtigsten Versicherungen für Hundebesitzer. Die Hundehaftpflicht deckt in der Regel Personen-, Sach- und Vermögensschäden Dritter ab, welche unabsichtlich durch Ihren Hund bzw. Ihre Hunde verursacht wurden.

Fegt Ihr Liebling also beim Besuch bei Freunden die teure Vase mit einem Schwanzwedeln vom Couchtisch, greift die Hundehaftpflicht. Oder auch, wenn im Straßenverkehr ein Fahrradfahrer gezwungen ist dem Vierbeiner auszuweichen und sich dabei verletzt, übernimmt die Hundehaftpflicht die entstehenden Kosten des Fahrradfahrers. Vor den Kosten solcher Schäden durch Ihren Hund können Sie sich somit ideal absichern.

Schäden, welche Ihnen als Hundehalter dabei zugefügt werden, übernimmt die Versicherung für Ihren Hund allerdings nicht.

 

Schutz schon ab 10 Euro im Monat

Viele Hundeversicherungen bieten Schutz für jegliche Rassen für unter 10 Euro im Monat (abhängig vom Tarif). Eine Ausnahme hierbei sind sog. „Kampfhunde“. Manche Gesellschaften weigern sich, Schäden durch diese Tiere zu versichern, oder tun dies nur zu anderen Konditionen. Somit kann es für Halter von den als gefährlich eingestuften Hunderassen teuer werden.

Für mehrere Hunde gibt es bei einigen Anbietern einen „Mengenrabatt“ auf die Hundehaftpflichtversicherung. Der Tarif für die Versicherungen fällt dann also etwas geringer aus. Auch eine Art „Familienversicherung“ ist bei Hündinnen, die zur Zucht genutzt werden, möglich. Die Welpen können in diesem Fall bei einigen Gesellschaften kostenlos mitversichert werden. Hier lohnt es sich, die verschiedenen Anbieter gründlich zu vergleichen, um schnell die ideale Hundeversicherung für Sie und Ihren Hund bei annehmbaren Kosten zu bekommen.

Informieren Sie sich auch über mögliche Sonderleistungen. Man kann beispielsweise eine Versicherung inklusive Mietsachschäden abschließen oder den Hund für Schlittenrennen versichern. Es lohnt sich, die Tarife und Angebote der ins Auge gefassten Hundeversicherung genau zu vergleichen.

In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung Pflicht. In manchen Regionen beschränkt sich dies auf bestimmte Hunde besonderer Rassen. Ob die Haftpflichtversicherung für Ihren Hund ein Muss ist, sollten Sie daher beim Ordnungsamt erfragen.

Extra-Tipp: Sie können die Hundehaftpflichtversicherung in Ihrer Steuererklärung geltend machen und sie bei den „Vorsorgeaufwendungen“ angeben. So können Sie bei der Hundeversicherung indirekt ein wenig sparen.

2. Hunde-Krankenversicherung

Leider ist es unvermeidlich, dass Ihr Vierbeiner auch mal zum Arzt muss. Egal, ob Ihr Hund tatsächlich krank ist oder es sich nur um eine Vorsorgeuntersuchung handelt: Die Tierarztkosten läppern sich schnell zu einer stattlichen Summe zusammen. Hier greift die Hundekrankenversicherung.

Diese Hundeversicherung ist freiwillig, somit muss jeder Hundehalter für sich entscheiden, ob er eine Krankenversicherung für Hunde abschließt oder nicht. Wenn Ihr Hund allerdings krank wird und zum Tierarzt muss, kann dies für „Privatpatienten“ teuer werden. Ob Blutabnahme, Röntgen, MRT, EKG oder Ultraschall: Der Tierarzt wird Ihnen ohne passende Versicherung alles einzeln in Rechnung stellen. Ist Ihr Hund krankenversichert, wird stattdessen die Hundekrankenversicherung je nach Konditionen die Kosten anteilig oder voll übernehmen.

Schutz ab 20 Euro im Monat

Die Hundekrankenversicherung gibt es je nach Tarif schon ab ca. 20 Euro im Monat. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Umfang der gewünschten Leistungen ab. Wenn Sie eine Hundekrankenversicherung abschließen möchten,  ist es ratsam, sich gut zu informieren und dann festzulegen, welche Leistungen für Ihren Hund sinnvoll sind.

Zu vergleichen ist auch bei dieser Hundeversicherung wichtig, denn einige Versicherungen übernehmen auch Routinemaßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren und Zeckenvorsorge für Hunde. Andere bieten für geringere Beiträge Anteilübernahmen an. Dies heißt, dass Sie im Ernstfall eine ggf. hohe Selbstbeteiligung auf sich nehmen.

Zudem ist der Beitrag von Ihrem Tier abhängig. Insbesondere das Alter spielt eine wichtige Rolle. Für Hunde unter fünf Jahren erhalten Sie in der Regel bessere Konditionen. Je älter der Hund ist, umso schwieriger wird es, überhaupt eine Krankenversicherung für ihn abschließen zu können. Manche Anbieter weigern sich, betagtere Tiere zu versichern, da diese natürlich eher und öfter medizinisch versorgt werden müssen.

Manch eine Versicherung für Hunde beinhaltet Sonderleistungen, wie zum Beispiel Krankenhaustagegeld. Müssen Sie als Hundebesitzer ins Krankenhaus, unterstützt Sie die Versicherung Ihres Hundes mit etwas Geld, um Ihren Liebling z. B. in einer Pension oder bei einem Hundesitter unterzubringen.

Je nach Anbieter kann die Hundeversicherung für den Krankheitsfall auch eine Hunde-Rechtsschutzversicherung enthalten. Diese greift, wenn Streitfälle zu klären sind.

3. Hunde-OP-Versicherung

Alternativ zur Krankenversicherung gibt es die Hunde-OP-Versicherung. Beim Vergleichen fällt auf, dass es sich dabei um eine abgespeckte Version der regulären Hundeversicherung im Krankheitsfall handelt. Folglich unterscheiden sich die Tarife. Und auch der Schutz der Hundeversicherungen ist hier ein anderer.

Die Hunde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten für Operationen, sollte Ihr Liebling sie benötigen. Sie greift allerdings nur, wenn ein chirurgischer Eingriff unter Narkose stattfindet. Je nach Umfang übernimmt die OP-Versicherung auch die Vor- und Nachsorge-Untersuchungen.

Möchten Sie Ihren Liebling und sich für den Ernstfall absichern, ist die Hunde-OP-Versicherung ratsam. Denn ist bei Ihrem Vierbeiner ein sofortiger chirurgischer Eingriff z. B. wegen eines Unfalls nötig, muss schnell alles geklärt werden – auch das Finanzielle. Manche Ärzte handeln erst, wenn klar ist, dass der Hundehalter die Kosten des Eingriffs tragen kann. Wer eine Hunde-OP-Versicherung hat, verschenkt also im Ernstfall nicht unnötig Zeit.

Schutz ab 10 Euro im Monat

Die Hunde-OP-Versicherung kostet je nach Tarif und Versicherung zwischen 10 und 20 Euro im Monat. Haben Sie allerdings eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen, so sind die Leistungen der OP-Versicherung meist bereits darin enthalten und abgedeckt. Auch hier lohnt es sich wieder, gründlich die Versicherer und Tarife zu vergleichen, um die beste Hundeversicherung für Ihren Liebling zu finden.

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