10 besonders aktive Katzenrassen

Einige Katzenrassen sind eher gemütlich, andere haben ständig “Hummeln im Hintern”. Diese Rassen sind besonders aktiv.

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10 besonders aktive Katzenrassen: Die Ocicat gehört dazu. © iStock

Aktive Katzen lieben die Bewegung. Kein Baum ist zu hoch, keine Distanz scheint zu weit. Sportliche Katzen sind oft schwieriger zu halten als ruhige Typen wie beispielsweise die Perserkatze oder generell rote Katzen, die insgesamt als eher gemütlich gelten.

Sie benötigen viel körperliche Auslastung und ein Zuhause, das ihren Bedürfnissen entspricht. Vor allem junge Katzen sind besonders agil. Doch neben dem Alter beeinflusst auch die Rasse das Temperament.

Wer statt einer Couch-Potato lieber etwas Action um sich hat, ist mit diesen 10 Katzenrassen gut bedient.

1. Die Savannah

Dass die Savannah-Katze so aktiv ist, verdankt sie ihrem hohen Wildblutanteil. Zu ihren Vorfahren gehört der Serval, ein Bewohner der afrikanischen Savanne.

Die Savannah ist die größte Hauskatzenrasse der Welt. (Wussten Sie schon? Das sind die größten Katzen der Welt!)

Die schöne Hybridkatze mit dem getupften Fell ist ein echter Sportler. Sie springt locker aus dem Stand zwei Meter in die Höhe und benötigt viel Platz zum Toben.

Je nach Bundesland und Wildblutanteil ist dem Tier ein Außen- und Innengehege zur Verfügung zu stellen. Zum Schutz der heimischen Tierwelt müssen die großen Stubentiger der ersten Kreuzungsgenerationen im Haus oder Gehege bleiben.

Die meisten dieser Katzen schwimmen sehr gut.

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2. Die Chausie

Besonders agil ist auch die Chausie. Als Hybride aus Rohrkatze und Stubentiger zeigt sie eine rassetypische Aktivität.

Da die asiatische Rohrkatze ein guter Schwimmer ist, lieben die meisten Chausies das Wasser.

Die kraftvollen, muskulösen Katzen erreichen eine beachtliche Größe und sind somit eine außergewöhnliche Erscheinung.

Viele Züchter loben ihr treues und hundeähnliches Wesen. Das eint diese Katzen mit der Maine Coon. Die temperamentvollen Katzen nehmen sich gern Zeit, um mit ihrem Menschen ausgiebig zu schmusen.

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3. Die Bengalkatze

Die Bengalkatze gehört ebenfalls zu den Hybriden, die ihre Sportlichkeit ihren wilden Vorfahren verdankt. Faszinierend schön ist ihr leopardenähnlich gemustertes Fell. Im Gegensatz zur Savannah ist sie jedoch deutlich kleiner.

Die Bengal erreicht die Größe einer stattlich gebauten Hauskatze herkömmlichen Typs. Der hohe Wildblutanteil macht die Bengal zum Spitzenathleten.

Wie alle vorher genannten Rassen braucht auch diese hübsche Katze mit dem exotischen Aussehen viel Bewegung. Am liebsten mag die Bengalkatze Freigang. Da es sich aber um eine sehr teure Katzenrasse handelt, überlegen viele Tierhalter sehr gut, ob sie ihr vierbeiniges Juwel tatsächlich unbeaufsichtigt ins Freie lassen. Es ist oft sicherer, die Wohnung katzengerecht mit ausreichend Kratzbäumen und Klettermöglichkeiten einzurichten.

4. Die Kanaani-Katze

Diese Rasse gibt es erst seit den 1990er-Jahren. Die Kanaani-Katze basiert auf der Kreuzung der in Israel heimischen Falbkatze mit Hauskatzen wie der Abessinier, Bengal oder Orientalisch Kurzhaar.

Dass eine solche Mischung ordentlich Power mitbringt, ist klar. Trägt sie doch das Blut besonders temperamentvoller Hauskatzen und zugleich das von deren wilden Vorfahren in sich.

5. Die Ocicat

Sie sieht wie ein Hybride aus, ist aber keiner. Wer meint, die Ocicat sei aus einer Kreuzung mit dem Ozelot entstanden, irrt. Es handelt sich um eine echte Hauskatze ohne Wildeinkreuzung. Zuchtziel ist ein möglichst wildes Aussehen mit den liebevollen Eigenschaften eines Schmusetigers. Die Zucht basiert auf der Abessinier, der Siamkatze und der American Shorthair.

Der Drang hinaus in die Natur ist groß. Aufgrund des enormen Bewegungsdrangs gehört Freigang oder zumindest ein weitläufiges Freigehege zu einem artgerechten Katzenleben dazu. Das Besondere an dieser Katzenrasse ist das wildkatzenartig gezeichnete Fell.

6. Die Ägyptische Mau

Die Ägyptische Mau ist eine sehr ursprüngliche Rasse, die bereits die Wandmalereien im Pharaonenreich zierte. Mit einem Maximalgewicht von etwa vier Kilogramm bei den Katern und drei Kilogramm bei den Damen handelt es sich um eine eher leicht gebaute Katze. Auffallend ist ihr lebhaft getupftes Fell.

Im Sprint erreicht die Ägyptische Mau eine Höchstgeschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Stunde. Sie zählt somit zu den schnellsten Hauskatzen der Welt.

7. Die Siamkatze

Beim Spielen geht ganz schön die Post ab. Mit ihren blauen Augen ist die Siamkatze nicht nur bildschön, sondern auch klug und sportlich. Ihr graziler, wendiger Körper schreit nach Bewegung. Ein Zuhause mit vielen Klettermöglichkeiten ist ideal.

Die aktive und unternehmungslustige Siamkatze gehört außerdem zu den besonders anhänglichen und verschmusten Katzenrassen und ist somit der ideale Wohnungsgenosse für Familien mit Kindern.

Die Katze „plaudert“ gern und interessiert sich für fast alles, was ihr Mensch macht. Besonders lebhaft ist auch die Balinesenkatze, die langhaarige Variante der Siam.

8. Die Orientalisch Kurzhaar

Die Orientalisch Kurzhaar, kurz OKH, ist eine Spielart der Siam. Im Gegensatz zu dieser verfügt sie über keine Points, sondern kommt in allen möglichen Farben vor. Ihre Augen leuchten meist grün. Auch ihr sieht man die Sportlichkeit an.

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Sie ist schlank und drahtig. Ihre langen Beine sind zum Springen und Laufen gemacht. Besonders lebhaft ist auch die Serengeti, eine Katzenrasse, die auf der Orientalisch Kurzhaar und der Bengal basiert.

9. Die Europäisch Kurzhaar

Die Europäisch Kurzhaar ist die professionell gezüchtete Form der herkömmlichen Haus- und Hofkatze. Diese lebt als fleißige Mäusefängerin auf dem Land und als Akrobatin auf den Dächern der Stadt. Sie ist kräftiger als die Orientalisch Kurzhaar und die Siam, aber aufgrund ihrer Abstammung dennoch sehr lebhaft.

Die Katzen benötigen viel Beschäftigung und eine artgerecht gestaltete Wohnungseinrichtung mit viel Spiel- und Klettermöglichkeiten.

Am wohlsten fühlt sich die EKH mit Freigang. Ist dies nicht möglich, dann sorgen Intelligenzspiele für Katzen und Fangspiele für geistige und körperliche Auslastung. Falls Sie viel außer Haus sind, lohnt sich die Vergesellschaftung mit einem Artgenossen.

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10. Die Cornish Rex

Die quirlige Cornish Rex gehört zu den Katzen mit besonders kurzem Fell. Diese Rasse erinnert mit ihren großen Ohren und der feingliedrigen, schlanken Gestalt an einen fledermausähnlichen Kobold. Sie ist ein wenig frech und sehr aktiv.

Für den Freigang eignen sich die Katzen aber nur bedingt, denn sie besitzen nur ein sehr dünnes, gelocktes Fell und frieren schnell.

Ihren Bewegungsdrang teilt die Cornish Rex mit der Devon Rex. Die Katzenrassen sind aber kaum miteinander verwandt, denn dem gekräuselten Fell liegt jeweils eine andere Mutation zugrunde. Neben diesen beiden Varianten gibt es noch die ebenfalls agile German Rex, eine Rasse, die rein zufällig in Berlin entstand.

Alle drei dieser Katzenrassen lassen sich auf unterschiedliche Ursprünge zurückführen. Die German Rex und die Cornish Rex teilen jedoch die gleiche Genmutation. Einen munteren Charakter besitzt auch noch eine andere Katzenrasse, die zu den Nacktkatzen gehört: die Sphynx-Katze.

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Letzte Aktualisierung am 27.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen