Die 8 häufigsten Fehler bei der Katzenpflege

Zwar putzen sich Katzen intensiv selbst, um Pflege durch den Menschen kommen sie dennoch nicht herum. Diese groben Fehler sollten Sie dabei bitte nicht machen!

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Während manche Katzen nichts lieber mögen, als den Rücken gebürstet zu bekommen, nehmen andere beim Anblick von Kamm und Co. Reißaus. Wenn Sie die folgenden Fehler vermeiden, können Sie auch Ihrer Katze zeigen, dass Fellpflege etwas sehr schönes sein kann.

1. Sie fangen zu spät an

Gewöhnen Sie Ihren Stubentiger schon von klein auf an Kamm und Bürste. Zeigen Sie dazu Ihrer Katze die Bürste und lassen Sie sie ausgiebig beschnuppern. Fahren Sie Ihrem Liebling dann ein- bis zweimal vorsichtig über den Rücken. Machen Sie nicht den Fehler, ungeduldig zu sein. Wiederholen Sie diesen Vorgang täglich, bis die Katze mit der Haarpflege vertraut ist.

2. Sie nutzen Wattestäbchen für die Ohrenpflege

Möchten Sie Ihrer Hauskatze die Ohren säubern, sollten Sie in jedem Fall auf Wattestäbchen verzichten. Nehmen Sie stattdessen lieber ein feuchtes Papiertuch und wischen Sie damit vorsichtig Schmutzpartikel aus dem Ohr.

3. Sie schützen Ihre Katze nicht vor Würmern und Flöhen

Auch wenn Ihre Katze äußerlich gesund erscheint, sind viele Parasiten mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Darum sollten Sie Ihrer Katze regelmäßig eine Wurmkur verabreichen und sie außerdem vor Flöhen und Zecken schützen. Wie Sie das am effektivsten tun, verraten wir Ihnen hier.

4. Sie baden Ihre Katze regelmäßig

Machen Sie nicht den Fehler, Ihren Stubentiger zu baden. Ein Bad schädigt die natürliche Fettschicht auf der Katzenhaut und macht sie anfälliger für Krankheiten. Eine Ausnahme bilden hier Nacktkatzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sollte Ihr Freigänger dreckverschmiert nach Hause kommen, führt natürlich kein Weg an einem Bad vorbei. Verwenden Sie hierbei jedoch auf jeden Fall ein spezielles Katzenshampoo und halten Sie die Prozedur so kurz wie nur irgendwie möglich.

5. Sie schenken den Krallen keine Aufmerksamkeit

Die Krallen von Katzen wachsen ständig nach. Damit Ihre Katze ihre Krallen wetzen kann, sollten Sie ihr Kratzmöbel wie zu Beispiel einen Katzenbaum zur Verfügung stellen. Sind die Krallen doch einmal zu lang, können Sie diese mit einem Krallenschneider kürzen. Knipsen Sie aber nur das Weiße ab und vermeiden Sie unbedingt den Fehler, die Nerven im dunklen Krallenbein zu verletzen. Mehr Tipps zur Krallenpflege finden Sie hier.

6. Sie wischen grob an den Augen herum

Oftmals haben Katzen an den Augen kleine Krümelchen. Diese sollten Sie niemals grob wegkratzen. Entfernen Sie sie stattdessen vorsichtig mit einem nassen Tuch, um Ihren Liebling nicht zu stressen oder ihn zu kratzen. Seien Sie bei der Pflege der Augen grundsätzlich sehr sanft und vorsichtig.

7. Sie nehmen sich nicht genügend Zeit

Während es bei Kurzhaarkatzen ausreicht, das Tier nur einmal pro Woche zu bürsten, erfordert die Pflege von Langhaarkatzen etwas mehr Zeit. Damit das Fell nicht anfängt zu filzen, sollten diese Katzen einmal pro Tag gekämmt werden. Machen Sie nicht den Fehler, entstandene Fellknoten selber entfernen zu wollen. Überlassen Sie das lieber einem Experten.

8. Sie werden bei der Pflege grob

Gerade Bauch und Achseln sind bei Katzen sehr empfindlich. Bei der Pflege dieser Körperstellen sollten Sie sehr umsichtig vorgehen. Rücken, Nacken und Beine wiederum können mit einem speziellen Fellkamm wie zum Beispiel dem Furminator gebürstet werden.