6 Tipps für Deinen Hund im Alter

Wenn Du es Dir aussuchen könntest, würde er Dich ewig begleiten. Doch leider ergraut der vierbeinige Freund schneller als Du. Mit diesen Tipps unterstützt Du Deinen Hundesenioren.

Tipps für den Hund im Alter
Je älter der Hund ist, desto mehr Rücksicht musst Du auf ihn nehmen. ©uk_mal/iStock

1. Setze auf ausgewogene Ernährung

Als Senior bewegt sich Dein Hund weniger als in jungen Jahren. Zwar passt sich der Stoffwechsel mit der Zeit daran an, aber dennoch nehmen viele Hunde im Alter zu.

Doch es gibt spezielles Futter für ältere Herrschaften, das an Kalorien, aber nicht an Nährstoffen spart. Es unterstützt so die Knochen, Zähne und die Abwehrkräfte Deines betagten Lieblings. Es ist überaus wichtig, im Alter auf hochwertiges Futter zu setzen, da auch die Verdauung nicht mehr die Jüngste ist und mit Spezialfutter deutlich entlastet wird.

2. Gehe regelmäßig zum Tierarzt

Gehe auf Nummer sicher, was die Gesundheit Deines Hundes angeht, und suche lieber früher als später den Tierarzt auf. Regelmäßige Gesundheitschecks können nicht schaden, da der Arzt u. U. eher gesundheitliche Probleme Deines Hundes erkennt als Du. Suche Dir einen Arzt, dem Du vertraust und der sich viel Zeit für Deinen Hund nimmt. 

3. Gönne Deinem Hund eine Mütze Schlaf

Schon jüngere Hunde brauchen mehr Ruhe und Schlaf als ihre Herrchen und Frauchen. Im Alter verstärkt sich dieses Bedürfnis noch. Ein Körbchen reicht da u. U. nicht mehr, damit der Hund richtig entspannen kann.

Stattdessen ist nun ein bequemes und hochwertiges Hundebett besonders wichtig, damit die müden Knochen Deines Hundes nicht unnötig im Liegen belastet werden. Es sollte an einem warmen, nicht zugigen Platz stehen, an dem Dein Schwänzchenwedler nicht gestört wird und in Ruhe dösen oder schlafen kann.

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4. Vermeide Stress

Überlege gut, ob Du Deinen Hund wirklich überall mit hinnehmen musst. Zu turbulente Ausflüge und viele Menschen können Stress bedeuten. Oft können Hunde im Alter nicht mehr gut sehen und hören, erschrecken deshalb öfter und können Situationen schwerer einschätzen.

Ersetze die Joggingrunde durch einen gemütlichen Spaziergang, denn maßvolle Bewegung in seniorengerechtem Tempo ist wichtig, damit Dein Hund nicht „einrostet“.

5. Gönne Deinem Hund Wärme

Ist das Immunsystem schwächer, so wie das bei älteren Hunden der Fall ist, muss man sich ein dickeres Fell wachsen lassen oder ein warmes Mäntelchen zulegen. (Lies dazu auch: Hundemantel ja oder nein?)

Hast Du den Eindruck, dass Dein Hund an kälteren Tagen friert, scheue Dich nicht, ihn in eine warme Decke einzukuscheln oder ihm für draußen eine Jacke zuzulegen. Dies ist vor allem bei Vierbeinern mit Arthrose im Winter sehr wichtig.

6. Halte Deinen Hund geistig fit

Viele Rassen lieben es, wenn sie auch im betagten Alter noch mit kniffligen Aufgaben gefordert werden. Speziell die besonders intelligenten Hunderassen freuen sich darüber.

Diese Beschäftigung wirkt sich vor allem auf die Lebensqualität Deines treuen Begleiters aus. Das gemeinsame Spielen macht Spaß, und Erfolgserlebnisse sind sowohl für den Vierbeiner, als auch für den Zweibeiner immer wieder ein schönes gemeinsames Ereignis. Die fünf besten Intelligenzspiele für Hunde haben wir hier für Dich gesammelt.

Wie lang darf ein alter Hund Gassi gehen? Welche Krankheiten drohen? Und ab wann gilt er überhaupt als alt? Das liest Du hier: Alter Hund – Das ist jetzt wichtig für Dein Tier

Und sollte für Deinen Hundesenior einmal der letzte Tag gekommen sein, wünschen wir Dir zunächst einmal viel Kraft. Tipps, wie Du dann am besten vorgehst, haben wir hier für Dich: Hund einäschern – Kosten, Ablauf, Alternativen.