Das hilft wirklich gegen Haarballen

Wer diese Tipps befolgt, macht seiner Samtpfote das Leben deutlich leichter. 

 © fotolia.de -  farbkombinat

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Katzen nutzen bekanntlich ihre Zunge, um sich zu putzen: Lose Haare werden am einfachsten aus dem Fell entfernt, wenn sie sich täglich damit "bürsten". Das Problem dabei ist, dass ihr Magen die Haare jedoch nicht verdauen kann. Zwar werden kleine Haarmengen normal über den Darm ausgeschieden, doch bei größeren Haarmengen kann sich ein Haarballen bilden, der früher oder später ausgewürgt werden muss.

Auch das ist völlig normal - problematisch wird es jedoch, wenn das Knäuel schon so groß ist, dass die Katze es nicht mehr alleine hervorwürgen kann. Das kann im schlimmsten Fall schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen, wie zum Beispiel eine Blockierung des Magens oder sogar ein Darmverschluss - und das kann für das Tier sogar lebensgefährlich werden. 

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Katzen und Haarballen - was man darüber wissen muss

Vor allem langhaarige Rassen und Katzen, die viel Unterwolle besitzen, sind sehr anfällig für die Haarballen. Damit das Hochwürgen einfacher für sie ist, suchen Katzen sich meist grobe Pflanzenstücke wie einen Grashalm oder auch ein Halm von einer Zimmerpflanze. Dies reizt den Würgereflex und der Ballen kann leichter nach oben gelangen. 

Prinzipiell ist es kein Problem, wenn die Katze den Haarballen auf diesem Wege ausscheiden kann, allerdings vergreifen sich die Stubentiger dabei nicht selten auch an den Lieblingspflanzen ihrer Besitzer. Wichtig ist deshalb, ausreichend Katzengras bereitzustellen und sich außerdem Gedanken darüber zu machen, wie man der Entstehung von Haarballen vorbeugen kann. Hierfür haben wir zwei wichtige Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Ergänzende Nahrung als Prävention vor Haarballen

Spezielle Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel Malzpasten, die einen hohen Fettanteil aufweisen, sind dazu geeignet, um die Haare besser "rutschen" zu lassen, sodass das Tier sie ganz natürlich ausscheiden kann.

Hierfür ist eine regelmäßige Einnahme von fettreichen Produkten wie diesen jedoch Pflicht - und das ist für Tiere, die ohnehin schon Übergewicht haben, keine gute Idee. Es gibt allerdings auch einige Futterhersteller, die spezielle Nahrung anbieten, welche der Bildung von Haarknäueln vorbeugt. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass die Katze das spezielle Futter auch verträgt - dies gilt es im Vorfeld zu prüfen. 

Tipp 2: Regelmäßige Fellpflege ist wohltuend und gesund für die Katze

Sicherlich pflegt die Katze ihr Fell in gewisser Weise selbst, allerdings schadet es in keinem Fall, als Herrchen bzw. Frauchen unterstützend nachzuhelfen.

Mit einer weichen Bürste sollte das Fell des Tieres regelmäßig abgebürstet werden - bei langhaarigen Rassen am besten einmal pro Tag. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass große Haarmengen verschluckt werden, weil ein Großteil schon im Vorfeld über die Bürste aus dem Fell geholt wird.

Nehmen Sie sich Zeit und pflegen Sie das Fell Ihrer Katze auf diese Art - Sie werden sehen, Ihr Stubentiger wird Sie dafür lieben!