6 Tipps für Ihren Hund im Alter

Wenn Sie es sich aussuchen könnten, würde er sie ewig begleiten. Doch leider ergraut der vierbeinige Freund schneller als Sie. Mit diesen Tipps unterstützen Sie Ihren Hundesenioren.

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1. Setzen Sie auf ausgewogene Ernährung

Als Senior bewegt sich Ihr Hund weniger als in jungen Jahren. Zwar passt sich der Stoffwechsel mit der Zeit daran an, aber dennoch nehmen viele Hunde im Alter zu. Doch es gibt spezielles Futter für ältere Herrschaften, das an Kalorien, aber nicht an Nährstoffen spart. Es unterstützt so die Knochen, Zähne und die Abwehrkräfte Ihres betagten Lieblings. Es ist überaus wichtig, im Alter auf hochwertiges Futter zu setzen, da auch die Verdauung nicht mehr die Jüngste ist und mit Spezialfutter deutlich entlastet wird.  

2. Gehen Sie regelmäßig zum Tierarzt

Gehen Sie auf Nummer sicher, was die Gesundheit Ihres Hundes angeht, und suchen Sie lieber früher als später den Tierarzt auf. Regelmäßige Gesundheitschecks können nicht schaden, da der Arzt u. U. eher gesundheitliche Probleme Ihres Hundes erkennt als Sie. Suchen Sie sich einen Arzt, dem Sie vertrauen und der sich viel Zeit für Ihren Hund nimmt. 

3. Gönnen Sie Ihrem Hund eine Mütze Schlaf

Schon jüngere Hunde brauchen mehr Ruhe und Schlaf als ihre Herrchen und Frauchen. Im Alter verstärkt sich dieses Bedürfnis noch. Ein bequemes und hochwertiges Hundebett ist nun besonders wichtig, damit die müden Knochen Ihres Hundes nicht unnötig im Liegen belastet werden. Es sollte an einem warmen, nicht zugigen Platz stehen, an dem Ihr Schwänzchenwedler nicht gestört wird und in Ruhe dösen oder schlafen kann. 

4. Vermeiden Sie Stress

Überlegen Sie gut, ob Sie Ihren Hund wirklich überall mit hinnehmen müssen. Zu turbulente Ausflüge und viele Menschen können Stress bedeuten. Oft können Hunde im Alter nicht mehr gut sehen und hören, erschrecken deshalb öfter und können Situationen schwerer einschätzen. Ersetzen Sie die Joggingrunde durch einen gemütlichen Spaziergang, denn maßvolle Bewegung in seniorengerechtem Tempo ist wichtig, damit Ihr Hund nicht "einrostet".

5. Gönnen Sie Ihrem Hund Wärme

Ist das Immunsystem schwächer, so wie das bei älteren Hunden der Fall ist, muss man sich ein dickeres Fell wachsen lassen oder ein warmes Mäntelchen zulegen. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Hund an kälteren Tagen friert, scheuen Sie sich nicht, ihm eine warme Decke oder für draußen eine Jacke zuzulegen. Dies ist vor allem bei Vierbeinern mit Arthrose im Winter sehr wichtig. 

6. Halten Sie Ihren Hund geistig fit

Viele Rassen lieben es, wenn sie auch im betagten Alter noch mit kniffligen Aufgaben gefordert werden. Diese Beschäftigung wirkt sich vor allem auf die Lebensqualität Ihres treuen Begleiters aus. Das gemeinsame Spielen macht Spaß, und Erfolgserlebnisse sind sowohl für den Vierbeiner, als auch für den Zweibeiner immer wieder ein schönes gemeinsames Ereignis.