Diese 7 Signale Ihrer Katze bedeuten etwas anderes als Sie glauben

Sie glauben, Sie kennen Ihren Schatz in- und auswendig und verstehen ihn voll und ganz? Na, wenn Sie sich da mal nicht irren.

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1. Ihr Kätzchen reibt sich an Ihren Beinen

Bettelt Ihr Kätzchen um Futter? Gut möglich. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass es sich freut, Sie zu sehen. Nun schmeißt es sich an Ihre Beine, reibt abwechselnd das Köpfchen und den Rumpf daran. Auf diese Weise gibt es seinen Geruch an Sie ab und zeigt seine tiefe Zuneigung. Lassen Sie sich einfusseln. Ihr Haustier hat jetzt Zeit für Sie und möchte ausgiebig geknuddelt werden. 

2. Ihre Katze trittelt

Ist sie nervös? Will sie sich abreagieren? Nein. Wenn Ihre Katze beim Schmusen auf Ihnen liegt und zu tritteln beginnt, ist das ein positives Signal ihrer Körpersprache. Weshalb? Als Ihr Schatz noch ein kleines Kätzchen war, hat es so einerseits für genügend Nahrung gesorgt (das Tritteln regt den Milchfluss an) und andererseits die Bindung zu seiner Mutter gestärkt. Wendet Ihre Katze dieses Verhalten nun bei Ihnen an, ist dies ein eindeutiger Liebesbeweis.

3. Ihre Katze schnattert, wenn sie einen Vogel sieht

Spricht Ihr Schatz mit Vögeln? Sieht sie einen Vogel fast zum Greifen nahe, dann reagiert sie aufgeregt. Doch dabei schwatzt sie keineswegs mit dem Federvieh. Viel eher ahmt sie den Biss nach, mit dem sie den Vogel erlegen würde, wenn sie ihn bekäme.

4. Ihre Katze liegt leicht gekrümmt auf dem Rücken und zeigt ihren Bauch

Ist das eine Unterwerfungsgeste? Nein, Katzen kennen solche Gesten nicht. Möglicherweise genießt sie einfach nur die Wärme der Sonnenstrahlen. Allerdings ist der Bauch auch bei Haustigern eine empfindliche Körperregion. 

Am besten, Sie streicheln Ihren Haustiger nur dann, wenn er wirklich entspannt wirkt. Achten Sie dabei auch auf die Schwanzspitze. Wenn diese nervös zuckt, reagiert das Tier schnell aggressiv. 

5. Ihre Katze hebt die Pfote

Wünscht sie Ihnen einen guten Tag? Nein. Ihrer Katze ist genervt. Manche Katzen äußern zusätzlich zu ihrer Körpersprache einen Warnlaut. Für Sie bedeutet das: „Jetzt ist aber Schluss! Gleich hau ich zu, verlass dich drauf!“ Bleiben Sie freundlich und ziehen Sie sich sanft zurück. 

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6. Ihr Katze scharrt das Futter zu

Sie sind genervt, weil Ihre Katze mit Platzdeckchen oder ähnlichen Dingen den Futternapf abdeckt und dabei unablässig scharrt? Was will sie damit sagen? Dass das Essen lausig war und Sie eine miserable Dosenöffnerin sind? Nein! Ihrem Schatz hat das Mahl vortrefflich gemundet. Nun ist er satt und das Geschirr mit den Speiseresten kann in die Küche.

7. Ihre Katze macht in Ihr Bett

Sie sind verärgert, weil Ihr Schatz so unsauber ist? Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und betrachten Sie die Sache genauer. Möglicherweise hat er ein Problem mit der Blase. Das merken Sie auch daran, dass Ihre Katze immer wieder versucht, Wasser zu lassen. Eben nicht nur in der Katzentoilette. 

Was Sie jetzt tun müssen: Kümmern Sie sich unbedingt um Ihren Stubentiger. Reagieren Sie keinesfalls ungehalten! Reinigen Sie das Katzenklo unbedingt regelmäßig. Schaffen Sie Ihrer Katze ein behagliches Örtchen. Falls sich die Situation nicht bessert, gehen Sie mit ihr zum Arzt!