Kleine Katzen: Die kleinsten Katzenrassen der Welt

Es gibt viele kleine Katzen, aber welche dieser Mini-Katzen sind eigentlich die kleinsten Katzenrassen der Welt? Wir haben die Antwort!

Kleinste Katze: Kleine Katzenrassen
Kleine Katzen sind unendlich süß. Allerdings sind nicht alle kleinen Katzenrassen im Sinne der Tiere entstanden. ©aon168/iStock

Kleine Katzen: Für immer Kitten?

Katzen sind wundervolle Tiere. Vor allem kleine Katzen, also noch junge Tiere, Kätzchen bzw. Kitten, sorgen für reichlich Leben im Zuhause. Doch auch erwachsene Tiere sorgen immer wieder für beste Unterhaltung. 

Dennoch wäre es manch einem Katzenhalter am liebsten, die Katze oder der Kater bliebe für immer klein. Nun, ein Kitten bleibt der Vierpfoter zwar nicht, aber wer die richtige Rasse wählt, hat ein ganzes Katzenleben lang einen echten Mini-Tiger im Haus. Denn bestimmte Katzenrassen bleiben für immer sehr klein. Wir stellen Dir die Mini-Katzen vor.

5. Die Devon Rex

Kleine Katzen: Devon Rex
Die kleinsten Katzen der Welt: die Devon Rex ©insonnia/iStock

Eine recht kleine Katzenrasse ist die ungewöhnliche Lockenkatze Devon Rex. Diese Katzenrasse stammt ursprünglich aus Großbritannien. Dort wurde 1960 in der Grafschaft Devonshire erstmalig ein gelockter Kater, der männliche Vorfahre dieser Katzenrasse, gesichtet. Diese Rasse erfreut sich heute einer immer größeren Beliebtheit auch außerhalb des Königreichs.

Die Devon Rex ist eine kleine bis mittelgroße Katze, die ein maximales Gewicht von 4,5 kg erreicht. Ihre fledermausartigen Ohren gepaart mit ihrem markanten Gesicht sind besonders auffällig. Das weiche und gewellte Fell dieser Katze tritt in jeglichen Farben auf. Und sogar die Schnurrbarthaare und die Augenbrauen sind bei dieser Rassekatze gekräuselt.

Was aussieht wie ein kleiner Kobold, ist eine Katze, die ein ausgeprägtes Nähebedürfnis hat und gern viel Aufmerksamkeit im eigenen Zuhause bekommt. Die Devon Rex ist eine neugierige Katze und freundliche, gelassene Spielgefährtin, die das Apportieren liebt und stets voller Tatendrang umhertollt. Diese Rasse ist eine Bereicherung für jeden Haushalt und gilt zudem wie ihre Verwandte die Cornish Rex als eine allergikerfreundliche Katzenrasse.

4. Die Ceylon-Katze

Kleinste Katzenrassen: Ceylon-Katze
Die kleinsten Katzen der Welt: die Ceylon-Katze. ©anuj kumar/Scopio

Die Ceylon-Katze, deren Zeichnung auf der Stirn als heilig gilt, erhielt ihren Namen von der Insel Sri Lanka, die früher Ceylon genannt wurde. Diese Katze ist eine recht unbekannte Art unter den kleinen Katzen. Ihre genauen Ursprünge sind bis heute unklar, doch hat sich diese seltene Rasse mit Kurzhaar auf natürliche Weise entwickeln können. Im Jahr 1964 wurde sie nach Europa eingeführt.

Diese Samtpfote ist klein und zierlich mit einem feingliedrigen, aber muskulösen Körperbau und einem gold- oder sandfarbenen, seidigen Pelz. Eine ausgewachsene Ceylon wird zwar nicht besonders groß, kann aber zwischen 5 kg und 10 kg schwer werden. Vor allem die Kater werden im Gegensatz zu den Katzen ordentliche „Brummer“.

Die gesellige Katze ist sehr lebhaft und hat einen quirligen und aktiven Charakter. Mit ihrer neugierigen und mutigen Art erkundet diese Mini-Katze interessiert ihre Umwelt und ihr Zuhause und ist auch Fremden gegenüber aufgeschlossen und freundlich. Ceylon-Katzen gelten als besonders treue Gefährten, sind gesellig und kommen meist auch mit anderen Haustieren oder Artgenossen gut zurecht.

Wer diese Katze bei sich aufnehmen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen: Die Ceylon gehört zu den 8 teuersten Katzen der Welt.

3. Die Bombay-Katze

Kleinste Katzenrassen: Bombay-Katze
Die kleinsten Katzen der Welt: die Bombay-Katze ©Ed-Ni-Photo/iStock

Spricht man über kleine Katzenrassen, darf eine nicht fehlen: die Bombay-Katze. Sie erinnert mit ihrem Aussehen an die Miniaturausgabe eines Panthers und kommt in Europa bisher nur vereinzelt vor.

Ihre Entstehungsgeschichte begann in den 50er-Jahren im amerikanischen Bundesstaat Kentucky mit der Züchterin Nikki Horner. Sie wollte eine Katzenrasse kreieren, die das Aussehen eines wilden Panthers und den Charme und die Wesenseigenschaften einer Hauskatze hat. Das gelang ihr mit der Kreuzung der schwarzen, robusten American Shorthair und der zobelbraunen, anschmiegsamen Burma-Katze im Jahre 1958.

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Das schwarze, seidig glänzende Fell der Bombay-Katze liegt eng am Körper an und ihre ausdrucksstarken Augen können golden, dunkelorangefarben oder grün leuchten. Völlig zu Recht gehört diese Katze zu den Katzen mit den schönsten Augen. Diese athletische Samtpfote ist zwar recht klein und wird nur handliche 4 kg bis 5 kg schwer, doch beeindruckt sie gern mit ihrem graziösen, raubtierähnlichen Gang.

Die seltene Katzenrasse gleicht dem schwarzen Panther nur äußerlich, denn sie ist charakterlich das ganze Gegenteil und erfreut ihren Besitzer mit einer sehr friedlichen, anhänglichen und angenehmen Art. Gern kuschelt und schmust sie mit ihrem Menschen, denn sie ist eine sehr liebesbedürftige Mitbewohnerin und braucht viel Aufmerksamkeit. Eine Besonderheit dieses Vierbeiners ist ihr teilweise untypisches Verhalten, weswegen sie nicht selten als „Hundekatze“ bezeichnet wird, da es sogar möglich ist, sie an der Leine spazieren zu führen.

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2. Die Munchkin Shorthair

Kleine Katzen: Munchkin Shorthair
Die kleinsten Katzen der Welt: die Munchkin Shorthair ©Phannasit Tantrakul/iStock

Die Katze namens Munchkin Shorthair stammt aus Louisiana, wo sie 1983 entdeckt und daraufhin mit Hauskatzen verpaart wurde. Diese besonders kleine Katze fällt durch ihre sehr kurzen, dackelartigen Beine auf, die durch eine Genmutation entstanden sind. Da diese Eigenart über die Zucht fortgeführt wurde, gilt die Munchkin Shorthair als Qualzucht.

Diese Rassekatze ist eine kräftige, kleine Katze mit großen walnussförmigen Augen. Bei einer Schulterhöhe von höchstens 33 cm wiegt sie zwischen 2 kg und 4 kg. Ihr Fell ist kurz und weich und in allen denkbaren Farbvariationen vorhanden.

Die Munchkin Shorthair wirkt mit ihren kurzen Beinchen weniger elegant und anmutig als andere Katzen, hat jedoch ein sehr agiles und lebensfrohes Wesen. Sie liebt es, zu rennen und zu spielen. Vor allem erst wenige Wochen alte Kitten wirken durch die kurzen Beinchen besonders niedlich. Allerdings sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass diese Niedlichkeit der Katze oder dem Kater vermutlich deutlich weniger gefällt als uns Menschen!

Eine Munchkin verfügt zwar nicht über die Sprungkraft langbeiniger Rassen, doch auf den Schrank kommt sie trotzdem, wenn sie es möchte, denn in ihr steckt mehr als man auf den ersten Blick vermutet. Es heißt sogar, dass es diesem Haustier möglich ist, den Rückwärtsgang einzulegen.

Die kleine Katze ist eine sehr neugierige, anhängliche und gesellige Samtpfote, die Menschen gegenüber aufgeschlossen ist und sich auch mit anderen Haustieren im Zuhause meist gut verträgt.

1. Kleine Katzen: Die Singapura ist die kleinste Katze der Welt

Kleine Katzen: Singapura
Die kleinste Katze der Welt: die Singapura ©coulanges/Fotolia.de
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Singapurs Nationalkatze, die Singapura, ist eine exotische Rarität unter den Katzenrassen. Die Herkunft der als kleinste Katze der Welt bekannten Rasse ist bis heute umstritten. Sie soll im Jahr 1974 in die USA aus ihrem Heimatland Singapur importiert worden sein, wo sie in Abflussrohren (daher der Spitzname „Drain Cat“) zu Hause war. Doch ob die Singapura tatsächlich aus Straßenkatzen oder aus Kreuzungen zwischen Burma und Abessinier entstanden ist, bleibt ungewiss.

Trotz ihrer kleinen Größe mit maximal 20 cm Schulterhöhe besitzt diese Katze einen kräftigen und kompakten Körper, der durchschnittlich nur leichte 2,5 kg auf die Waage bringt. Das Fell der Singapura ist fein und enganliegend und zeigt eine ungewöhnliche, hellbraune Farbmusterung. Sie nennt sich Sepia-Agouti und kommt nur bei dieser Rassekatze vor.

Diese Katze ist ein wahrer Gewinn für jeden Haushalt, denn die Singapura ist verschmust, lieb und genießt jede Streicheleinheit. Die Singapura ist eine treue und sanftmütige Seele, die am liebsten den ganzen Tag an den Beinen ihres Besitzers entlang schleicht oder sich über einen Artgenossen freut, mit dem sie spielen und sich beschäftigen kann.

Ein Plätzchen im Herzen dieser Katze muss man sich allerdings erst verdienen, da die Singapura ihre Zeit braucht, bis sie Vertrauen fasst. Doch hat dieses wundervolle Haustier ihren Menschen einmal ins Herz geschlossen, bleibt er dort für den Rest ihres Lebens. ♥