Test: Ist eine Katze das richtige Tier für Sie?

Beantworten Sie unsere acht Fragen und finden Sie heraus, ob eine Katze für Sie infrage kommt.

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Stellen Sie sich vor, sie wachen auf und ein haariger Fellball liegt schnurrend auf ihrer Brust. Anschließend gehen Sie in den Garten und finden ein nicht mehr ganz lebendiges Präsent im Gras. Danach werden Sie von unschuldigen Kulleraugen gemustert, während Sie überlegen, wie Sie die Kratzspuren auf dem Sofa ihrem Partner erklären sollen ...

Wirken all diese Szenarien nicht abschreckend auf Sie, könnte es sein, dass sie zu den wenigen Auserwählten gehören, die sich als Katzenhalter eignen. Machen Sie den Test und finden Sie heraus, ob 2016 ein Katzenjahr für Sie werden könnte. Wenn Sie den Großteil dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, sind Sie definitiv ein Katzentyp!

1. Dürfen Sie eine Katze halten?

Leben Sie in einer Mietwohnung, muss das die erste Frage sein. Denn es wäre doch mehr als ungünstig, den neuen Stubentiger die Wohnung auf den Kopf stellen zu lassen, bevor diese Frage geklärt ist. Lesen Sie sich also vor dem Gang ins Tierheim oder zum Züchter noch einmal gründlich Ihren Mietvertrag durch oder fragen Sie nach. Ebenso unerlässlich ist es, die Zustimmung Ihrer Familienmitglieder einzuholen – mitgefangen, mitgehangen!

2. Niemand in Ihrer Familie hat eine Katzenallergie?

Falls Sie nicht gerade planen, sich ein haarloses Exemplar anzuschaffen oder eine Katze, mit der auch Allergiker zusammenleben können, sollten Sie unbedingt fragen, ob jemand in Ihrem direkten Umfeld gegen Katzenhaare allergisch ist. Es sei denn, Sie wollen Ihren Partner, die Kinder oder die grimmige Schwiegermutter beim Besuch mal richtig leiden sehen, wenn die Augen tränen und jegliche Konversation durch ständiges Niesen und Schniefen unterbrochen wird.

3. Haben Sie genügend Platz?

Sind die ersten beiden Punkte geklärt, steht einem neuen Hausherrn mit vier Pfoten fast nichts mehr im Wege. Außer vielleicht Wände oder Möbel, denn unsere kleinen Stubentiger brauchen Platz. Können Sie sich in Ihrem Heim selbst kaum umdrehen, ist vielleicht ein Goldfischglas die bessere Haustierwahl.

4. Sind Sie bereit, den Hofnarren zu spielen?

Der Vorteil bei unseren eigensinnigen Freunden ist, dass sie sehr selbstständig sind. Miezi macht ihr eigenes Ding, an dem sie als königlicher Dosenöffner von Zeit zu Zeit gnädigerweise teilhaben dürfen. Doch Füttern allein reicht Majestät nicht. Sie sollten darüber hinaus reichlich Zeit für Ihren neuen Monarchen mitbringen, denn Ihre Hoheit möchte nicht nur Futter und ein reines Klosett, sondern auch Unterhaltung. Jubilate!

5. Können Sie Ihrer Katze genügend Zuwendung geben?

Damit Miezi Ihnen nicht auf der Nase herumtanzt, braucht sie vor allem eines: Zuwendung. Insbesondere zutrauliche und soziale Katzen freuen sich über Streicheleinheiten, ganz zu schweigen vom gemeinsamen Spielen oder der Erziehung, damit das Sofa vielleicht doch verschont bleibt. Wer also eine Katze als Haustier ins Auge gefasst hat, weil sie angeblich weniger Aufwand als ein Hund bedeutet, sollte sich das noch mal sehr genau durch den Kopf gehen lassen.

6. Können Sie lang genug für Ihre Katze sorgen?

Einfach mal ein niedliches Kätzchen zu Weihnachten schenken? Sie werden die leuchtenden Augen Ihrer Kinder sicher nicht so schnell vergessen! Aber Vorsicht: Für beide gilt das Gleiche: Sie bleiben nicht ihr ganzes Leben lang klein und niedlich. Unsere Stubentiger können bis zu 20 Jahre alt werden, Sie sollten sich darauf anstellen, dass die Pflege im Zweifel an Ihnen hängen bleibt, und das u. U. nicht erst dann, wenn Ihr Nachwuchs aus dem Haus ist. Berücksichtigen Sie daher Ihr eigenes Alter und auch Ihre beruflichen wie privaten Umstände, wenn Sie die Anschaffung einer Katze planen.

7. Können Sie sich eine Katze leisten?

Katzen sind teuer und fressen Ihnen regelrecht die Haare vom Kopf. Natürlich entschädigen die niedlichen Kulleraugen sofort dafür, wenn Ihr Liebling auf ihrem Schoß liegt und wohlig schnurrt. Dennoch sollten Sie bei der Anschaffung einer Katze nicht nur die Kosten für Futter, Spielzeug, Toilette und Kratzbaum einplanen, sondern auch Aufwendungen für Tierarztbesuche, Impfstoffe, Urlaubspflege und mehr.

8. Sind Sie bereit für Veränderungen?

Drei Dinge: Haare auf dem Sofa, zerkratzte Möbel, zerbrochene Vasen. Ist eine Katze im Haus, wird Ihre Wohnung schnell zum Abenteuerspielplatz. Sieht es bei Ihnen also aus wie im Katalog eines teuren Designermöbelhauses und wollen Sie, dass es so bleibt, ist eine unschuldig dreinblickende Samtpfote keine kluge Wahl. Denn so elegant und reinlich die schönen Mitbewohner auch sind - sie haben sehr spezielle Bedürfnisse, die verschiedene Veränderungen in der Wohnung erfordern: Ein Kratzbaum oder eine Kratzecke muss her, eine Katzentoilette und reichlich Spielzeug oder andere Angebote, an denen sich Miezi artgerecht austoben kann. Nur so wird Sie Ihre Einrichtung respektieren und in Ruhe lassen.