Das hilft wirklich gegen Haarballen

Haarballen sind für die Katze einfach lästig. Nutze diese Tipps für das haarige Problem! Dann machst Du Deiner Samtpfote das Leben deutlich leichter.

Was hilft der Katze bei Haarballen?
Diese Katze hat offenbar einen Haarballen im Hals. ©farbkombinat/fotolia.de

Katzen nutzen bekanntlich ihre Zunge, um sich zu putzen: Lose Haare werden am einfachsten aus dem Fell entfernt, wenn sie sich täglich damit „bürsten“.

Das Problem dabei ist allerdings, dass der Magen der Katze die Haare nicht verdauen kann. Zwar werden kleine Haarmengen normal über den Darm ausgeschieden, doch bei größeren Haarmengen kann sich ein Haarballen bilden. Und der muss früher oder später ausgewürgt werden.

Auch das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Genauer hinschauen solltest Du dann allerdings.

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Problematisch wird es jedoch, wenn das Knäuel schon so groß ist, dass die Katze es nicht mehr alleine hervorwürgen kann. Das kann im schlimmsten Fall schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen, wie zum Beispiel eine Blockierung des Magens oder sogar einen Darmverschluss. Und der kann für das Tier sogar lebensgefährlich werden!

Katzen und Haarballen – Das musst Du wissen

Vor allem langhaarige Rassen wie z. B. die Maine Coon oder die Norwegische Waldkatze und solche Katzen, die viel Unterwolle besitzen, sind sehr anfällig für die Haarballen.

Damit das Hochwürgen einfacher für sie ist, suchen sich Katzen meist grobe Pflanzenstücke wie einen Grashalm oder auch einen Halm von einer Zimmerpflanze. Dies reizt den Würgereflex und der Ballen kann leichter nach oben gelangen. 

Prinzipiell ist es kein Problem, wenn die Katze den Haarballen auf diesem Wege ausscheiden kann, allerdings vergreifen sich die Stubentiger dabei nicht selten auch an den Lieblingspflanzen ihrer Besitzer. Und da ist Vorsicht geboten, denn manche Pflanzen sind giftig für Katzen.

Es ist deshalb wichtig, ausreichend Katzengras bereitzustellen und sich außerdem Gedanken darüber zu machen, wie man der Entstehung von Haarballen vorbeugen kann. Hierfür haben wir zwei wichtige Tipps.

Tipp 1: Ergänzende Nahrung als Prävention vor Haarballen

Spezielle Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel Malzpasten, die einen hohen Fettanteil aufweisen, lassen die Haare besser „rutschen“. So kann die Katze sie ganz natürlich ausscheiden.

Hierfür ist eine regelmäßige Einnahme dieser fettreichen Produkte jedoch Pflicht. Das ist vor allem für Tiere, die ohnehin schon Übergewicht haben, keine gute Idee.

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Es gibt allerdings auch einige Futterhersteller, die spezielle Nahrung anbieten, welche der Bildung von Haarknäueln vorbeugt. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass die Katze das spezielle Futter auch verträgt.

Angebot
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  • ANTI-HAIRBALL COMPLEX: Malz, Öle und Ballaststoffe fördern die Ausscheidung verschluckter Haare und reduzieren die Neu-Bildung von Haarballen

Tipp 2: Regelmäßige Fellpflege

Sicherlich pflegt die Katze ihr Fell in gewisser Weise selbst, allerdings schadet es in keinem Fall, wenn Herrchen bzw. Frauchen unterstützend nachhelfen.

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Bürste das Fell der Katze regelmäßig mit einer weichen Bürste oder einem geeigneten Kamm. Bei langhaarigen Rassen machst Du das am besten einmal pro Tag. So können keine großen Haarmengen verschluckt werden, weil Du einen Großteil schon im Vorfeld über die Bürste aus dem Fell holst.

Nimm Dir Zeit und pflege das Fell Deiner Katze auf diese Art. Du wirst sehen: Dein Stubentiger wird Dich dafür lieben! Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass Du durch die Pflege automatisch die Bindung zu Deiner Katze verbesserst.

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