Katzenstreu: Tipps und Infos rund um die Einstreu

Katzenstreu ist nicht gleich Katzenstreu. Grob oder fein? Klumpend oder nicht? Und welche Streu brauchen Kitten? Wir liefern die Antworten!

Katzenstreu: Ratgeber und Tipps
Majestät hat alle Geschäfte erledigt. ©Lightspruch/iStock

Noch vor wenigen Jahrzehnten schlich sich die Katze in den Garten und erledigte dort nach lustvollem Graben und Scharren ihr Geschäft. Dies war oft die Ursache für Zwist mit den lieben Nachbarn.

Mit den ersten Katzenklos für zu Hause kamen auch verschiedene Möglichkeiten der Einstreu auf den Markt. Anfangs handelte es sich Sägemehl oder Holzspäne, die schnell zu riechen begannen und damit die Katze samt Herrchen und Frauchen vergraulten.

Vieles hat sich inzwischen geändert: Eine große Auswahl an Katzenstreu bereichert den Markt und Du hast die Qual der Wahl. Dieser Ratgeber informiert Dich über Deine Möglichkeiten. Schau mal rein und entscheide Dich dann für die passende Katzenstreu.

Was ist Katzenstreu?

Katzenstreu ist eine grob- oder feinkörnige Substanz. Sie soll den Urin und die Fäkalien von Katzen auffangen und binden.

Der Instinkt von Katzen regt sie dazu an, im Boden zu graben, ihre Ausscheidungen abzugeben und nachher zuzudecken. Dies dient dem Verdecken von Gerüchen und verhindert die Verfolgung durch Feinde. Somit ist Katzenstreu ein Ersatz für die natürlichen Umweltbedingungen, die unsere Vierbeiner zum Ausleben ihres Instinkts brauchen.

Lies auch: Das Katzenklo stinkt – 6 Tipps gegen schlechten Geruch

Katzenstreu für mehrere Katzen
Bitte erst heraustreten lassen, bevor Sie zum Austreten eintreten. Danke. ©Lightspruch/iStock
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Woraus besteht Katzenstreu? Welche Arten gibt es?

In der Natur suchten unsere Katzen nach Erde in Gärten und auf Wiesen, nach Sand und Kies an Gewässerufern oder nach Holzspänen. Darin konnten sie ihren Kot und Urin absetzen und vergraben. Alle Sorten von Katzenstreu versuchen, diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Heute werden industriell Streumittel hergestellt, die auf verschiedene Eigenschaften ihren Schwerpunkt legen. In den folgenden Absätzen haben wir alle Informationen zu den verschiedenen Materialien, aus denen Katzenstreu hergestellt werden kann. Außerdem verraten wir ihre Vor- und Nachteile.

Mineralstreu (nicht klumpenbildend)

Die Minerale, aus denen sich Mineralstreu zusammensetzt, bestehen größtenteils aus Ton. Ton hat die Eigenschaft, schnell viel Flüssigkeit binden zu können. Tonminerale haben einen natürlichen Geruch und eine Konsistenz, die Katzen gern akzeptieren.

VorteileNachteile
• hohe Akzeptanz (Ähnlichkeit zu natürlichen Gegebenheiten)
• gute Flüssigkeitsbindung
• preisgünstig
• mittelschwer im Gewicht
• kein Entnehmen von Urin oder Klumpen möglich (häufigeres Wechseln nötig)
• keine sparsame Anwendung möglich
• starke Staubentwicklung

Mineralstreu (klumpenbildend)

Eine maximal hohe Saugfähigkeit hat das Material Bentonit, das durch Verwitterung aus Vulkanasche entstanden ist. Es handelt sich um eine Mischung verschiedener Erdminerale.

VorteileNachteile
• sehr gute Bindung von Flüssigkeit
• Klumpenbildung (Klumpen können leicht entfernt
werden – geringer Gesamtverbrauch)
• seltenere Gesamtreinigung – lange verwendbar
• leichte Staubentwicklung
• leichte Geruchsbelästigung
• bleibt manchmal an Klowänden kleben
• hohes Gewicht

Streu aus Silicagel (Silikatstreu)

Silicagel oder Kieselgel wird seit Jahrzehnten industriell gefertigt und war ursprünglich als Trocknungsmittel gedacht. Wir kennen die feinen Perlen aus bestimmten Verpackungen, deren Inhalt trocken gehalten werden sollte. Die kleinen Kügelchen haben eine extreme Bindungsfähigkeit von Flüssigkeiten.

Landläufig wird Silicagel als giftig bezeichnet. Dies stimmt nicht ganz: Es sollte weder von Tieren noch Kindern gegessen werden, weil es dem Körper aufgrund seiner Fähigkeiten besonders viel Flüssigkeit entzieht. Giftig im eigentlichen Sinne ist es aber nicht.

VorteileNachteile
• nimmt Flüssigkeit aus der Umgebung, auch aus der Luft auf
• gute Geruchsbindung
• stets trockenes Katzenklo
• keine Staubbelästigung
• sparsame Verwendung
• geringes Gewicht
• Kein Entnehmen von Klumpen möglich
(häufigere Gesamtreinigung nötig)
• mangelnde Akzeptanz bei manchen Katzen
(laute Scharrgeräusche, Irritation durch Perlen)
• Perlen bleiben manchmal an Katze haften und werden verteilt
• eher teuer

Streu aus organischen Materialien (ökologische Katzenstreu)

Unter organischen Materialien werden biologisch abbaubare Materialien verstanden. Dazu zählen Holz, Rinde, Pflanzenfasern und Bestandteile des Mais (Körner, Grieß, Mehl). Diese werden gemahlen, gehäckselt oder in Pelletform gepresst. Organische Materialien haben eine gute Wasserbindungsfähigkeit und riechen angenehm.

VorteileNachteile
• hoher ökologischer Wert (umweltschonend biologisch
abbaubar, kompostierbar, zum Teil in Toilette entsorgbar)
• gute Geruchsneutralisierung
• wenig Staubentwicklung
• bei manchen Sorten Klumpenbildung möglich
• geringes Gewicht
• gute Akzeptanz
• häufigere Reinigung des Katzenklos nötig (Flüssigkeitsreste)
• Streu bleibt an Katze haften und wird verteilt
Katzenstreu für Katzen
Einer macht, der andere wacht. ©Lightspruch/iStock

Grobe oder feine Katzenstreu?

Feine Katzenstreu legt sich wie Sand auf den Boden der Katzentoilette. So bildet sich ein fester Untergrund, auf dem die Katze gut stehen und in dem sie nach Herzenslust graben kann. Natürliche Gegebenheiten werden durch die feine Einstreu optimal imitiert.

Allerdings wirst Du es öfters erleben, dass Teile davon außerhalb der Katzentoilette landen oder am Fell der Katze hängen bleiben. Das bedeutet dann einen größeren Reinigungsaufwand für Dich.

Bei grober Einstreu passiert dies nicht. Die Streukomponenten sind zu schwer, um haftenzubleiben. Hat Dein Katzenklo keinen Deckel, werden jedoch auch diese Körnchen oftmals außerhalb der Schale liegen bleiben.

Vor allem Katzenwelpen gewöhnen sich schwerer an grobkörnige Streu – sie versinken darin, bevor sie richtig graben können. Beobachte Deine Katzen und entscheide dann, auf welchen Feinheitsgrad und welches Produkt Du Dich festlegen möchtest.

Katzenstreu mit Babypuderduft: sinnvoll oder nicht?

War Dein Haustier bisher der uneingeschränkte Mittelpunkt der Familie und ist jetzt ein Baby unterwegs, ist Eifersucht absehbar. Diese ist bei Katzen sicher nicht so problematisch wie bei Hunden. Doch kannst Du laut manchem Ratgeber die Katze an den Neuankömmling und seinen Geruch gewöhnen, indem Du Katzenstreu mit Babypuderduft verwendest. Und auch wenn dies nichts bringt, riecht die Katzenstreu wenigstens herrlich nach Baby!

Ist ein Baby bei Dir auf dem Weg? Dann schau auch mal hier vorbei: Ein Baby kommt – 10 Tipps für Katzenhalter

Katzenstreu für das Katzenklo
Die Luft ist rein. (Allerdings nur draußen.) ©Lightspruch/iStock
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Welche Katzenstreu ist die Beste für meine Katze?

Die Wahl Deiner Katzenstreu hängt von mehreren Faktoren ab. Vielleicht helfen Dir diese Kriterien dabei, das perfekte Produkt für Dich und Deine Katze bzw. Katzen zu finden:

  • Preis
    Vergleiche niemals das Gewicht der verschiedenen Verpackungen, wenn Du das billigste Produkt herausfinden möchtest. Du würdest Äpfel mit Birnen vergleichen. Mineralstreu ist beispielsweise viel schwerer als Silikatstreu, aber ganz anders in der Ergiebigkeit.
    Auch die Oberfläche der Streukomponenten könnte Dich beim Preisvergleich täuschen. Sand benötigt weniger Volumen in der Verpackung als Silicagel-Perlen oder Pellets. Das verleiht Dir das Gefühl, mehr für Dein Geld zu erhalten, was aber nicht stimmt. Auch die riesigen Qualitätsunterschiede schlagen sich im Preis nieder.
  • Umweltbewusstsein
    Ist Dir ein umweltfreundlicher Konsum wichtig, kaufe nur Produkte aus ökologischen Materialien. Damit tust Du auch Deiner Katze und ihren Instinkten einen Gefallen. Besonders der Geruch nach Holz wird als angenehm empfunden und bindet lange den scharfen Geruch der Katzenexkremente. Auch Katzenstreu aus Maiskörnern, die erst relativ kurz auf dem Markt erhältlich ist, ist eine ökologische Alternative.
  • Praktische Überlegungen
    Bist Du nicht besonders konsequent beim Austausch der Katzenstreu? Dann entscheidest Du Dich besser für eine Klumpstreu. Ein Entnehmen von Klumpen ist viel schneller erledigt als eine Gesamtreinigung, welche dann auch seltener erfolgen muss. Dafür ist der Sack beim Einkauf und die Einstreu bei der Entsorgung viel schwerer!
  • Hygienische Überlegungen
    Magst Du es nicht sonderlich, wenn die Katze Teile der Einstreu in der Wohnung oder neben dem Klo verteilt? Bist Du kein Fan von Gerüchen? Bist Du sehr konsequent mit der Reinigung des Katzenklos? Dann entscheide Dich für eine Einstreu, die gut Gerüche bindet und eine gewisse Komponentengröße hat!

Welche Streu ist am besten für Kitten?

Je natürlicher, umso besser, ist die Devise bei der Wahl der Produkte. Da Kitten fast alles ins kleine Mäulchen nehmen und schlucken, ist eine natürliche Streu ohne jeden chemischen Zusatz zu empfehlen. Entweder wird diese vom Katzenkörper verdaut oder ohne Schaden anzurichten wieder ausgeschieden.

Kitten spielen mit allem, was sich bewegt. Runde, rollende Gegenstände sind besonders beliebt. Verzichte deshalb in den ersten Monaten auf so geformte Streukomponenten.

Warum keine Klumpstreu bei Kitten?

Es hat sich gezeigt, dass Katzenwelpen besonders gern Teile ihrer Katzenstreu fressen. Sie befinden sich in einer Lernphase und probieren alles aus. Leider gehen viele Sorten von Katzenstreu im Verdauungstrakt der Kätzchen auf, werden hart und könnten beispielsweise den Darm verschließen. Deshalb eignet sich Klumpstreu bis zum Abschluss der Gewöhnung für Kitten nicht.

Katzenstreu für Kitten
Für Kitten solltest Du eine spezielle Streu kaufen, die nicht klumpt. ©Galina Sandalova/iStock

Welche Katzenstreu schneidet im Test am besten ab?

Wenn Du die Marktforschung der letzten Jahre oder die Ergebnisse der seriösen Warentests verfolgst, sticht eine Art Katzenstreu klar als Liebling der Konsumenten und Konsumentinnen heraus.

Weil Katzenurin und Katzenkot sehr geruchsintensiv sind, lieben Katzenhalter solch eine Einstreu am meisten,

  1. die sowohl die Fäkalien als auch die Gerüche besonders gut binden kann und
  2. die sich durch Entfernung der Klumpen schnell zwischenreinigen lässt.

In den diversen Test ist beinahe immer die Klumpstreu auf den ersten Plätzen zu finden. Wir nennen hier keine Namen, doch positionieren sich hier Produkte, die weder auffällig teuer sind noch namhafte Marken tragen. Am wichtigsten scheint für Konsumenten also die Fähigkeit, die Ausscheidungen der Katze schnell und ohne Gestank zu einem leicht mit der Schaufel zu entfernenden Klumpen zu verwandeln.

Als weiterer Vorteil dieser Produkte wird genannt, dass die Verpackung durchdacht ist: Sie ist leicht zu heben und zu tragen, gut zu öffnen und wieder zu verschließen. Nachteile der am besten bewerteten Produkte sind die Staubentwicklung beim Schütten und ein unpraktisches vollständiges Entleeren der Packung.

Laut Marktforschung gibt es ebenso eine deutliche Tendenz zu umweltfreundlicheren, biologisch abbaubaren Lösungen wie zum Beispiel Katzenstreu aus Maiskörnern.

Katzenstreu-Ratgeber
Na, diese Katzenstreu scheint ja sehr gemütlich zu sein. ©Lightspruch/iStock

Katzenstreu richtig anwenden

Hast Du ein passendes Produkt gefunden, wird die Einstreu für Katzen in das gut gereinigte Katzenklo (mit oder ohne Deckel mit Schwingtürchen) gegeben. Alles, was nachher passieren sollte, hängt von Deiner Wahl des Streumittels ab.

Ein großer Irrtum besteht darin, zu glauben, dass nur Wohnungskatzen ein Katzenklo verwenden und brauchen. Viele Freigänger benutzen es ebenso gern, nur vielleicht nicht so häufig. Doch auch für Freigänger ist es wichtig: Es ist ein Ersatz des „Naturklos“ während der vielen Stunden, in denen Dein Stubentiger sich in der Wohnung aufhält. Meist ist dies die gesamte Nacht über und einen Großteil des Tages lang.

Dein Freigänger ist froh, wenn auch ihm ein sauberes Katzenklo zur Verfügung steht. Und Deine Nachbarn werden es Dir danken, wenn Deine Katze nicht jedes ihrer Häufchen in ihrem Gemüsebeet vergräbt.

Lies dazu auch: Die 9 größten Fehler in Sachen Katzenklo

Wie viel Streu muss ins Klo?

Viele Faktoren bestimmen, wie hoch Du das Katzenklo mit Streu füllst. In erster Linie entscheidet dies die Anzahl Deiner Katzen. In zweiter Linie sind dafür die Größe und das Gewicht der Samtpfoten verantwortlich. Drittens musst Du unterscheiden, wie oft Deine Katze das Katzenklo benutzt. Ist sie ein Freigänger, wird sie deutlich seltener die Toilette benutzen und damit auch weniger Streu benötigen.

Die meisten Hersteller empfehlen eine Füllhöhe von etwa 5 cm. Dies reicht bei kleinen Katzen durchaus. Besitzt Du aber größere Katzen (Norwegische Waldkatze, Maine Coon, Ragdoll) oder gar eine der größten Katzenrassen der Welt, gönne Deiner Katze bitte eine Füllhöhe zwischen 7 cm und 10 cm. Du tust Dir damit auch selbst einen Gefallen: Je höher die Einstreu in der Katzentoilette ist, umso seltener kleben Kotreste am Boden.

Dasselbe gilt, wenn Du mehrere Katzen besitzt, die in der Katzentoilette herumscharren. Sie brauchen dann einfach mehr Streu, um ihre Ausscheidungen auch gut vergraben zu können.

Wie oft sollte man die Streu wechseln?

Auch dies hängt sehr stark von der Anzahl Deiner Katzen und des Produkts ab. Damit sich kein Gestank in Deiner Wohnung breitmachen kann, reinige Deine Katzentoilette mindestens einmal pro Woche vollständig. Mit Reinigen ist eine Generalreinigung mit komplettem Entfernen der Streu sowie die Reinigung und das Desinfizieren der gesamten Toilette gemeint.

Hast Du einen Freigänger, der die Katzentoilette nur selten benutzt, reicht einmal in vierzehn Tagen, aber das ist eine Ausnahme.

Eine Grobreinigung sollte täglich stattfinden. Das heißt, dass Du die Klumpen oder – falls Du keine Klumpstreu verwendest – den Kot und die vom Urin durchnässten Streuanteile entfernst. Sollte dabei viel Katzenstreu entfernt werden, füllst Du einfach entsprechend auf.

Katzenstreu austauschen bzw. reinigen
Ein fachmännischer Blick kann bei der Reinigung des Katzenklos nicht schaden. ©Mila Naumova/iStock
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Wo kann man Katzenstreu und Kot entsorgen?

Katzenstreu und Kot gehören in den Restmüll, also den Haushaltsmüll, der keiner Wiederverwertung zugeführt wird. Einzige Ausnahme: Manche Gemeinden erlauben, dass der Inhalt der Katzentoilette kompostiert werden darf. In diesem Fall kannst Du ihn in die Biomülltonne werfen. Dies gilt aber nur dann, wenn Du eine ökologische Einstreu verwendest.

Welche Katzenstreu kann man in der Toilette entsorgen?

Die Katzenstreu selbst wird laut Angabe von Kläranlagenbetreibern nie gern in den Abwässern gesehen. Sie ist zu voluminös und damit in der Lage, Rohre zu verstopfen. Doch mit einer gelochten Schaufel kannst Du die Exkremente aus der Katzenstreu herausheben und ins WC werfen. Es ist dabei egal, wenn ein geringer Anteil an Streukörnern klebenbleibt und dabei mit in die Toilette fällt – die kann unser Abwassersystem durchaus bewältigen.

Auf keinen Fall darf aber Klumpstreu ins Abwassersystem gelangen. Einige Produkte quellen im Wasser zu sehr auf und dürfen auch in kleinen Anteilen nicht in die Rohre gelangen. Informiere Dich gut, bevor Du Dein WC zur Entsorgung benutzt! Diese Eigenschaft ist auf den Verpackungen der verschiedenen Produkte meist gut deklariert.

Tipps rund um die Katzenstreu
Und? Ist’s so genehm? ©Lightspruch/iStock

In welche Mülltonne gehört die Katzenstreu?

Wirf die Fäkalien aus der Katzentoilette und die verunreinige Katzenstreu am besten immer in den Hausmüll (Restmüll). Damit liegst Du nie falsch. Nur dann, wenn Du selbst einen Komposthaufen besitzt, über dessen Verwendung Du selbst entscheiden kannst, kannst Du die Abfälle aus der Katzentoilette darauf werfen.

Kann man Katzenstreu auf dem Kompost entsorgen?

Wenn es sich um die Kompostierungsanlage der Stadt oder Gemeinde handelt, musst Du Dich informieren, ob dies genehmigt ist. Auch hier gilt immer, dass die Katzenstreu biologisch abbaubar sein muss.

Besitzt Du selbst eine Biomüll- bzw. Kompostierungstonne? Dann kannst Du die benutzte Katzenstreu, sofern sie abbaubar ist, auch auf Deinen Komposthaufen leeren. Weil Katzenkot allerdings manchmal mit unerwünschten Bakterien und Parasiten versetzt ist, verwende die entstehende Erde nicht zur Aufzucht Deines Salates oder Gemüses. Nicht alle im Kot ausgeschiedenen Stoffe sind im Nahrungskreislauf des Menschen erwünscht.

Die entstandene Erde kann Dir jedoch für das Befüllen von Blumenkästen und Terrassenkübeln nützlich sein.

Was ist, wenn Katzen Katzenstreu fressen?

Manche Katzen nehmen leider Teile ihrer Katzenstreu ins Mäulchen und fressen sie. Die Ursachen für dieses Verhalten können diese sein:

  1. Deine Katze leidet an einem Mineralstoffmangel und versucht diesen instinktiv durch Fressen von Ton etc. auszugleichen.
  2. Deine Katze ist unausgeglichen, zu wenig beschäftigt, nervös oder leidet am Pica-Syndrom. In diesem Fall musst Du sie durch Ablenkung und eine bunte Umgebung von diesem Verhalten ablenken.

Versuche, diesem Problem mit – wenn nötig häufigerem – Wechsel der Einstreu zu begegnen. Und im Zweifel ist auch Dein Tierarzt eine gute Anlaufstelle bzw. ein guter Ratgeber.

Wir wünschen Dir und Deiner Katze alles Gute! ♥


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