Die richtige Ausstattung für das Katzenbaby

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Welche Ausstattung braucht ein Katzenbaby? Mit unserer Checkliste und den richtigen Tipps fühlt sich Ihr neuer Liebling sofort bei Ihnen wohl.

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Checkliste: Welche Ausstattung braucht ein Katzenbaby? © iStock

Endlich ist es so weit: Ein Kitten zieht ein und freut sich auf sein neues Zuhause.

Neben altersgerechtem Futter benötigt die kleine Katze weitere wichtige Dinge, um sich bei Ihnen richtig wohl zu fühlen. Wir liefern Ihnen eine Checkliste zum und geben Tipps zur idealen Erstausstattung für Ihre neue Katze.

Warum braucht die Katze eine Erstausstattung?

Mit der Anschaffung eines Kittens ist es nicht getan, denn das kleine Lebewesen benötigt wie wir Nahrung und ein gemütliches Zuhause. Um den Kauf einer grundlegenden Ausstattung kommen Sie deshalb nicht herum, wenn Sie Ihrer Katze von Anfang an ein schönes Leben bei sich ermöglichen wollen.

Gemütlich ist das Zuhause für die Katze beispielsweise nur dann, wenn Sie ihr ermöglichen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wie wir Menschen braucht die Katze ein gemütliches Bett und ein sauberes Klo. Und wie alle Kinder freuen sich auch junge Katzen über möglichst viel Spielzeug.

Am besten besorgen Sie die Erstausstattung vor dem Einzug des neuen Hausgenossen und bereiten vor dem Umzug vom Züchter alles schön vor. (Extratipp: So finden Sie einen seriösen Katzenzüchter.)

Diese Dinge gehören zur Erstausstattung für ein Katzenbaby:

1. Transportbox

Mit der Transportbox fängt alles an, denn ohne eine sichere Transportmöglichkeit ist es schwer, das Kätzchen nach Hause zu bringen. Auch bei späteren Tierarztbesuchen leistet die Box gute Dienste.

Denken Sie daran, dass Ihr Kitten irgendwann zur Katze wird. Kaufen Sie also lieber eine auch für erwachsene Katzen ausreichend große Box.

Tipp: So lernt die Katze die Transportbox lieben.

2. Katzenklo

Damit nichts daneben geht, braucht das Kätzchen ein eigenes Katzenklo. Dieses steht daher natürlich auch auf der Checkliste.

Für eine junge Katze ist es zunächst einmal wichtig, dass sie das Klo überhaupt nutzen kann. Da das Abgabealter von Katzen in der Regel bei mindestens 12 Wochen liegt, sind die Kleinen meist, aber nicht immer fit bzw. groß genug, um den Rand einer Erwachsenentoilette zu erklimmen.

Ganz junge Kätzchen, die gerade erst das Laufen lernen, benutzen einen flachen Behälter mit niedrigem Einstieg.

Viele Katzen bevorzugen eine offene Toilette ohne Deckel. Das ist zwar für das menschliche Auge weniger attraktiv, aber die Katzen erleichtern sich darin meist lieber als in einer Katzentoilette mit Deckel.

Wenn Sie das Katzenklo kaufen, dürfen Sie die Streuschaufel natürlich nicht vergessen. Mit ihr können Sie das Katzenklo schnell und einfach säubern.

Ist die Katze erst einmal eingezogen, müssen Sie dem kleinen Fellball beibringen, die Katzentoilette auch zu benutzen. Wie Sie das sanft und ohne Zwang schaffen, lesen Sie hier: Katze ans Katzenklo gewöhnen.

 

3. Katzenstreu

An und für sich sind kleine Katzen auf dem Klo nicht wählerisch. Sie nutzen fast alles, was sich gut scharren lässt, als Toilette.

Es gibt aber auch besonders eigensinnige Kitten, die nicht jede Streu akzeptieren. Meist wünschen sie sich das, was sie bei ihrem Züchter kennengelernt haben. Das ist manchmal wie mit dem Futter, denn Katzen sind Gewohnheitstiere.

Vor allem auf plötzlich andere Gerüche reagieren manche Tiere recht sensibel. Wollen Sie Ihre Katze sanft an die neue Katzentoilette gewöhnen, nutzen Sie am besten vorerst die gewohnte Streu, die der Züchter auch verwendet hat.

Vorsicht ist bei Klumpstreu geboten. Es gibt einige Katzenbabys, die mit den Klumpen spielen und diese auch schlucken. Nutzen Sie dann klumpfreie Katzenstreu. Ansonsten ist Klumpstreu langfristig gesehen die praktischere Alternative.

4. Napf bzw. Schälchen

Natürlich braucht das Kätzchen auch sein eigenes Essgeschirr. Auf der Checkliste stehen daher ein sauberer Napf für das Futter und ein Schälchen für das Trinkwasser.

5. Futter

Besorgen Sie außerdem dem Alter der Katze entsprechendes, hochwertiges Futter für Ihren neuen Mitbewohner. Lassen Sie sich hier vom Züchter oder auch von einem Tierarzt beraten, auf welches Futter Sie am Anfang setzen sollten.

Geben Sie zunächst das Futter, das die kleine Katze auch beim Züchter bekommen haben, tun Sie dem Kätzchen einen großen Gefallen. Denn so kommt zur Aufregung durch den Umzug ins neue Heim nicht auch noch ein aufgewühlter Magen mit Durchfall oder Verstopfung wegen eines neuen Futters hinzu.

6. Bett

Kleine Katzen mögen es warm und kuschelig. Da haben sehr junge Katzen etwas mit sehr alten gemein. (Sie haben einen Katzensenior? Dann lesen Sie auch: 8 Tipps – Das sollten Sie über alte Katzen wissen.)

Wie bei uns Menschen ist das Bett im Idealfall schön weich und gemütlich. Wichtig ist bei der Katze aber auch der Standort. Während der Hund gern am Boden schläft, wünschen sich Katzen eher ein Bett in luftiger Höhe.

Zu den Lieblingsplätzen der Katzen gehört das Fensterbrett. Im Fachhandel gibt es spezielle Fensterliegen, aber auch viele der herkömmlichen Katzenbetten passen perfekt dorthin. Meist handelt es sich dabei um ein weiches Kissen mit einem rechteckig oder rund umlaufenden Rand. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass das Bett nicht herunterrutschen kann, wenn die Katze mit Schwung herein- oder herausspringt.

Vor allem im Winter sind Plätze an der Heizung beliebt. (Lesen Sie auch: Die 6 gemütlichsten Katzenplätze im Winter.) Einige Katzenliegen lassen sich direkt am Heizkörper befestigen. Außerdem können sich kleine Katzen auch oft für Schlafhöhlen begeistern.

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7. Kratzbaum

Viele frisch gebackene Katzenbesitzer begehen den Fehler, alles möglichst klein und niedlich zu kaufen. Kleine Katzen mögen aber keinen kleinen Kratzbaum, sondern einen möglichst großen. Schließlich sind sie noch jung und sportlich und erklimmen ohne Weiteres den höchsten Punkt, um von dort oben die Aussicht zu genießen.

Ein großer Kratzbaum bietet der Katze außerdem vielfältigere Möglichkeiten zum Toben und Spielen. Vor allem Modelle mit verschiedenen Elementen wecken das Interesse von Katzen. Hängematten, Treppen und an Seilen befestigte Bälle aktivieren den Spieltrieb und sorgen für eine kurzweilige Unterhaltung.

Die meisten Katzen lieben ihren Kratzbaum heiß und innig. Er ist sozusagen ein Stück Heimat. Sie nutzen die Aussichtsplattformen und ziehen sich zum Schlafen in die integrierten Kuschelkörbchen und -höhlen zurück. Auch zum Schärfen der Krallen eignen sich die mit Sisal umwickelten Säulen sehr gut.

Damit Sie nicht nach kurzer Zeit schon wieder einen neuen Kratzbaum kaufen müssen, setzen Sie gleich beim ersten auf Qualität und wählen eine ausreichende Größe.

Lesen Sie auch: Kratzbaum für Katzen – 8 Tipps für den Kauf.

8. Spielzeug

Kitten sind Kinder. Und Kinder brauchen Spielzeug. Das ist somit ein Muss auf der Checkliste.

Wie kleine Menschen lernen auch die Katzenbabys für ihr weiteres Leben – und das besteht in erster Linie aus Jagen. Deshalb lieben sie Fangspiele über alles. Sie reagieren sehr sensibel auf Bewegungen und raschelnde Geräusche. In dieser Hinsicht sind sie menschlichen Säuglingen sehr ähnlich.

  • Kleine Kinder lieben Rasseln und Kätzchen spielen mit knisternden Stoffmäusen und kleinen Bällen. Ein Glöckchen verstärkt bei vielen Katzenspielzeugen den Reiz, sich damit zu beschäftigen.
  • Zu den Klassikern gehört die Katzenangel. Hier ist die Maus oder ein Federwisch an einer Schnur befestigt. Sie bewegen den Stock mit der Schnur hin und her und die Katze versucht, die „Beute“ zu fangen.
  • Für clevere Katzenbabys ist Intelligenzspielzeug interessant. Ein Activity Board oder Fummelbrett animiert den kleinen Stubentiger zum Entdecken und Experimentieren.
  • Noch spannender ist das Spiel mit versteckten Leckerlis, welche die Katze geschickt mit den Pfoten angelt.
  • Eine etwas einfachere Variante ist die Kugelbahn.
  • Auf Drähten wippende Mäuse, Rascheltunnel und mit Katzenminze gefüllte Kissen komplettieren das Angebot.

Kaufen Sie hier eine sinnvolle Auswahl mehrerer Spielzeugtypen. Wenn Sie herausgefunden haben, was Ihrer neuen Katze besonders viel Spaß macht, können Sie die anderen Spielzeuge weitergeben oder auch an das örtliche Tierheim spenden.

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Braucht man mehr als die Erstausstattung?

Die Erstausstattung für eine Katze umfasst zahlreiche Dinge, die auch im späteren Katzenalter noch gut gebraucht werden können. Natürlich kommen im Laufe der Zeit immer wieder neue Ausstattungsteile dazu, doch an und für sich lohnt es sich, von Anfang an hochwertige Produkte zu kaufen, die das Tier im besten Fall ein Leben lang begleiten.

Deshalb ist „Grundausstattung“ der wohl treffendere Begriff für die allerersten Dinge, die man besorgt, wenn eine Katze einziehen soll. Diese Grundausstattung kann bei Bedarf erweitert oder verkleinert werden. Richten Sie sich dabei einfach nach den Vorlieben und Wünschen Ihrer Katze, aber auch danach, was optisch und vom Platz her in Ihr Zuhause passt.

Haben Sie die Grundausstattung einmal beisammen, ist es nur noch wichtig, dass Sie Ihrem neuen Kitten einen sanften und liebevollen Start in Ihrem Zuhause ermöglichen. Haben Sie also alle Punkte der Checkliste für die Grundausstattung abgehakt, fügen Sie bitte noch eines hinzu: ganz viel Liebe!

Wir wünschen Ihnen ganz viel Freunde mit Ihrer neuen Katze! ♥

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Letzte Aktualisierung am 27.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen