Der richtige Napf für jeden Hund

Geht’s um die Ernährung des Hundes, scheiden sich die Geister. Doch bevor man beschließt, was in das Futterschüsselchen kommt, muss ein solches erst einmal her. Wir verraten, welcher Napf für Ihren Hund der beste ist.

© iStock

1. Der Normale

Näpfe gibt es in allerhand Ausführungen und Materialien, deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die wesentlichen Eigenschaften: Der Napf sollte so schwer sein, dass er beim Fressen nicht verrutscht oder umgestoßen werden kann. Eine rutschfeste Unterseite hilft hier zusätzlich. Für die Hygiene sollte er leicht zu reinigen sein und für die Sicherheit bissfest. Beim Material gibt es viel Auswahl. Edelstahlnäpfe sind praktisch und sehen hochwertig aus, allerdings mögen es manche Hunde nicht, wenn das Futter oder Wasser im Napf einen metallischen Geschmack annimmt. In diesem Fall sind Näpfe aus Keramik, Kunststoff oder Melamin eher zu empfehlen.

2. Der Anti-Schling-Napf

Neigt Ihr Hund dazu, sein Futter eher einzuatmen als es in Ruhe zu zerkauen und zu genießen, kann ein Anti-Schling-Napf für Abhilfe sorgen. Verschiedene “Hindernisse” im Napf hindern den Hund daran, an große Mengen Futter zu kommen, sodass er gezwungen ist, bessere Tischmanieren an den Tag zu legen.

3. Der Langohr-Napf

Gehört Ihr Hund zu einer Rasse mit besonders langen Lauschern, ist er z. B. ein Bloodhound, ein Cockerspaniel oder Basset, tun Sie sich und Ihrem Hund einen echten Gefallen, wenn Sie ihm einen Langohr-Napf kaufen. Dieser ist deutlich tiefer als normale Näpfe, sodass die Schnauze weit eintauchen kann, die Ohren aber draußen und damit sauber bleiben.

4. Der Napf für unterwegs

Planen Sie eine größere Tour mit Ihrem Hund, sollten Sie immer ausreichend Wasser dabei haben. Zum Trinken braucht Ihr Hund jedoch auch noch einen Napf. Damit dieser im Rucksack oder der Tasche nicht zu viel Platz wegnimmt, gibt es verschiedene Arten von faltbaren Näpfen, die leicht sind und in der Regel gut vom Hund angenommen werden.

5. Der Reise-Napf

Sind Sie auf Reisen, sollten Sie Ihrem Hund ausreichende Pausen mit genügend Zeit zum Trinken und für die Erledigung seines Geschäfts geben. Doch auch zwischen den nötigen Stopps ist es angenehm für Ihren Hund, wenn er trinken kann, wann er möchte. Hierfür gibt es spezielle Reisenäpfe, bei denen durch Ihre Bauweise auch beim Anfahren oder Bremsen nichts verschüttet wird.

6. Der richtige Napf für große Hunde

Haben Sie einen echten Riesen als Mitbewohner, also etwa eine Dogge, einen Bernhardiner oder Irischen Wolfshund, können Sie darüber nachdenken, ihm das Fressen mit einem erhöhten Napf zu erleichtern. Besonders ältere Tiere werden es Ihnen danken, wenn Sie sich beim Fressen am höheren Napf nicht bis zum Boden herunterbeugen und ihren Rücken und die Schultern belasten müssen. Zudem heißt es, dass beim Fressen aus erhöhten Näpfen weniger Luft geschluckt und so das Risiko einer Magenverdrehung minimiert wird. Zugegeben: In der Natur wird den älteren Wölfen das Futter auch nicht erhöht gereicht. Aber wenn Sie einem Senior mit dieser einfachen Maßnahme das Leben erleichtern können, spricht absolut nichts dagegen.

7. Der Welpen-Napf

Auch bei den Kleinsten ist der richtige Napf entscheidend. Hier empfiehlt sich ein spezieller Welpennapf, der auch von vielen kleinen Fellknäueln gleichzeitig gut erreicht werden kann. Gleichzeitig sollte er sie daran hindern, hindurchzulaufen und außerdem warmes Futter möglichst lange warm halten. Näpfe mit Innenkranz haben sich für die Welpenfütterung bewährt, sind leicht zu reinigen und ersparen Ihnen jede Menge eingesudelte Welpenpfoten und -bäuche.

8. Der Selbstfütter-Napf

Besonders für Menschen, die im Schichtdienst arbeiten und einen Hund haben, wird die regelmäßige Fütterung schwierig. Ein Futterautomat kann da die ideale Hilfe sein. Auf die gewünschte und vom Hund gewöhnte Zeit programmiert, gibt er das Futter genau dann aus, sodass der Vierbeiner seinen Rhythmus beibehalten kann. Ausreichend Zuneigung und Bewegung und so viel Regelmäßigkeit im Leben wie möglich sollten diese Tiere natürlich im Besonderen bekommen.