Königlich-knuffig: Das macht Corgis besonders

Sie gehen im Buckingham-Palast ein und aus: die kurzbeinigen Corgis. Wir verraten, was die Vierbeiner so besonders macht und wie sie zu ihrer königlichen Position kamen. 

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Von den aus Wales stammenden Corgis gibt es zwei Rassen: Den Welsh Corgi Cardigan und den bekannteren Welsh Corgi Pembroke. Beide gehören zu den ältesten Hunderassen der Welt. 

So sehen Corgis aus

Kompakt! Der Pembroke ist dabei noch etwas kleiner und leichter als der Cardigan. Er hat in einigen Fällen einen angeborenen Stummelschwanz. Corgis können eine Höhe von etwa 30 cm erreichen und dabei bis zu 12 Kilogramm wiegen. Besonders auffällig sind die kurzen Beine, der kräftige Körper und die aufgerichteten, großen Ohren. Ihr glattes Fell kann braun, rot oder schwarz sein, ist aber immer mit einem weißen Abzeichen versehen. 

Das macht Corgis so besonders

Sie sind zwar klein, aber oho! Und deshalb sollten sie keineswegs für Schoßhunde gehalten werden. Die ursprünglichen Treib- und Hütehunde haben reichlich Energie in sich. Sie sind ausdauernd, lebhaft und intelligent. Da sie selten nervös sind, lassen sie sich gern überallhin mitnehmen, denn sie wollen dabei sein! Mit ihrer selbstbewussten Art brauchen sie eine konsequente Erziehung, da es sonst sein kann, dass sie die Rangordnung infrage stellen. 

In Deutschland werden jedes Jahr nur sehr wenige Corgis geboren, sodass man sich auf lange Wartezeiten bei den Züchtern einstellen muss. 

So kamen die Corgis zur Queen

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam Queen Elizabeth II. ihre erste Corgi-Hündin "Susan" geschenkt. Seitdem sind die Vierbeiner ein fester Bestandteil der britischen Königsfamilie. Selbstverständlich sitzen Majestäts Lieblinge auch bei Porträts neben der Queen. Palast-Insider berichten, dass sie sich höchstpersönlich um den Speiseplan der Tiere kümmert. Es soll sogar Weihnachtsgeschenke für die Pembrokes geben.