Eine Katze für Kinder: Das ist wichtig

Katze und Kind: Kann das gutgehen? Unbedingt! Wir verraten, worauf Sie als Familie mit Kindern achten sollten und liefern fünf Rassetipps.

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Eine Katze für Kinder: Das ist wichtig. © iStock

Mit ein paar Tipps und dem nötigen Wissen gelingt es leicht, Kind und Katze zu einem harmonischen Team zusammenzubringen. Wir schauen uns die wichtigsten Themen rund um Kinder und Katzen einmal näher an.

Schon lange ist die Katze in Deutschland das beliebteste Haustier. Kinder wünschen sich sehnlichst einen schnurrenden Freund auf vier Pfoten. Und auch für Katzen ist die kindliche Zuwendung, die enge Beziehung zu den Jüngsten, ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Eine Katze für Kinder: die Vorbereitung

Sanftes Schnurren, lautloser Gang, entspannter Gesichtsausdruck: Katzen sind für Kinder genau wie für Erwachsene ein Freund, der Stress lindern kann und jederzeit ein offenes Ohr hat.

Kinder lernen im Umgang mit der Katze, vorsichtig und verantwortungsbewusst auf das Tier einzugehen. Dafür bekommen sie einen besten Freund, der kein Geheimnis verrät und in stürmischen Zeiten mit einer Extraportion Zuneigung für Trost sorgt.

Wenn eine Katze für Kinder angeschafft werden soll, dann sollte das von den Eltern gut geplant und mit allen Familienmitgliedern abgesprochen sein.

Die nötige Ausstattung für Katzen ist genauso wichtig wie das Wissen darüber, was ein Stubentiger für ein schönes Katzenleben braucht. Im Handel gibt es Sachbücher auch für Kinder, die über die richtige Katzenhaltung informieren. Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihren Kindern einen Film dazu an, sprechen Sie über Bücher und Texte, fragen Sie zusammen bei Bekannten nach, die schon eine Katze haben.

Werden Kinder in die „Familienplanung mit Katze“ von Anfang an einbezogen, sind sie meist bereit, sich auf das neue Familienmitglied einzulassen und mit dafür zu sorgen, dass es der Fellnase gut geht.

Eine Katze für Kinder: wichtige Regeln

Damit die Bedürfnisse des Stubentigers in einem Haushalt mit Kindern nicht zu kurz kommen, ist es sinnvoll, die wichtigsten Regeln im Umgang mit der Katze festzuhalten. Besprechen Sie diese Regeln mit den Kindern und erklären Sie ihnen, warum das für Katzen wichtig ist.

Lesen Sie dazu auch: Diese 8 Dinge hasst jede Katze.

Sie könnten diese Regeln beispielsweise gemeinsam mit den Kindern auf ein großes Blatt Papier schreiben, das Sie dann an die Wand hängen. So werden alle immer an die wichtigsten Regeln für die Katze, die Kinder und auch Eltern erinnert.

Zu den Regeln könnten z. B. diese Punkte gehören:

  1. Wir stören die Katze nicht beim Fressen oder beim Schlafen.
  2. Wir schreien die Katze nicht an. Wir zerren nicht an ihr und ziehen auch nicht am Schwanz.
    Katzen wissen sich zu wehren und Kratzer und Bisse können sehr schmerzhaft sein!
  3. Wir achten auf die Körpersprache der Katze: Wenn die Katze faucht, einen Buckel macht oder ihr Fell sträubt, lassen wir sie in Ruhe.
  4. Wenn die Katze keine Lust zum Spielen hat, lassen wir sie in Ruhe.
  5. Wir halten Abstand zum Katzenklo. Das gilt besonders dann, wenn die Katze dort gerade ihr Geschäft verrichtet.
  6. Kratzbäume sind kein Platz zum Spielen für Menschen! Dieser Bereich ist genau wie die Schlafhöhle der private Rückzugsraum der Katze. Hier lassen wir sie in Ruhe.
  7. Wir sperren die Katze niemals ein. Sie muss sich in der Wohnung immer frei bewegen und das Katzenklo erreichen können.
  8. Nach dem Schmusen und Spielen mit der Katze waschen wir uns die Hände.
  9. Wir geben der Katze keine Süßigkeiten oder Reste vom Tisch.
  10. Unsere Wohnungskatze lassen wir nicht raus. Wir passen auf, dass sie nicht durch eine offene Tür nach draußen huscht.
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5 geeignete Katzenrassen für Kinder

Die meisten Katzen sind Einzelgänger, aber dennoch ihren Menschen sehr verbunden. Manche Katzenrassen schätzen die menschliche Gesellschaft mehr als andere, gelten als besonders geduldig oder kuschelfreudig. Diese Katzen sind besonders geeignet, wenn Sie sich einen schnurrenden Freund für Kinder anschaffen wollen.

Lesen Sie dazu auch: Diese Katzenrassen sind besonders verschmust.

Hier folgt unser Überblick über die familienfreundlichen Katzenrassen, die sich ausgehend von den typischen Rasseeigenschaften besonders gut für Kinder eignen. Bedenken Sie allerdings, dass jede Katze anders ist und seinen eigenen Charakter mitbringt. Lassen Sie sich vom Züchter beraten, welches Tier am ehesten zu einem Kind passen könnte.

Lesen Sie dazu auch: So finden Sie einen seriösen Katzenzüchter.

Kaufen Sie eine Katze aus dem Tierheim (das ist unsere Empfehlung!), lassen Sie sich von den Mitarbeitern informieren, welche Katze sich für einen Haushalt mit Kind eignet. Einige Katzen zeigen im Heim recht deutlich, was sie wollen und was nicht.

  • Siamkatze
    Das edle Tier mit den blauen Augen gilt als verspielt und hat gern eine feste Bezugsperson. Die Siamkatze fühlt sich im kunterbunten Familienalltag wohl und passt deshalb gut in den Haushalt mit Kindern.
    Mehr über die Siamkatze erfahren Sie hier.
  • Europäisch Kurzhaar
    Das ist die Katze, die wir alle kennen. Die meisten Tiere in Europa gehören zu dieser unkomplizierten, weit verbreiteten Katzenrasse. Diese Katzen gelten als sehr geduldig, menschenfreundlich und gesellig, sind aktiv und spielen gern. Abwechslung ist ihnen wichtig und die bekommen sie im Familienalltag ganz sicher jeden Tag.
    Die Europäisch Kurzhaar gehört auch zu den typischen Anfängerkatzen.
  • Norwegische Waldkatze
    Die mächtigen Katzen mit dem halblangen Fell werden als „sanfte Riesen“ bezeichnet. Trotz ihres urtümlichen, teils wilden Aussehens sind Norwegische Waldkatzen friedliche Wesen, die ihr Revier gern mit Kindern und auch Hunden teilen. Der Norweger gehört daher zu den beliebten Katzenrassen für Kinder.
    Mehr über die Norwegische Waldkatze haben wir hier für Sie.
  • Bengalkatze
    Der Tiger unter den Rassekatzen ist noch nicht sehr häufig in Familien vorzufinden. Mit einem kleinen Schuss Wildkatzenblut gelten diese edlen Tiere als temperamentvoll. Weil sie aber auch vertrauensvoll, neugierig und freundlich sind, kann das Zusammenleben mit Kindern gut gelingen.
    Erfahren Sie hier mehr über die Bengalkatze.
  • Ragdoll
    Besonders kuschelig ist das Fell bei der Ragdoll. Die Katzen sind menschenbezogen und freundlich. Die Ragdoll gilt außerdem als friedlich und gutmütig im Umgang. Die Katze ist gern in Gesellschaft und fügt sich perfekt in die Familie ein.
    Mehr über die Ragdoll erfahren Sie hier.
  • HauskatzeEs muss nicht immer eine Rassekatze sein. Schauen Sie unbedingt auch einmal im Tierheim nach, welche Katzen dort auf ein schönes Zuhause warten! Leben Sie eher im ländlichen Raum, gibt es vielleicht auch auf einem Bauern- oder Reiterhof in der Nähe Katzen oder sogar Kätzchen, die abgegeben werden sollen.
    Zwar kann man bei diesen Katzen (anders als bei Tieren bestimmter Katzenrassen) schwerer den Charakter voraussagen, ganz wunderbare Tiere sind sie aber dennoch. Wir raten zu einer erwachsenen Hauskatze aus dem Tierheim. Hier können die Mitarbeiter einschätzen, ob sich das Tier für einen Haushalt mit Kind eignet.

Darf die Katze ins Kinderbett?

Eine Katze auf der Bettdecke, auf dem Sofa oder dem Lieblingssessel: Was für manchen Katzenliebhaber ganz selbstverständlich ist, geht anderen zu weit. Aus hygienischer Sicht gibt es ein paar Aspekte, die Sie bedenken sollten, wenn es um die Frage geht, ob Katzen im Kinderbett schlafen sollten.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass das Tier regelmäßig geimpft und entwurmt wird und parasitenfrei ist. Freigänger-Katzen tragen häufiger Erreger mit sich herum, weswegen sie sinnvollerweise etwas mehr Abstand zu ihren menschlichen Gefährten halten sollten als eine reine Wohnungskatze.

Ein gesundes Tier kann aber durchaus mit dem Kind in einem Bett schlafen, das liegt im Ermessen der Eltern. Vorsicht ist allerdings bei Babys und Kleinkindern geboten, denn die Katze könnte sich auf das Kind, schlimmstenfalls sogar auf sein Gesicht legen. Kinder und Babys sollten daher niemals mit einer Katze alleingelassen werden.javascript:void(0)

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