Diese 7 Signale Deiner Katze bedeuten etwas anderes als Du glaubst

Du glaubst, Du kennst Deine Katze in- und auswendig und verstehst sie voll und ganz? Na, wenn Du Dich da mal nicht irrst.

Katzensignale: Die Katze hebt die Pfote
Die Katze hebt die Pfote. Was bedeutet das? ©Seregraff/iStock

1. Deine Katze reibt sich an Deinen Beinen

Bettelt Deine Katze um Futter? Gut möglich. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass sie sich freut, Dich zu sehen.

Nun schmeißt sie sich an Deine Beine, reibt abwechselnd das Köpfchen und den Rumpf daran. Auf diese Weise gibt die Katze ihren Geruch an Dich ab und zeigt ihre tiefe Zuneigung.

Lass Dich einfusseln! Dein Haustier hat jetzt Zeit für Dich und möchte ausgiebig geknuddelt werden. 

2. Deine Katze trittelt

Ist sie nervös? Will sie sich abreagieren? Nein. Wenn Deine Katze beim Schmusen auf Dir liegt und zu tritteln beginnt, ist das ein positives Signal ihrer Körpersprache.

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Weshalb? Als Deine Katze noch ein kleines Kätzchen war, hat sie so einerseits für genügend Nahrung gesorgt, denn das Tritteln regt u. a. den Milchfluss an. Andererseits hat sie so die Bindung zur Mutter gestärkt.

Wendet Deine Katze dieses Verhalten nun bei Dir an, ist dies ein eindeutiger Liebesbeweis.

Weitere Beispiele für Liebesbeweise der Katze haben wir hier für Dich.

3. Deine Katze schnattert, wenn sie einen Vogel sieht

Spricht Deine Katze mit Vögeln? Sieht sie einen Vogel fast zum Greifen nahe, dann reagiert sie aufgeregt. Doch dabei schwatzt sie keineswegs mit dem Federvieh. Viel eher ahmt sie den Biss nach, mit dem sie den Vogel erlegen würde, wenn sie ihn denn bekäme.

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4. Deine Katze liegt leicht gekrümmt auf dem Rücken und zeigt ihren Bauch

Ist das eine Unterwerfungsgeste? Nein, Katzen kennen solche Gesten nicht. Möglicherweise genießt sie einfach nur die Wärme der Sonnenstrahlen. Allerdings ist der Bauch auch bei Haustigern eine empfindliche Körperregion. 

Am besten streichelst Du Deinen Haustiger nur dann, wenn er wirklich entspannt wirkt. Achte dabei auch auf die Schwanzspitze. Wenn diese nervös zuckt, reagiert das Tier schnell aggressiv. 

5. Deine Katze hebt die Pfote

Wünscht sie Dir einen guten Tag? Nein. Deine Katze ist genervt. Manche Katzen äußern zusätzlich zu ihrer Körpersprache einen Warnlaut.

Für Dich bedeutet das: „Jetzt ist aber Schluss! Gleich haue ich zu, verlass dich darauf!“ Bleibe freundlich und ziehen Dich sanft zurück. 

Extratipp! Diese Signale der Katze bedeuten: Fass mich nicht an!

Signale der Katze: Katze berührt mich mit der Pfote
Hey! Hey! Streichel mich! ©Mariia Skovpen/iStock

6. Deine Katze scharrt das Futter zu

Bist Du genervt, weil Deine Katze mit Platzdeckchen oder ähnlichen Dingen den Futternapf abdeckt und dabei unablässig scharrt?

Was will sie damit sagen? Dass das Essen lausig war und Du schlecht im Dosenöffnen bist? Nein! Deinem Schatz hat das Mahl vortrefflich gemundet. Nun ist er satt und das Geschirr mit den Speiseresten kann in die Küche.

7. Deine Katze macht in Dein Bett

Bist Du verärgert, weil Deine Katze so unsauber ist? Bitte nimm Dir etwas Zeit und betrachte die Sache genauer. Möglicherweise hat die Katze ein Problem mit der Blase. Das merkst Du auch daran, dass Deine Katze immer wieder versucht, Wasser zu lassen. Eben nicht nur in der Katzentoilette. 

Was Du jetzt tun musst: Kümmer Dich unbedingt um Deinen Stubentiger. Reagiere keinesfalls ungehalten! Reinige das Katzenklo außerdem regelmäßig. Schaffe Deiner Katze ein behagliches Örtchen und vermeide unbedingt die 9 größten Fehler in Sachen Katzenklo. Falls sich die Situation nicht bessert, gehe mit Deinem Tier zum Arzt! 

Weitere Tipps zu diesem Thema haben wir hier für Dich: Unsauberkeit bei der Katze – Das kannst Du tun.

Wir wünschen Dir und Deiner Katze eine schöne und verständnisvolle Zeit zusammen! ♥