Diese 8 Dinge hasst jede Katze

Unsere Samtpfoten sind schon kleine Diven, denen man es nicht so leicht recht machen kann. Bei diesen 8 Dingen sind die kleinen Tiger überhaupt nicht amüsiert.

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1. Keine Beachtung durch den Menschen

Viele Menschen glauben, Katzen würden lieber "ihr eigenes Ding" machen. Das mag in Teilen auch stimmen. Allerdings liebt es eine Katze genauso, wenn sie von ihrem Menschen umsorgt, gestreichelt und bespielt wird. Viele Katzen machen das dadurch deutlich, dass sie offensichtlich schmollen, hat man ihnen länger keine Aufmerksamkeit geschenkt. Andere blockieren absichtlich den Lieblingsplatz des Menschen oder stibitzen deren Eigentum. Können Sie Ihrer Katze einmal länger als üblich keine Aufmerksamkeit schenken, machen Sie es anschließend damit wieder gut, dass Sie sie besonders lang kraulen oder mit ihr spielen.

2. Ein schmutziges Katzenklo

Das Katzenklo ist ein wichtiger Ort für Ihren kleinen Haustiger. In freier Wildbahn suchen sich Katzen einen sauberen und ungestörten Platz, um ihr Geschäft zu verrichten. In der Wohnung steht ihnen nur das Katzenklo zur Verfügung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass das Klo immer sauber ist. Katzen lieben schmutzige und übelriechende Toiletten überhaupt nicht und "danken" es Ihnen im schlimmsten Fall mit Unsauberkeit. Sie halten dies für übertrieben? Dann überlegen Sie einmal, ob Sie gern auf mobile Toiletten gehen. Und halten Sie sich dann zusätzlich vor Augen, dass der Geruchssinn einer Katze ca. zehnmal besser ist als Ihrer. 

3. Schlechtes Essen

Viele Katzen sind beim Essen ohnehin mäkelig, sodass sie nur bestimmte Sorten annehmen. Hinzu kommt, dass die Samtpfoten eine sehr gesunde Skepsis mitbringen, was verdorbenes oder abgestandenes Futter angeht. Hier greifen die wenigsten Katzen zu. Und das vollkommen zu Recht, können doch abgestandene Futterreste z. B. Staphylokokken, Streptokokken und Salmonellen übertragen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Nassfutter Ihrer Katze nie länger als eine halbe Stunde herumsteht. Je nach Raumtemperatur hält sich das Futter natürlich ggf. kürzer oder auch länger.

4. Abgestandenes Wasser

Kaum etwas verachten die Stubentiger so sehr wie abgestandenes Wasser. Und das ist ein wesentlicher Punkt, denn viele Katzenbesitzer haben Sorge, ob die Katze genügend trinkt (lesen Sie hierzu auch unseren Artikel "Trinkt Ihre Katze genug?"). Dabei ist es ganz leicht, der Mieze Wasser schmackhaft zu machen. Nutzen Sie einfach einen Trinkbrunnen. Der bietet das lebenswichtige Nass in Bewegung an, was dem natürlichen Verhalten von Katzen entgegenkommt: Diese würden in der Natur immer lieber aus einem kleinen Bach als aus einer Pfütze trinken. Einige Trinkbrunnen enthalten zusätzlich einen Filter, sodass das Wasser immer zu 100 Prozent frisch ist.

5. Medizin

Da Katzen hinsichtlich des Futters gern etwas schwierig und noch dazu extrem helle Köpfchen sind, ist es ein echtes Kunststück, Tabletten in die Katze zu bekommen. Wie bei uns Menschen auch, riechen und schmecken manche Medikamente noch dazu so unangenehm, dass man es den kleinen Tigern nicht verübeln kann, wenn sie die Einnahme verweigern. Doch glücklicherweise gibt es inzwischen Tricks, mit denen die Einnahme erleichtert werden kann. Verpacken Sie die Tablette einfach in ein köstlich duftendes Leckerli, vielleicht können Sie Ihre Mieze ja so überlisten. Speziell dafür hergestellte Produkte gibt es inzwischen im Handel. Halten Sie davon immer einige auf Vorrat bereit. Sie wissen schließlich nie, wann Sie sie das nächste Mal brauchen. Und im medizinischen Ernstfall sollten Sie nicht unnötig Zeit verlieren.

6. Unsensibles Streicheln

Einige Katzen sind bei Streicheleinheiten sensibler als man vermuten würde. Das liegt daran, dass Katzen in der Natur nur Liebkosungen anderer Tiere am Kopf und im Nacken tolerieren würden. Streichler über den ganzen Körper sind deshalb eher etwas Unnatürliches für die kleinen Samtpfoten. Neigt Ihre Katze dazu, nach einer eigentlich harmonischen Schmuseeinheit plötzlich aufzuspringen, zu fauchen und vielleicht sogar zu schlagen und zu beißen, überlegen Sie, ob Sie sie vielleicht mit Ihren Streicheleinheiten überfordert haben und beschränken Sie das Kraulen künftig auf Kopf und Nacken.

7. Stress mit anderen Katzen

Hierarchiekämpfe oder auch Konkurrenz am Futternapf stresst unsere Fellbälle ganz enorm. Besonders dramatisch wird es, wenn diese Aggression nicht so ausgelebt werden kann, wie es Ihre Katze in der Natur tun würde. Schleicht z. B. die Nachbarkatze aufs Grundstück und Ihr Tier kann ihr dies nicht untersagen, weil sie gerade nicht in den Garten kann, ist es möglich, dass sie den Ärger an der nächsten greifbaren, also einer Ihrer anderen Katzen, auslässt. Versuchen Sie wenn möglich, solche Situationen zu vermeiden. 

Herrscht am Futterplatz regelmäßig Stress, füttern Sie die Tiere zu unterschiedlichen Zeiten oder in verschiedenen Räumen.

8. Lärm und Aufregung

Laute Geräusche und Trubel in den eigenen vier Wänden sind gar nichts für Katzen. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb Silvester für die meisten Stubentiger ein echter Alptraum ist. (Lesen Sie dazu auch unseren Artikel "10 Tipps gegen Angst an Silvester".) Vor allem ältere Tiere können mit der Ungewohnten Aufregung nur sehr schlecht umgehen und leiden an diesen Abenden enorm.

Doch auch Streitereien unter Menschen gehören für Katzen in die Kategorie "unnötiger und belastender Lärm". Wann immer es möglich ist, sollten Sie deshalb versuchen, Ihre verbalen Auseinandersetzungen außerhalb der Reichweite Ihrer Katze zu führen. So ersparen Sie nicht nur Ihrer Katze unnötigen Stress, sondern sind auch selbst eher angehalten, eine Lösung für das Problem zu finden.

Neigt Ihre Katze generell zu Nervosität, können homöopathische Mittel eine echte und noch dazu natürliche Hilfe sein.