Die 9 schwersten Hunderassen der Welt

Diese Hunde solltest Du besser nicht auf den Arm nehmen: Die 9 schwersten Hunderassen der Welt bringen insgesamt fast 700 Kilogramm auf die Waage.

Die 9 schwersten Hunderassen der Welt
Was für Brummer! Hoffentlich denken die zwei nicht, sie seien Schoßhündchen! ©chris-mueller/iStock

Insgesamt fast 700 Kilogramm bringen die Topanwärter der schwersten Hunderassen zusammen auf die Waage. Weil Rüden in der Regel immer mehr wiegen als Hündinnen, haben wir uns einmal das Gewicht der männlichen Vertreter unterschiedlicher Rassen genauer angeschaut – und sind auf unzählige Kilogramm gestoßen!

Haben die stolzen Schwergewichte aber genauso viel Herz wie sie Pfunde haben? Erfahre hier mehr über die 9 schwersten Hunderassen der Welt:

Platz 9: Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund gehört zu den schwersten Hunden der Welt.
Oh, da glänzt aber jemand fein! Über die Masse kann das schöne Fell aber auch nicht hinwegtäuschen. ©Bigandt_Photography/iStock

Die kräftigen Hunde aus der Schweiz sind nicht nur beachtlich groß, sondern auch ziemlich schwer. Zwischen 41 kg und 64 kg können zumindest die männlichen Hunde mit dem flauschigen Fell auf die Waage bringen. Sieht man den massigen Körper unter dem leicht gewellten und dichten schwarzen Fell oft gar nicht, muss man sich einfach nur die Pfoten der Vierbeiner anschauen: Die weißen, dicken Pfoten gehören zu den Markenzeichen der Rasse und können so groß wie eine Kinderhand werden.

Das mag im ersten Moment unheimlich klingen, doch was ein Berner Sennenhund an Gewicht mitbringt, macht er mit seiner unglaublich liebevollen und freundlichen Art wieder wett. Die Rasse gilt als sehr ausgeglichen, sanft und friedlich. Er eignet sich deshalb gut als Familienhund – vorausgesetzt, Du hast genügend Platz für die Knutschkugel.

Platz 8: Do Kyhi (Tibet-Dogge)

Die Tibet Dogge oder Do Kyhi ist einer der schwersten Hunde
Fellig, felliger, Do Kyhi! Hier wiegt sicher allein das Fell 50 Kilo! ©~User7565abab_575/iStock

Der Do Kyhi oder früher oft auch Tibet-Dogge genannt, stammt aus dem Himalaja-Gebirge. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wurden die Hunde als Wachhunde für die tibetischen Klöster eingesetzt. Das haben sie mit dem deutlich kleineren Tibet Terrier gemeinsam. Und die flauschigen Hunde bringen alles mit, was sie für die oft rauen Klimabedingungen in solchen Höhen benötigen: ein sehr dichtes und langes Fell, große Pfoten – und durchschnittlich 60 kg an Gewicht.

Möchtest Du Dir einen Do Khyi anschaffen, brauchst Du aber nicht nur einen starken Rücken, sondern auch einen Geldbeutel ausreichender Größe. Die Rasse gilt mit einem Kaufpreis von bis zu 7.000 Euro als eine der teuersten Hunderassen der Welt!

Platz 7: Leonberger

Schwere Hunde: der Leonberger
Der Leonberger besticht durch seine Sanftmütigkeit und die Flauschigkeit. ©hopsalka/iStock

Es scheint fast so, als würde viel Gewicht auch viel Fell bedeuten. Oder dass das viele Fell zu vielen Kilos führt? Auch der Leonberger hat jedenfalls beides: Fell und Pfunde. Zwischen 41 kg und 75 kg schwer können die Hunde aus dem deutschen Städtchen (Überraschung!) Leonberg werden. Besonders bekannt ist der Leonberger außerdem wegen seiner prächtigen Löwenmähne.

Der Charakter der Hunde ist geprägt von Loyalität, Hingabe und Freundlichkeit. Die Hunde gelten im Umgang mit anderen Tieren und vor allem mit Kindern als sehr gelassen und souverän. Sie bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Aus diesen Gründen zählt der Leonberger sogar – trotz seiner schieren Masse – als besonders guter Anfängerhund.

Platz 6: Neapolitan Mastiff

Die schwersten Hunderassen: der Neapolitan Mastiff
Beim Neapolitan Mastiff weiß man, was man an der Leine hat! ©Okikukai/iStock

Steht Dir ein Koloss an Hund gegenüber und schaut Dich aus etwas trübseligen Augen und einem faltigen Gesicht an, bist Du wohl einem Neapolitan Mastiff begegnet.

Die Hunderasse mit der beachtlichen Größe aus Italien ist bekannt für die ausgeprägten Hautfalten im Gesicht – und natürlich für ihr Gewicht: Zwischen 60 kg und 70 kg bringt der Italiener mit. Das ist beachtlich, aber bei Weitem noch nicht das schwerste, was ein Mitglied aus der Mastiff-Familie auf die Waage bringt.

Falls Dir die Gesichtsfalten des Neapolitan Mastiffs übrigens vertraut vorkommen, hat das einen magischen Grund: In den Verfilmungen der Harry-Potter-Serie wird Hagrids Zauberhund „Fang” von einem Neapolitan Mastiff (genauer gesagt von mehreren) gespielt. Oscarreif!

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Platz 5: Pyrenäen-Berghund

Der Pyrenäen-Berghund ist eine der schwersten Hunderassen
Groß, gelassen und ziemlich schwer ist auch der Pyrenäen Berghund. ©andrefly/iStock

Hat der Do Kyhi ursprünglich tibetische Klöster im Himalaja-Gebirge bewacht, so wurde sein Bruder im Geiste für etwas Ähnliches eingesetzt: Der Pyrenäen-Berghund bewachte seit dem 15. Jahrhundert Schlösser und Höfe in den Pyrenäen. Und als Wachhund im Hochgebirge braucht man offenbar viel Fell und noch mehr Kilos!

Die Hunderasse mit dem wunderschönen französischen Namen „Chien de Montagne des Pyrénées“ oder kurz „Patou“ ist ordentlich groß und wiegt in der Regel zwischen 55 kg und 75 kg.

Ein auffälliges Markenzeichen bei diesem Hund ist zudem sein üppiges, langes und weißes Fell. Wie es sich für einen guten Wachhund gehört, gilt sein Wesen auf der einen Seite als aufmerksam, wachsam, unerschrocken und zäh. Auf der anderen Seite ist der Pyrenäen-Berghund sehr gutmütig, freundlich, kinderlieb und gilt als leicht zu erziehen.

Sowohl Gewicht als auch Größe des weißen Berghundes sind beeindruckend und bringen ihm nicht nur einen Platz als einer der schwersten Hunde, sondern auch als einer der größten Hunderassen der Welt ein!

Platz 4: Neufundländer

Schwere Hunde: der Neufundländer
Fell mit Zunge. Mehr gibt es hier nicht zu sehen. ©Emanuelle Grimaud/iStock

Groß, dunkles, langes Fell und schwer. Klingt nach einem Bären, ist aber der Neufundländer. Zwischen 65 kg und bis zu stolzen 80 kg kann die Hunderasse aus Kanada schwer werden. Da überlegt man es sich eher zweimal, ob man den bärigen Hund einfach so ins Auto hebt. Dass Du ein Auto benötigen wirst, wenn Du einen „Neufi” hast, ist nämlich sicher.

Die Hunde gelten überraschenderweise trotz ihres Gewichts als begeisterte Schwimmer. Regelmäßige Ausflüge an Seen oder das Meer dürfen deshalb auf keinen Fall fehlen. Der Neufundländer liebt Wasser so sehr, dass er sogar weltweit als haariger Rettungsengel bekannt ist. Berichte über Neufundländer, die Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben, gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert in Hülle und Fülle.

Platz 3: Deutsche Dogge

Schwerste Hunde: die Deutsche Dogge
„Elegante Gesamterscheinung“, heißt es unten im Text, richtig? Tja, nun … ©dmussman/iStock

Sieht man den meisten anderen Rassen in dieser Liste ihr Gewicht durchaus an, so kann man bei der Deutschen Dogge schon einmal daneben liegen. Der Körperbau der Hunderasse soll eine elegante Gesamterscheinung ausstrahlen, mit großen, kräftigen und definierten Gliedern und Proportionen. Die Deutsche Dogge soll nicht schwerfällig, sondern sportlich und schnell wirken. Spätestens aber, wenn der Hund sich auf Deinen Schoß setzen will, wirst Du eines Besseren belehrt. Bis zu 90 kg schwer kann eine Deutsche Dogge werden.

Und dass das Schwergewicht es sich gern auf Deinem Schoß gemütlich machen möchte, ist sehr wahrscheinlich. Denn die Rasse wird unter Liebhabern gern als größter Schoßhund der Welt bezeichnet! Die Dogge gilt als verschmust, anhänglich, verspielt und gutmütig. Ein enger Kontakt zu seiner Familie ist für den Hund unheimlich wichtig. Und er braucht Platz: In einer kleinen Großstadtwohnung solltest Du den sanften Riesen also besser nicht halten.

Mehr über die Haltung und Pflege und was die Rasse mit der Oberschicht zu tun hat, erfährst Du in unserem Rasseporträt über die Deutsche Dogge.

Platz 2: Bernhardiner

Schwerste Hunderassen: der Bernhardiner
Den Bernhardiner bringt so schnell nichts aus der Ruhe. ©Bigandt_Photography/iStock

Der Bernhardiner ist ohne Frage ein Hund der Superlative! Als Lawinenrettungshund aus der Schweiz genießt er weltweites Ansehen. Das einzigartige Erkennungsmerkmal der Rasse ist außerdem ihr dickes, langes Fell.

Der dicke Pelz ist üblicherweise rot-weiß gescheckt. Und als dritter Superlativ gehört der Bernhardiner auch noch zu den größten und schwersten Hunden der Welt. Sein Durchschnittsgewicht liegt bei etwa 64 kg bis 82 kg, wobei einzelne Bernis sogar bis zu 120 kg schwer werden können.

Liebhaber des Bernhardiners wissen sowieso: Seine vielen Kilos kommen eindeutig von seinem riesengroßen Herz! Wie die meisten anderen Kandidaten auf dieser Liste gilt auch der Bernhardiner als sehr gutmütig, sanft, freundlich und gelassen. Dazu kommt bei diesem Hund eine sensible, anhängliche und verschmuste Seele.

Kinder liebt der Bernhardiner, Herumtoben auch und Herumliegen ebenso. In unserem Rasseporträt über den Bernhardiner erfährst Du, wieso der Hund heutzutage nicht mehr so gut als Lawinenhund geeignet ist und alle anderen wichtigen Informationen über den Fellklops.

Platz 1: English Mastiff

Die schwersten Hunderassen: der English Mastiff
Der dickste Brummer im Club ist der English Mastiff. Er wird schwerer als mancher Mensch. ©forisana/iStock

Auftritt für den schwersten Hund der Welt! Der English Mastiff oder im Deutschen einfach nur Mastiff genannt ist nicht nur riesig, sondern auch schwer. Durchschnittlich 73 kg bis 103 kg kann ein Mastiff wiegen und deswegen bekommt er in dieser Liste den Spitzenplatz aller Schwergewichte. Groß, massiv, breit und wohlproportioniert sind nur einige Begriffe, mit denen der Mastiff zutreffend beschrieben wird.

Auch die aus England stammende Rasse wurde ursprünglich als Wachhund für die größten und feinsten Anwesen eingesetzt, wobei man offenbar auch hier allein auf eine optische Abschreckung abgezielt hat. Denn unter all den Kilos ist der Mastiff – wie soll es anders sein – ein reinster Engel. Er gilt als ruhig, gutmütig, zurückhaltend, anhänglich und vor allem unglaublich gelassen. Droht seinen Menschen Gefahr, kann er zwar auch ungemütlich werden, doch selbst hier setzt der Hund mehr auf seine Größe als auf echte Aggression. Er ist ein wahres Schwergewicht mit einer sanften Seele.

Es mag vielleicht keine wissenschaftlichen Belege dafür geben, aber wir sind nach diesem genaueren Blick auf diese Hunderassen trotzdem überzeugt: Je mehr Pfunde auf den Rippen, umso größer ist das Hundeherz. ♥


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