Maine Coon: Die besondere Katze aus den USA

Die Maine Coon gehört mit ihrer stattlichen Größe zu den besonderen Katzenrassen. Wirklich außergewöhnlich macht diese Rasse aber etwas anderes.

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Maine Coons haben ein hinreißendes Aussehen. Und auch der Charakter überzeugt. © Pixabay

Neben der Ragdoll gehört die Maine Coon zu den größten Katzenrassen der Welt. Ihr majestätisches Äußeres und ihr angenehmes Temperament machen sie zu einer beliebten Wohnungskatze. Aber auch in der freien Natur fühlt sie sich sehr wohl und gilt als leidenschaftliche Mäusejägerin.

Maine Coons sind exzellente Kletterer und auch kältere Temperaturen vertragen sie gut. Im US-amerikanischen Bundesstaat Maine gilt der fluffige Vierpfoter seit 1985 offiziell als Staatskatze.

So sieht die Maine Coon aus

Die Maine Coon ist eine großrahmige Katze. Kater erreichen ein Gewicht zwischen 5,5 und 9 Kilogramm. Seltene Exemplare wiegen bei einer Länge von 1,20 Metern sogar mehr als 12 Kilogramm. Kätzinnen sind mit 4 bis 6,5 Kilogramm etwas leichter.

Auffallend ist der lange, buschige Schwanz. Bei manchen Katzen befinden sich an den Ohren kleine Luchspinsel, die frech wirken und den Katzen ein abenteuerlustiges Aussehen verleihen.

Zu den typischen Merkmalen der Maine Coon gehört ein dichtes, langes und wasserabweisendes Fell. Zwischen den Zehen der Katze herausragende Fellbüschel zeugen von der nordischen Herkunft dieser besonderen Katze. Wer sich dafür interessiert, eine langhaarige Katzenrasse zu kaufen, muss wissen, dass das Fell viel Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Drei Tipps für die Fellpflege haben wir hier für Sie.

Die Farben der Maine Coon

Außer Point sind alle Fellzeichnungen erlaubt. Maine Coons gibt es in folgenden Farben jeweils mit und ohne Silber beziehungsweise mit und ohne Scheckungsweiß im Fell:

  • Schwarz (Brown)
  • Epistatisches Weiß
  • Blau
  • Creme
  • Rot

Nicht allgemein anerkannt, aber dennoch hin und wieder zu finden sind Maine Coons in diesen schönen Farben:

  • Amber
  • Gold
  • Cinnamon
  • Chocolate

Unabhängig vom Fell gilt jedoch: Jede Katze (nicht nur bei den Maine Coons) ist schön und liebenswert und verdient ein liebevolles zu Hause mit tiergerechter Pflege. Machen Sie die Wahl des Tieres daher nicht zwingend von dessen Farbe abhängig.

Die Herkunft der Maine Coon

Ihren Namen verdankt die Maine-Coon-Katze vermutlich ihrem buschigen Schwanz und ihrer Vorliebe für Wasser. Viele Tierliebhaber erinnerte die Katze stark an einen Waschbären, in englischer Sprache „racoon“ oder „coon“ genannt. In falscher Schreibweise sind auch die Bezeichnungen Main Coon oder Maine Coone geläufig. Dass die Maine Coon aus einer Verpaarung von Waschbär und Katze hervorging, ist allerdings nur eine Legende.

Andere Quellen kennen einen Kapitän Coon als Namensgeber. Seine Schiffskatzen waren angeblich langhaarig. Wiederum andere glauben, die Maine Coons seien ein Kreuzungsprodukt der langhaarigen Katzen von Königin Marie Antoinette und heimischen amerikanischen Tieren.

Eine andere Legende macht den Wikinger Leif Eriksson für die Entstehung der Maine Coon verantwortlich. Dieser soll die Katze etwa um das Jahr 1000 herum nach Neuengland gebracht haben. Für diese Theorie spricht die Ähnlichkeit der nordischen Waldkatzenarten mit der Maine Coon.

 

Natürlich steht auch die Option im Raum, die Maine Coon habe sich durch natürliche Selektion an die kalten Winter Neuenglands angepasst. Fakt ist aber, dass Vorgänger dieser Katzenrasse erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten auftauchten. Vermutlich kam die Maine Coon mit Einwanderern in die USA.

Der besondere Charakter der Maine Coon

Die meisten Katzenliebhaber, die sich für diese Rasse interessieren, schätzen ihren wunderbaren Charakter. Maine Coons sind verspielt, intelligent und jagdeifrig. Viele der wunderschönen Samtpfoten sind so geschickt, dass sie mit ihren Pfoten sogar Wasserhähne und Türen öffnen können. Wirklich außergewöhnlich, aber typisch für die Maine Coon ist auch die Aufnahme des Futters mit der Tatze und die Neigung zum Apportieren.

Viele Maine Coons lieben das Wasser und tunken gelegentlich verspielt ihr Futter hinein. Als sozial veranlagte Katzen verstehen sie sich zumeist gut mit Artgenossen, schließen aber auch oft Freundschaft mit Hunden. (Hier haben wir einige Tipps, wie sich Hund und Katze miteinander vertragen.) Sie zeigen selten aggressives Verhalten und gehören zu den besonders verschmusten Katzenrassen.

In der Regel sind Katzen dieser Rasse auch Kleinkindern gegenüber aufgeschlossen. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Katze halten und ein Baby erwarten, verraten wir Ihnen hier: Ein Baby kommt: 10 Tipps für Katzenhalter.

Als Spätentwickler erreichen Maine Coons ihre maximale Größe übrigens oft erst mit 3 oder 4 Jahren. Bei liebevoller Pflege erfreuen sie sich die Katzen einer langen Gesundheit.

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Letzte Aktualisierung am 28.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen