Bindung zur Katze stärken: So geht’s

Unsere Katzen bedeuten uns alles! Zu den schönsten Dingen gehört es, wenn sie uns ihr Vertrauen zeigen. So kannst Du die Bindung zur Katze stärken.

Bindung zur Katze stärken
Bindung zur Katze stärken: So geht’s. ©wysokiniski/iStock

Die Liebe zu unseren Katzen ist einfach grenzenlos. Zeigt aber eine Samtpfote, dass sie uns volles Vertrauen entgegenbringt, ist das alles andere als selbstverständlich.

Wie also kann man die Bindung zur Katze stärken? Schließlich zählen Katzen zu den beliebtesten, aber gleichzeitig auch zu den eigensinnigsten Haustieren überhaupt. Willst Du eine gute Beziehung zu Deiner Samtpfote aufbauen, ist es wichtig, dass Du Dich als Herrchen oder Frauchen schon frühzeitig damit befasst, ein gutes und vertrauensvolles Miteinander mit der Katze entwickeln. So kannst Du viel dazu beitragen, dass sich Deine Samtpfote rundum wohlfühlt, ein gesundes Verhältnis zu Dir entwickelt und gern zum Kuscheln vorbeikommt. 

Bindung zur Katze stärken: Die besten Tipps

Der erste Schritt beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Tiers. Bevor Du Dich für irgendeine Katze entscheidest, solltest Du verschiedene Katzen kennenlernen – ganz egal, ob im Tierheim (was wir Dir unbedingt ans Herz legen möchten!) oder von einem seriösen Katzenzüchter.

Lies dazu auch: So findest Du einen seriösen Katzenzüchter.

Völlig falsch wäre es, nur auf die Optik oder das Alter bzw. auf die Rasse der Samtpfote zu achten – diesen Fehler machen leider noch immer viele Menschen. Viel wichtiger ist, am Verhalten der Katze möglichst gut abzulesen, welche Vorlieben die Katze hat und welchen Charakter sie mit in Dein Zuhause bringt. Erkundige Dich hier unbedingt beim entsprechenden Tierpfleger bzw. Züchter, um mehr zu erfahren und den perfekten „Partner in Crime“ zu finden. Sich ausgiebig beraten zu lassen, ist schon der erste richtige Schritt.

Hast Du unter all den Katzen die richtige für Dich gefunden, gehst Du anschließend behutsam und mit Geduld vor. Dann kannst Du meist recht schnell die Beziehung und Bindung zur Katze stärken.

Wie gut ist Deine Bindung zur Katze?
Bei diesem Bild hört man quasi das Schnurren dieser zufriedenen Katze. ©Tatiana Zhirnova/iStock

1. Dränge Dich nicht auf

Grundsätzlich gilt: Probiere nicht, Zuneigung zu erzwingen. Grundsätzlich mögen es Katzen, auf den Arm genommen oder gestreichelt zu werden. Sie haben aber – genau wie Menschen – auch Momente, in denen sie am liebsten ihre Ruhe haben. Die solltest Du ihnen dann unbedingt lassen. Respektierst Du dies nicht, kann es gut sein, dass Katzen mal sehr deutlich ihren Unmut zeigen, die Krallen ausfahren und zulangen.

Überfordere Deine Katze deshalb nicht mit Zuneigung, sondern warte ab, bis Dein Schatz von allein zu Dir kommt und gestreichelt werden oder mit Dir spielen möchte. 

2. Schaue genau hin

Kommt Deine Katze auf Dich zu, beobachte sie genau, um herauszufinden, was sie von Dir möchte. Vielleicht will sie nicht nur spielen, sondern hat ein Bedürfnis wie Hunger oder Durst oder auch den Wunsch, nach draußen gelassen zu werden.

Beschäftige Dich daher möglichst viel mit Deiner Katze und ihrer Körpersprache. So wird es Dir nach einiger Zeit leicht fallen, schnell zu erkennen, was Dein Fellball gerade braucht.

Lies dazu auch: Die häufigsten Missverständnisse zwischen Mensch und Katze

3. Triff den richtigen Ton

Sprich mit Deiner Mieze. Natürlich versteht sie nicht, was Du sagst (einige Schlüsselwörter mal ausgenommen), dennoch ist es für die Beziehung enorm wichtig. Achte dabei auf einen ruhigen und liebevollen Tonfall, dann wird sich Deine Katze eher wohlfühlen und das auch gegenüber ihrem Menschen zeigen.

Und es gibt noch weitere Gründe für eine “Unterhaltung” mit Deinem Samtpfötchen. Schau mal hier: Darum solltest Du mit Deiner Katze sprechen.

Bindung zur Katze verbessern
Hast Du das Vertrauen Deiner Katze gewonnen, wird es wunderschön und vor allem kuschelig. ©Illya_Vinogradov/iStock

4. Lasse Freiräume

Katzen benötigen viel Zuneigung, Liebe und Aufmerksamkeit, doch auch Ruhe ist wichtig: Das richtige Futter, ein gemütliches Körbchen und ausreichend Schlaf sind ein Muss.

Pro Tag schlafen Katzen rund 15 Stunden – und diese Erholung brauchen sie auch. Störe Deine Katze also nicht, wenn sie gerade eines ihrer vielen Schläfchen macht. Stattdessen solltest Du ihr unbedingt die Ruhe lassen, die sie sich wünscht. 

5. Nutze die Fellpflege

Bei der Fellpflege kannst Du wunderbar mehrere sprichwörtliche Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits sorgst Du durch das Bürsten für ein strahlend schönes Fell. Zum anderen ist diese gemeinsame Zeit ganz besonders wertvoll, weil Du und Deine Katze sich nur miteinander beschäftigen. Die regelmäßige Pflege Deines Mini-Tigers verbessert somit auch ganz automatisch Eure Beziehung.

Gehen bei der Pflege unbedingt sanft vor (Tipps für die ideale Pflege haben wir hier für Dich) und nimm Dir so viel Zeit, wie Du gerade aufbringen kannst. Diese gemeinsamen Fellpflegestunden wirst sehr bald nicht nur Du genießen. Auch Deine Katze wird es lieben, Deine ganze Aufmerksamkeit zu haben. Außerdem wird sich eine besondere Nähe zwischen Dir und Deinem Fellpfoter aufbauen. Vertraue uns, denn dann zeigt Dein Schatz sicher auch bald diese Anzeichen dafür, dass er Dich liebt.

Bessere Bindung zur Katze aufbauen
Glück kann man nicht anfassen? Doch, mit einer Katze geht das. ♥ ©Radoslaw Kozik/iStock

6. Schaffe Rituale

Ein guter Tipp ist außerdem: Schaffe kleine Rituale zwischen Dir und Deinem Haustier. Katzen lieben Gewohnheiten beim Spielen, bei der Pflege, im ganzen Tagesablauf. Sie wissen daher beispielsweise nach einer Weile genau, wie sich Herrchen oder Frauchen verhalten, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen.

Hast Du beispielsweise morgens wenig Zeit, obwohl die Katze oder Deine Katzen Aufmerksamkeit möchten, nimm sie Dir am Abend. Nach einer Weile wissen Katzen dies und passen sich entsprechend an.

Wir wünschen Dir eine schöne und liebevolle Zeit mit Deiner Katze! ♥