Das hilft wirklich gegen Haarballen

Haarballen sind für die Katze einfach lästig. Wer diese Tipps befolgt, macht seiner Samtpfote das Leben deutlich leichter.

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Katzen nutzen bekanntlich ihre Zunge, um sich zu putzen: Lose Haare werden am einfachsten aus dem Fell entfernt, wenn sie sich täglich damit „bürsten“.

Das Problem dabei ist allerdings, dass der Magen der Katze die Haare nicht verdauen kann. Zwar werden kleine Haarmengen normal über den Darm ausgeschieden, doch bei größeren Haarmengen kann sich ein Haarballen bilden, der früher oder später ausgewürgt werden muss.

Auch das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Genauer hinschauen sollten Sie allerdings in diesen Fällen: Das sollten Sie tun, wenn die Katze erbricht.

Problematisch wird es jedoch, wenn das Knäuel schon so groß ist, dass die Katze es nicht mehr alleine hervorwürgen kann. Das kann im schlimmsten Fall schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen, wie zum Beispiel eine Blockierung des Magens oder sogar einen Darmverschluss. Und der kann für das Tier sogar lebensgefährlich werden!

Katzen und Haarballen – was man darüber wissen muss

Vor allem langhaarige Rassen wie z. B. die Maine Coon und solche Katzen, die viel Unterwolle besitzen, sind sehr anfällig für die Haarballen.

Damit das Hochwürgen einfacher für sie ist, suchen sich Katzen meist grobe Pflanzenstücke wie einen Grashalm oder auch einen Halm von einer Zimmerpflanze. Dies reizt den Würgereflex und der Ballen kann leichter nach oben gelangen. 

Prinzipiell ist es kein Problem, wenn die Katze den Haarballen auf diesem Wege ausscheiden kann, allerdings vergreifen sich die Stubentiger dabei nicht selten auch an den Lieblingspflanzen ihrer Besitzer. Und da ist Vorsicht geboten, denn diese Pflanzen sind giftig für Katzen.

Es ist deshalb wichtig, ausreichend Katzengras bereitzustellen und sich außerdem Gedanken darüber zu machen, wie man der Entstehung von Haarballen vorbeugen kann. Hierfür haben wir zwei wichtige Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Ergänzende Nahrung als Prävention vor Haarballen

Spezielle Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel Malzpasten, die einen hohen Fettanteil aufweisen, sind dazu geeignet, um die Haare besser „rutschen“ zu lassen, sodass das Tier sie ganz natürlich ausscheiden kann.

Hierfür ist eine regelmäßige Einnahme von fettreichen Produkten wie diesen jedoch Pflicht – und das ist für Tiere, die ohnehin schon Übergewicht haben, keine gute Idee.

Hat Ihre Katze bereits Übergewicht? Dann ist das was für Sie: 10 Tipps – So wird Ihre Katze wieder schlank.

Es gibt allerdings auch einige Futterhersteller, die spezielle Nahrung anbieten, welche der Bildung von Haarknäueln vorbeugt. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass die Katze das spezielle Futter auch verträgt. Dies gilt es im Vorfeld zu prüfen.

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  • ANTI-HAIRBALL COMPLEX: Malz, Öle und Ballaststoffe fördern die Ausscheidung verschluckter Haare und reduzieren die Neu-Bildung von Haarballen

Tipp 2: Regelmäßige Fellpflege

Sicherlich pflegt die Katze ihr Fell in gewisser Weise selbst, allerdings schadet es in keinem Fall, wenn Herrchen bzw. Frauchen unterstützend nachhelfen.

Übrigens haben wir da ein paar Tipps für Sie: 3 Schritte – So gelingt die perfekte Fellpflege.

Mit einer weichen Bürste sollte das Fell der Katze regelmäßig abgebürstet werden – bei langhaarigen Rassen am besten einmal pro Tag. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass große Haarmengen verschluckt werden, weil ein Großteil schon im Vorfeld über die Bürste aus dem Fell geholt wird.

Nehmen Sie sich Zeit und pflegen Sie das Fell Ihrer Katze auf diese Art. Sie werden sehen, Ihr Stubentiger wird Sie dafür lieben! Und die Bindung zur Katze wird dadurch außerdem gestärkt.

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Letzte Aktualisierung am 28.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen