Diese 8 Dinge hasst jede Katze

Katzen zeigen recht deutlich, was sie mögen und was nicht. Auch deshalb lieben wir sie so. Bei diesen 8 Dingen hört für Katzen der Spaß auf!

Diese Dinge hassen Katzen
Diese acht Dinge hasst jede Katze. ©Camrocker/iStock

1. Keine Beachtung durch den Menschen

Viele Menschen glauben, Katzen würden lieber „ihr eigenes Ding“ machen. Das mag in Teilen auch stimmen. Allerdings liebt es eine Katze genauso, wenn sie von ihrem Menschen umsorgt, gestreichelt und bespielt wird.

Viele Katzen machen das dadurch deutlich, dass sie offensichtlich schmollen, wenn man ihnen länger keine Aufmerksamkeit schenkt. Andere blockieren absichtlich den Lieblingsplatz des Menschen oder stibitzen dessen Eigentum.

Kannst Du Deiner Katze einmal länger als üblich keine Aufmerksamkeit schenken, kannst Du ihr ein Intelligenzspiel kaufen. (Welche es da gibt, liest Du hier: Top 5 Intelligenzspiele für Katzen.) Damit kann sie sich eine Weile selbst beschäftigen. Mache die fehlende Zeit anschließend damit wieder gut, dass Du sie besonders lange kraulst oder mit ihr spielst.

Extratipp: Top 4 – Die besten Spielzeuge für Katzen

Entrüstete Katze
„Ernsthaft? Musste das jetzt sein?“, scheint diese Katze zu denken. ©AaronAmat/iStock

2. Ein schmutziges Katzenklo

Das Katzenklo ist ein wichtiger Ort für Deinen kleinen Haustiger. In freier Wildbahn suchen sich Katzen einen sauberen und ungestörten Platz, um ihr Geschäft zu verrichten. In der Wohnung steht ihnen nur das Katzenklo zur Verfügung.

Sorge deshalb dafür, dass das Klo immer sauber ist. Katzen mögen schmutzige und übelriechende Toiletten überhaupt nicht und „danken“ es Dir im schlimmsten Fall mit Unsauberkeit.

Lies auch: Unsauberkeit bei der Katze – Das kannst Du tun

Du hältst das für übertrieben? Dann überlege einmal, ob Du gern auf mobile Toiletten gehst. Und halte Dir dann zusätzlich vor Augen, dass der Geruchssinn einer Katze ca. zehnmal besser ist als Deiner. 

Lies auch: Die 9 größten Fehler in Sachen Katzenklo

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3. Schlechtes Essen

Viele Katzen sind beim Essen ohnehin mäkelig, sodass sie nur bestimmte Sorten annehmen. Hinzu kommt, dass die Samtpfoten eine sehr gesunde Skepsis mitbringen, was verdorbenes oder abgestandenes Futter angeht. Hier greifen die wenigsten Katzen zu. Und das vollkommen zu Recht, können doch abgestandene Futterreste z. B. Staphylokokken, Streptokokken und Salmonellen übertragen.

Sorge deshalb dafür, dass Nassfutter Deiner Katze nie länger als eine halbe Stunde herumsteht. Je nach Raumtemperatur hält sich das Futter natürlich ggf. kürzer oder auch länger.

Lies dazu auch: 5 Dinge, die Wohnungskatzen krank machen

Eine Katze hasst irgendetwas
Was auch immer Du gerade getan hast. Es stieß nicht auf Gegenliebe. ©castenoid/iStock

4. Abgestandenes Wasser

Kaum etwas verachten die Stubentiger so sehr wie abgestandenes Wasser. Und das ist ein wesentlicher Punkt, denn viele Katzenbesitzer haben Sorge, ob die Katze genügend trinkt. (Lies hierzu auch unseren Artikel Trinkt Deine Katze zu wenig?). Dabei ist es ganz leicht, der Katze Wasser schmackhaft zu machen.

Nutze einfach einen Trinkbrunnen. Der bietet das lebenswichtige Nass in Bewegung an, was dem natürlichen Verhalten von Katzen entgegenkommt: Diese würden in der Natur immer lieber aus einem kleinen Bach als aus einer Pfütze trinken.

Einige Trinkbrunnen enthalten zusätzlich einen Filter, sodass das Wasser immer zu 100 Prozent frisch ist.

Eine Katze schaut neugierig einen Brunnen zum Trinken an.
Erst schnuppern, dann schlappern. ♥ ©Lightspruch/iStock
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5. Medizin

Da Katzen hinsichtlich des Futters gern etwas schwierig und noch dazu extrem helle Köpfchen sind, ist es ein echtes Kunststück, Tabletten in die Katze zu bekommen.

Wie bei uns Menschen auch, riechen und schmecken manche Medikamente noch dazu so unangenehm, dass man es den kleinen Tigern nicht verübeln kann, wenn sie die Einnahme verweigern.

Doch glücklicherweise gibt es inzwischen Tricks, mit denen die Einnahme erleichtert werden kann. Verpacke die Tablette einfach in ein köstlich duftendes Leckerli, vielleicht kannst Du Deine Katze ja so überlisten.

Speziell dafür hergestellte Produkte gibt es inzwischen im Handel. Halte davon immer einige auf Vorrat bereit. Du weißt schließlich nie, wann Du sie das nächste Mal brauchst. Und im medizinischen Ernstfall solltest Du nicht unnötig Zeit verlieren.

Wütende Devon-Rex-Katze
Diese Devon Rex zeigt sehr deutlich, was sie von der Gesamtsituation hält. ©Angela Kotsell/iStock

6. Unsensibles Streicheln

Einige Katzen sind bei Streicheleinheiten sensibler als man vermuten würde. Das liegt daran, dass Katzen in der Natur nur Liebkosungen anderer Tiere am Kopf und im Nacken tolerieren würden. Streichler über den ganzen Körper sind deshalb eher etwas Unnatürliches für die kleinen Samtpfoten.

Neigt Deine Katze dazu, nach einer eigentlich harmonischen Schmuseeinheit plötzlich aufzuspringen, zu fauchen und vielleicht sogar zu schlagen und zu beißen, überlege Dir, ob Du sie vielleicht mit Deinen Streicheleinheiten überfordert hast und beschränke das Kraulen künftig auf Kopf und Nacken.

Lies auch: Liebesbiss der Katze – Das steckt dahinter

7. Stress mit anderen Katzen

Hierarchiekämpfe oder auch Konkurrenz am Futternapf stresst unsere Fellbälle ganz enorm. Besonders dramatisch wird es, wenn diese Aggression nicht so ausgelebt werden kann, wie es Deine Katze in der Natur tun würde.

Schleicht z. B. die Nachbarkatze aufs Grundstück und Dein Tier kann ihr dies nicht untersagen, weil sie gerade nicht in den Garten kann, ist es möglich, dass sie den Ärger an der nächsten greifbaren, also einer Deiner anderen Katzen, auslässt. Versuche deshalb, solche Situationen zu vermeiden. 

Herrscht am Futterplatz regelmäßig Stress, füttere die Tiere zu unterschiedlichen Zeiten oder in verschiedenen Räumen.

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8. Lärm und Aufregung

Laute Geräusche und Trubel in den eigenen vier Wänden sind gar nichts für Katzen. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb Silvester für die meisten Stubentiger ein echter Alptraum ist. (Lies dazu auch unseren Artikel „10 Tipps gegen Angst an Silvester“.)

Vor allem alte Katzen können mit der ungewohnten Aufregung nur sehr schlecht umgehen und leiden an diesen Abenden enorm.

Doch auch Streitereien unter Menschen gehören für Katzen in die Kategorie „unnötiger und belastender Lärm“. Wann immer es möglich ist, solltest Du deshalb versuchen, Deine verbalen Auseinandersetzungen außerhalb der Reichweite Deiner Katze zu führen. So ersparst Du nicht nur Deinem Tier unnötigen Stress, sondern bist auch selbst eher angehalten, eine Lösung für das Problem zu finden.

Neigt Deine Katze generell zu Nervosität, können homöopathische Mittel eine echte und noch dazu natürliche Hilfe sein. Wir wünschen Dir und Deiner Katze alles Liebe und Gute! ♥