15 Tipps für den idealen Hundenamen

Mit diesen Tipps finden Sie nicht nur einen schönen Namen, sondern auch einen, mit dem Ihr Hund etwas anfangen kann.

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Bitte gern:

  • Es klingt logisch, und dennoch ist vielen die Wichtigkeit nicht bewusst: Wählen Sie einen Namen, der Ihnen wirklich gefällt. Sie werden ihn täglich sehr häufig benutzen. Setzen Sie deshalb auf einen Namen, dessen Klang Ihnen wahrscheinlich auch noch in zehn Jahren nicht auf die Nerven geht.

  • Wählen Sie einen Namen mit nicht mehr als zwei Silben. "Antananarivo" mag Sie an Ihren wundervollen Madagaskar-Urlaub erinnern, zum Rufen ist der Name jedoch viel zu lang. Und auch Ihr Hund wird bei diesem Namen nur Bahnhof verstehen. Alles, was mehr als zwei Silben hat, ist für Ihren Hund nur schwer verständlich.

  • Probieren Sie den Wunschnamen einige Tage aus und schauen Sie, ob bzw. wie Ihr Hund reagiert. Geht er Ihnen schlecht über die Lippen oder scheint Ihr Hund gar keinen Zugang dazu zu finden, wählen Sie einen anderen Namen.

  • Bei mehreren Hunden kann es witzig sein, Namenskombinationen wie "Stan" und "Laurel", "Max" und "Moritz" oder "Pongo" und "Perdi" zu wählen. Dem steht nichts entgegen. Prüfen Sie lediglich, ob Ihnen die Namen nicht nur in der Kombination, sondern auch einzeln gefallen.

  • Wollen Sie einen Namen verwenden, der in Ihrer Familie bereits vorhanden ist, fragen Sie den menschlichen Namensträger, ob er oder sie etwas dagegen hat, um unnötigen Ärger zu vermeiden.

Bitte nicht:

  • Achten Sie bei der Namenswahl darauf, dass er keine klangliche Ähnlichkeit mit einem häufig genutzten Kommando hat. Nennen Sie Ihren Hund "Fips" kann dies zu Verwirrung führen, wenn Ihr Hund "Sitz" versteht und sich brav hinsetzt, anstatt zu Ihnen zu kommen.

  • Verzichten Sie auf Zweideutigkeiten und erst recht auf Schimpfwörter. Zum einen sollten Sie Ihrem Hund immer Respekt gegenüberbringen. Ein zweideutiger Name ist schon allein deshalb absolut tabu. Bedenken Sie außerdem, dass Sie den Namen Ihres Hundes häufig auch lauter rufen müssen. Heißt er wie ein Schimpfwort oder trägt er einen zweideutigen Namen, machen Sie sich schnell lächerlich.

  • Kompliziertes sollte ebenso tabu sein. Natürlich können Sie Ihren Vierbeiner "Gräfin von und zu Wallerstein" nennen. Es sollte dann jedoch klar sein, dass Sie im täglichen Gebrauch ausschließlich die Kurzform (z. B. "Wally") verwenden.

  • Wechseln Sie den Namen Ihres Hundes nicht nach Belieben. Hat er sich einmal an einen Namen gewöhnt, verwirren Sie ihn nur, wenn Sie morgen einen anderen verwenden. Sollte es - aus welchen Gründen auch immer - nötig sein, den Hund umzubenennen, wählen Sie einen Namen, der so ähnlich klingt wie der ursprüngliche. Hieß der Hund also vorher "Hans", können Sie ihn nun "Franz" nennen, aus einer "Daisy" wird flink eine "Lazy".

  • Wählen Sie keinen typischen Namen wie "Bello", "Blacky" oder "Hasso". Diese Namen sind zwar gängig, aber genau das ist auch das Problem: Auf Hundeplätzen oder beim Gassigehen werden Sie sehr wahrscheinlich andere Hunde mit dem gleichen Namen treffen, was für unnötige Verwirrung sorgen kann.

So kommen Sie auf die richtigen Ideen

  • Beziehen Sie den Charakter oder auch das Aussehen Ihres Hundes in die Namesfindung ein. "Pünktchen" kann für einen Dalmatiner sehr niedlich sein, "Shorty" für einen Dackel oder "Samson" für einen stattlichen Bernardiner. Beachten Sie jedoch, dass diese Idee evtl. auch andere Hundehalter schon hatten.

  • Alternativ kann es witzig sein, einen Namen zu wählen, der das genaue Gegenteil Ihres Hundes beschreibt. "Kerberos" für einen Yorkshire Terrier etwa oder "Krümel" für eine Deutsche Dogge.

  • Vielleicht verbinden Sie mit Ihrem Hund einen bestimmten Gegenstand oder eine Stadt (z. B. weil Ihr Hund ein ehemaliger Straßenhund ist). Dann bieten sich auch Ortsnamen an. Haben Sie Ihr Hündin in Rom aufgelesen, nennen Sie sie doch "Roma".

  • Auch Promi-Namen oder die von historischen Figuren sind bei Hundehaltern beliebt. Wer klassische Musik mag, kann seinen Hund "Mozart" oder auch "Schubert" nennen. Freunde moderner Musik finden vielleicht einen schönen Namen in ihrem Lieblingslied. Und auch in der Filmwelt oder Literatur findet sich manch schöner Name, der auch als Hundename geeignet ist.

  • Vielleicht gibt es auch andere Dinge, an denen Sie besonders viel Freude haben. Weinkenner könnten ihren Vierbeiner z. B. "Merlot" oder "Riesling" nennen, Käsefans "Roquefort" oder "Stilton", Modebegeisterte "Armani" oder auch "Boss".

Die Möglichkeiten sind fast endlos und den Ideen kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist allein, dass Ihr Hund den Namen gut annimmt und sowohl Sie als auch er sich damit wirklich wohlfühlt. Wenn Sie einen Welpen kaufen, lassen Sie sich also Zeit bei der Wahl, dann finden Sie bestimmt eine schöne Lösung.