Die 5 größten Katzenrassen der Welt

Wissen Sie eigentlich, welche Katzenarten die Riesen unter den Samtpfoten sind? Wir erzählen ihnen mehr über die größten Katzen der Welt.

 Die größten Katzen der Welt. © iStock

Die größten Katzen der Welt. © iStock

Welche ist die größte Katze der Welt? 

Welche Katze ist der größte Brummer unter den Samtpfoten? Wir haben einmal genau nachgesehen und die größten Katzen für Sie gesammelt.

1. Die Savannah

 Die Savannah ist die größte Katze der Welt. ©  Jason Douglas

Die Savannah ist die größte Katze der Welt. © Jason Douglas

Schulterhöhe: bis zu 45 cm
Gewicht: 3,5-12 kg
Preis: 1.000-10.000 Euro

In den USA ist es 1986 durch die Kreuzung der Serval, einer afrikanischen Wildkatze, mit der bekannten Siamkatze gelungen, eine Katze mit der Optik ihrer wilden Vorfahren, aber dem Charakter einer Rassekatze zu kreieren. Dadurch entstand die exotische Savannah-Katze, die nicht nur aufgrund einer Schulterhöhe von maximal 45 cm die größte, sondern mit bis zu 10.000 Euro pro Exemplar auch die teuerste Katzenrasse der Welt ist und dadurch den ersten Platz belegt.

Kater können ein stolzes Gewicht von zwölf Kilogramm erreichen, die Katzendamen bringen teilweise beachtliche acht Kilogramm auf die Waage. Die Savannah zeichnet sich insbesondere durch ihre großen Ohren und ihr geflecktes Fell in verschiedenen Farbgebungen aus und wirkt aufgrund ihres schlanken, langen und dennoch muskulösen Körperbaus sehr elegant.

Das ursprünglich etwas wildere Verhalten der Savannah nimmt von Generation zu Generation ab, die Neugierde und Verspieltheit so wie ein gewisser Jagdtrieb ziehen sich aber durch alle Generationen durch. Savannahs gelten als selbstbewusste und gesellige Samtpfoten, die sich in einem Haushalt wohl fühlen, wo immer was los ist und sie im Mittelpunkt stehen können. Durch unterschiedliche Laute und „Köpfchengeben“ fordert sie die gewünschte Aufmerksamkeit, wenn nötig, auch gerne aktiv ein.

2. Die Norwegische Waldkatze

 Unter den größten Katzen ist auch die Norwegische Waldkatze. © iStock

Unter den größten Katzen ist auch die Norwegische Waldkatze. © iStock

Schulterhöhe: 40-44 cm
Gewicht: 3,5-9 kg
Preis: 550-1.000 Euro

Als Zweites folgt ein Vertreter aus dem hohen Norden: die Norwegische Waldkatze, deren Ursprünge bis heute nicht eindeutig geklärt sind. Vielleicht kam sie einst auf dem Seeweg von Persien nach Norwegen oder sie entwickelte sich durch natürliche Mutationen aus verwilderten Hauskatzen. Für die Norweger ist das unwichtig, denn sie sind stolz auf ihre Rasse, so dass sie zu Beginn der 70er Jahre sogar ihre Nationalkatze wurde.

Vom Näschen bis zur Schwanzspitze kann diese Katzenrasse bis zu 130 Zentimeter lang, mehr als 40 Zentimeter hoch und bis zu 9 Kilo schwer werden. Auffällig sind die flauschige Halskrause, der buschige Schwanz und ihre Ohrpinselchen, aufgrund dessen die Norwegerin wie die Miniatur eines Luchses erscheint. Ihr dichtes, wolliges und wasserabweisendes Fell sowie die unterstützenden Schneeschühchen an den Pfoten schützen sie gegen Kälte und sorgen für ihre Wintertauglichkeit an kalten Tagen.

Vielleicht hängt es mit ihrer Ursprünglichkeit zusammen, denn Norwegische Waldkatzen zeichnet ein gutmütiges, unkompliziertes und robustes Wesen aus. Sie mögen die menschliche Gesellschaft und plaudern regelrecht mit ihren Besitzern, mit denen sie sowohl gern spielen, aber ebenso gern schmusen. Aufgrund ihrer sanften Art, dem Spieltrieb und der souveränen Toleranz passen Sie in jeden Haushalt und akzeptieren auch andere Haustiere.

3. Die Maine Coon

 Die Maine Coon gehört zu den größten Katzen der Welt. © iStock

Die Maine Coon gehört zu den größten Katzen der Welt. © iStock

Größe: bis zu 40 cm
Gewicht: 4-9 kg
Preis: 500-1.000 Euro

Die relativ alte Katzenrasse Maine Coon belegt den dritten Platz unter den großen Samtpfoten und stammt aus den nordöstlichen USA, dem Bundestaat Maine. Um die genaue Entstehung dieser Rasse sowie ihres zweiten Namens „Coon“ ranken sich viele Mythen, doch ist es am wahrscheinlichsten, dass sie die erfolgreiche Kreuzung amerikanischer Kurzhaarkatzen und eingewanderter Langhaarkatzen darstellt.

Bis eine Maine Coon körperlich voll ausgebildet ist, braucht sie etwa 3 Jahre und kann dann eine Gesamtlänge von 120 Zentimetern und eine Schulterhöhe von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Weibliche Katzen dieser Rasse werden bis zu 6,5 kg schwer, die männlichen Vertreter können sogar beeindruckende neun Kilogramm wiegen. Die hübsche Katze ist bestens ausgerüstet, denn sie besitzt ein dichtes und wasserabweisendes Fell, einen buschigen, langen Schwanz, der beim Zusammenrollen zusätzlich wärmt, und Fellbüschel zwischen den Zehen, die verhindern, dass sie im tiefen Schnee einsinkt.

Entgegen ihres imposanten Auftritts ist die Maine Coon eine sehr sanftmütige und freundliche Katze, weswegen Sie den Spitznamen „Gentle Giant“ (sanfter Riese) erhielt. Sie liebt die Gesellschaft von Menschen und anderen Artgenossen und gilt als anhänglich und verschmust. Ein besonderes charakteristisches Merkmal ist ihre große Intelligenz - Wasserhähne oder verschlossene Türen stellen für sie kein Problem dar.

4. Die Ragdoll

 Die größten Katzen der Welt: die Ragdoll. © iStock

Die größten Katzen der Welt: die Ragdoll. © iStock

Größe: bis zu 40 cm
Gewicht: 4,5-10 kg
Preis: 750-1.200 Euro

Den vierten Platz unter den größten Katzenrassen der Welt beansprucht die Ragdoll. Ihre Geschichte ist noch relativ jung, denn sie begann in den frühen 60er Jahren in Kalifornien und sie wurde erst in den 80er Jahren in Europa bekannt.

Die Kater dieser Rasse werden bis zu 40 Zentimeter groß und wiegen maximal zehn Kilo, wohingegen die Katzendamen meist etwas kleiner und leichter sind. Der muskulöse Körper der Ragdolls lädt mit ihrem dichten, seidigen und flauschigen Fell zum Streicheln ein, wobei Ihr Pelz am Hals am längsten ist und wie ein Lätzchen erscheint. Diese Rasse gehört zu den Point-Katzen, was bedeutet, dass die Katzenbabys immer weiß zur Welt kommen und sich erst im Laufe ihres Wachstum zeigt, welche Fellfarbe sie haben werden. Eine weitere Besonderheit dieser Vierbeiner sind ihre großen, strahlend blauen Augen.

Ihren Namen bekam die Ragdoll-Katze, weil sie sich meist völlig schlaff hängen lässt, sobald man sie hochhebt – wie eine „Stoffpuppe“, was ins englische übersetzt "Ragdoll" bedeutet. Diese Verhaltensweise ist auf das große Vertrauen dieser Samtpfoten gegenüber Menschen und ihre ausgeglichene Art zurückzuführen. Diese Rasse zeichnen ruhige und soziale Katzen aus, die sich sehr gut mit Artgenossen und auch Hunden vertragen.

5. Die Ragamuffin

 Zu den größten Katzen gehört auch die Ragamuffin. © iStock

Zu den größten Katzen gehört auch die Ragamuffin. © iStock

Größe: bis zu 40 cm
Gewicht: 5-10 kg
Preis: 650-1.000 Euro

Das Schlusslicht unseres Rankings ist die Ragamuffin, die von der Ragdoll abstammt und deren Name „Straßenkind“ bedeutet. Manche Züchter äußerten sich zu Beginn verächtlich über die neu entstandene Rasse und taten sie als „schmutzige Straßenkatze“ ab, was die Begründer der Rasse mit Humor nahmen und den Namen „Ragamuffin“ offiziell übernahmen.

Diese Katzen sind groß und muskulös, wobei die Kater deutlich größer werden als die weiblichen Tiere. Mit bis zu 40 Zentimetern Schulterhöhe ist auch diese Rasse ein beeindruckendes Katzenexemplar, das mitunter die 10-Kilo-Grenze knacken kann. Die Augen und die vollen, gerundeten Schnurrhaare sorgen für den süßen Gesichtsausdruck, den diese Samtpfoten auszeichnen. Ihr Fell ist halblang mit einer auffälligen Farbenvielfalt und Musterbildung und es gilt: je mehr Farbe desto besser. Auch diese Rasse braucht mit 4 Jahren etwas länger, um ausgewachsen zu sein und die volle Größe zu erreichen.

Ragamuffins sind sehr anhängliche Katzen, suchen stets die menschliche Aufmerksamkeit und lassen „ihren“ Menschen nicht aus den großen, ausdrucksstarken Augen. Ihr äußerst freundliches Wesen wird durch eine kindliche Verspieltheit und eine große Verschmustheit ergänzt und rundet das niedliche Erscheinungsbild perfekt ab. Dieser Samtpfote können dank ihrer Gelehrigkeit sogar menschliche Kommandos beigebracht werden.